24-06-2015, 05:06
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24648-Malimix-guter-Junge/?postID=165291#post165291 schrieb:Wenn man sich, nur weil man Hundesportler ist, in einen Topf geworfen fühlen will, wegen Sportlern, die ihre Hunde nicht gut ausbilden, nicht gut behandeln und/oder weil sie ausgedient haben, abgegeben werden, muss man das auch als normaler Hundehalter, da gibt es doch nun auch genug schlechte Hundehaltung und Hundeabgaben.
Ja klar. Mal ganz abgesehen davon dass ich nie verstanden habe warum sich ausgerechnet die IPO-Hundesportler derart als Krone der Schöpfung fühlen, dass sie sich von den "normalen" Hundehaltern abgrenzen, die ihrer Meinung nach sowieso alle keine Ahnung besitzen, möchte der "normale" Hundehalter nicht mit anderen "normalen" Hundehaltern in einen Topf geworfen werden, deren Hunde z.B. kleine Kinder tot beissen, die den Kot ihrer Hunde überall liegen oder ihre Hunde andere Leute belästigen oder wildern lassen. Wenn er zu denen gehört, die darauf achten dass ihre Hunde andere Menschen/Tiere weder belästigen oder gefährden und sie den Kot ihrer Hunde nicht liegen lassen.
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24648-Malimix-guter-Junge/?postID=165291#post165291 schrieb:Den Hunden hilft doch mit dem Gerede niemand wirklich.
Nein, aber es wird endlich mal Zeit dass man sich als Hundehalter positioniert. Und nicht alles abnickt, was andere so treiben, nur weil man zufällig zur selben Gruppe gehört. Darauf beruht doch das schlechte Ansehen des IPO-Sportes in der Öffentlichkeit ( = bei Nichthundehaltern sowie "normalen" Hundehaltern). Jeder kennt doch irgend einen Spinner, der IPO-Sport betreibt, und der schon in irgend einer Weise negativ auffällig war. Sei es wie er seine Hunde hält, wie er sie behandelt, oder wie er sich Nichthundehaltern oder "normalen" Hundehaltern gegenüber verhält. Der durchschnittliche IPO-Hundesportler aber verhält oft so dass er von seinem Umfeld gar nicht mit als dieser war genommen und somit mit diesem Sport in Verbindung gebracht wird. Und immer heisst es dann intern "Ja ja, so Spinner gibt es, aber dass sind doch die Ausnahmen, der durchschnittliche IPO-Hundesportler ist doch ganz anders".
Sorry, aber wenn sich der durchschnittliche IPO-Hundesportler angeblich immer so ganz anders ist und jegliche Kritikpunkte am IPO-Sport somit auf ihn nicht zutreffen, dann muss man das auch rüberbringen. Dann muss er in solchen Diskussionen auch mal sein Maul aufmachen und seine Meinung dazu sagen! Auch wenn es unbequem ist und man von den "Hardcore-Hundesportlern", die in ihren Hunden nicht mehr sehen als Sportgeräte, die zu funktionieren haben, dann in die Ecke der "normalen" Hundehalter gestellt wird, die eh alle keine Ahnung haben und deswegen ihre Hunde quälen. Weil halt nur sie die Weisheit in Bezug auf Hundehaltung und -ausbildung mit Löffeln gefressen haben. Denn schliesslich kennt ja jeder von denen eine Omma, die ihren Dackel mit Pralinen zu Tode füttert. Und notfalls müssen dann noch Mißstände in anderen Ländern für die Argumentation her halten. Nur damit sich der "normale IPO-Hundesportler" weiter solidarisch mit ihnen zeigt indem er den Mund hält und sie sich in deren Masse verstecken können. Weil dann eben sämtliche Auswüchse, die sich zeigen können, auch auf diese ganze breite Masse zurück fallen.
Ich hatte es weiter vorne schon mal geschrieben: Letztendlich kann jeder das tun was er für richtig hält. Er kann aber nicht verlangen dass andere immer toll finden was er tut. Und damit sollte man eigentlich leben können wenn man sich zur angeblichen Krone der Schöpfung gehörend fühlt.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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