18-03-2015, 10:03
Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24454-Vererbung-LÜW/?postID=163842#post163842 schrieb:Und in wie weit ein Überganswirbel Grad 1 genetisch mit Grad 2 und 3 in Zusammenhang stehen (oder auch nicht) weiss man eben noch nicht wirklich. Ist es so wie bei HD, dass eine a2-Hüfte ein Übergang zwischen a1 und a3 ist? Oder sind für die Ausprägung eines Übergangswirbels Grad 1 ganz andere genetische Faktoren verantwortlich als für Grad 2 und 3? Vom Aufbau der Wirbel her ist das ja schon ein Unterschied. Das wird wohl erst die Zukunft zeigen, wenn die Vererbung der Übergangswirbel über mehrere Generationen beobachtet werden und vielleicht auch die Molekularbiologie zu mehr Klarheit verhelfen kann.
Ich habe erst kürzlich ein Veranstaltung bei der Dr. Tellhelm bezüglich HD/ED Auswertung und LÜW/OCD referiert hat besucht. So wie ich es verstanden habe, geht man inzwischen davon aus, das Grad 1 genetisch mit Grad 2|3 zusammen hängt, teilweise gibt es auch Übergangsformen bei der die Zuordnung zu Grad 1 oder 2 sehr schwer ist. Bei der Erblichkeit vermutet man auch, das es sich ähnlich wie bei HD A3 verhält, sprich ein Grad 1 wird vermutlich im Schnitt nicht viel besser vererben als 2|3. Dennoch ist wohl die erste Empfehlung erst mal nur bei Grad 2|3 auf die Zucht zu verzichten, da es sich bei diesen 2 Typen ja um offensichtliche Veränderungen handelt und Grad 1 vorläufig aufgrund der hohen Anzahl betroffener Hunde weiterhin nutzt.
Ein Hauptproblem momentan ist eben, das LÜW eine freiwillige Untersuchung ist, das viel TA's oft nicht Typ 1 von Typ 0 unterscheiden können und das so wie man teilweise miteinander umgeht, die meisten gar nicht ehrlich mit Ergebnissen ungleich Typ 0 umgehen wollen/können.

