15-07-2015, 09:07
Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165561#post165561 schrieb:Erste Reaktion, die Rute steil nach oben, anfangen wie ein Stier zu schnauben. Click, Hund dreht zu mir und Rute geht wieder nach unter, er wird ruhig. Leckerli, nochmal ganz kurz die die Rute nach oben, click und gut war. Hund entspannt am Mensch vorbei, der inzwischen auf dem Weg war.
Eintagsfliege, weil es so warm war?
Nein, ganz normales Lernen normaler Hunde.
Wenn ein Hund frisst in so einer Situation (die meisten tun das), dann verknüpft er das angenehme Gefühl des Fressens mit der ganzen Situation. Der fremde Mensch wird also immer mehr zum Ankündiger von Gutem und immer weniger von Bedrohlichem.
Da Hunde Minimalisten sind, versuchen sie irgendwann, auch ohne zu bellen direkt an das Futter zu kommen. Das ist normal nach Ende des Lernens, wenn man nicht konsequent ist: der Hund wird schlampiger, er kürzt ab, er deutet Verhalten nur noch an usw. Also der fremde Mensch erscheint, der Hund wählt die direkte Abkürzung ohne Beller, d.h. er blickt seinen HF an wie nach einem Click. Wenn der HF nun einfach Futter gibt, dann wird der Hund auch künftig auf das Bellen verzichten, so wie der HF auf den Clicker verzichten kann, und irgendwann nur noch ab und zu bei solchen Begegnungen mit Fremden füttern muss, um das neue entspannte Verhalten nicht zu löschen.
Wenn ein Hund in so einer Situtation nicht frisst (das sind nur wenige), dann hat man allerdings ein richtiges Problem, was etwas anders gelöst werden muss.
