18-11-2014, 17:11
kimmy, Ferndiagnosen, ohne den Hund zu kennen, sind immer ein Problem.
Bestenfalls kann man Ratschläge erwarten aber keine Rezepte, die schlussendlich zum Erfolg führen. Oft ist auch das eigene Fehlverhalten, das Hunde dazu bringt, sich ihrerseits, in unseren Augen falsch zu verhalten, obwohl sie sich aus ihrem Selbstverständnis heraus, richtig verhalten.
Konsequentes, berechenbares Verhaltn des Hundehalters ist für ein harmonisches Miteinander unabdingbar. Dazu gehört ein waches Auge und die Kenntnis der Körpersprache seines Hundes und deren richtige Interpretation.
Thommys Ratschläge gipfeln häufig darin, letztlich Gewalt anzuwenden. Ich halte das vielfach für nicht notwendig. Ja, es ist effizient und führt schnell zum Ziel. So habe ich das in der Vergangenheit auch manchmal gehalten. Heute möchte ich, dass meine Hunde mich achten und nicht fürchten.
Das macht natürlich mehr Arbeit und erfordert viel mehr Zeit und ständiges Training und wie bereits erwähnt, ein wachsames Auge.
Aus familären Gründen lebe ich z.Z. wieder in meiner Heimat, auf einem ca. 5000 qm großem, uneingezäunten Grundstück. Weitere 11 ha schließen sich an. Den Hunden ist es nur erlaubt, sich auf dem Hofgrundstück zu bewegen. Dieses hat natürliche Grenzen mit Abhängen und ansteigendem Areal, sowie einem Bach an der östlichen Grundstücksgrenze. Parralel zum Bach verläuft eine Straße, die in unsere, ebenfalls asphaltiere Einfahrt mündet.
Es war einfach den Hunden beizubringen, das Ab- und Anhänge tabu sind (gewaltfrei, durch täglich mehrfaches Üben) alledings erwies sich die Straße und die Einfahrt als Problem. Der Bach ist an dieser Stelle verrohrt und sowohl Straße als Einfahrt haben die selbe Textur. Somit war für die Hunde nicht erkennbar, ob sie sich auf dem Grundstück oder auf der Straße befinden. Den Anstoß für die Lösung der Problems hat die örtliche Straßenmeisterei geliefert. Ich habe Mitarbeiter derer beobachtet, wie sie Straßenmarkierungen erneuert haben. Dann kam die Idee, die Straße von der Einfahrt durch eine Markierung zu trennen. Also habe ich Markierungsspray gekauft und bin zur Tat geschritten. Eine weiße Linie trennt jetzt die Straße von der Einfahrt.
Wie vorher, habe ich die Hunde trainiert, die Linie nicht zu übertreten. Meine Hunde gelten seither als Phänomen.
Hier gibt es Wild in Massen und auch Nachbars Katzen bleiben unbehelligt.
Man kann alles schaffen, Hunde sind so unglaublich intelligent.
Bestenfalls kann man Ratschläge erwarten aber keine Rezepte, die schlussendlich zum Erfolg führen. Oft ist auch das eigene Fehlverhalten, das Hunde dazu bringt, sich ihrerseits, in unseren Augen falsch zu verhalten, obwohl sie sich aus ihrem Selbstverständnis heraus, richtig verhalten.
Konsequentes, berechenbares Verhaltn des Hundehalters ist für ein harmonisches Miteinander unabdingbar. Dazu gehört ein waches Auge und die Kenntnis der Körpersprache seines Hundes und deren richtige Interpretation.
Thommys Ratschläge gipfeln häufig darin, letztlich Gewalt anzuwenden. Ich halte das vielfach für nicht notwendig. Ja, es ist effizient und führt schnell zum Ziel. So habe ich das in der Vergangenheit auch manchmal gehalten. Heute möchte ich, dass meine Hunde mich achten und nicht fürchten.
Das macht natürlich mehr Arbeit und erfordert viel mehr Zeit und ständiges Training und wie bereits erwähnt, ein wachsames Auge.
Aus familären Gründen lebe ich z.Z. wieder in meiner Heimat, auf einem ca. 5000 qm großem, uneingezäunten Grundstück. Weitere 11 ha schließen sich an. Den Hunden ist es nur erlaubt, sich auf dem Hofgrundstück zu bewegen. Dieses hat natürliche Grenzen mit Abhängen und ansteigendem Areal, sowie einem Bach an der östlichen Grundstücksgrenze. Parralel zum Bach verläuft eine Straße, die in unsere, ebenfalls asphaltiere Einfahrt mündet.
Es war einfach den Hunden beizubringen, das Ab- und Anhänge tabu sind (gewaltfrei, durch täglich mehrfaches Üben) alledings erwies sich die Straße und die Einfahrt als Problem. Der Bach ist an dieser Stelle verrohrt und sowohl Straße als Einfahrt haben die selbe Textur. Somit war für die Hunde nicht erkennbar, ob sie sich auf dem Grundstück oder auf der Straße befinden. Den Anstoß für die Lösung der Problems hat die örtliche Straßenmeisterei geliefert. Ich habe Mitarbeiter derer beobachtet, wie sie Straßenmarkierungen erneuert haben. Dann kam die Idee, die Straße von der Einfahrt durch eine Markierung zu trennen. Also habe ich Markierungsspray gekauft und bin zur Tat geschritten. Eine weiße Linie trennt jetzt die Straße von der Einfahrt.
Wie vorher, habe ich die Hunde trainiert, die Linie nicht zu übertreten. Meine Hunde gelten seither als Phänomen.
Hier gibt es Wild in Massen und auch Nachbars Katzen bleiben unbehelligt.
Man kann alles schaffen, Hunde sind so unglaublich intelligent.

