02-10-2014, 11:10
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=160762#post160762' schrieb:Sören,'index.php?page=Thread&postID=160759#post160759' schrieb:Um es klar zu sagen: Dieser Passus ist Wasser auf die Mühlen der Proleten, die mit ihrer um sich beißenden und nicht händelbaren, dominanten "Schwanzverlängerung" keine reguläre IPO-Prüfung bestehen würden. Solche Hunde braucht kein Mensch, weder im Sport noch in der Zucht oder sonstwo... und Menschen, die diesen Hundetyp haben wollen, braucht man noch viel weniger.das stimmt, ....und der passus bezüglich der unbefangenheitsprobe läßt darauf schließen das dort diese hunde und hundeführer gesucht werden?? vielleicht sollte man sich nicht etwas ausmahlen sondern sich auf einer veranstaltung selber davon überzeugen das auch die hunde und hundeführer im rsv ganz normale menschen sind mit ganz normalen hunden die ihrem ganz normalen hobby nachgehen.
Hallo Detlef,
mag ja alles sein, ich habe die RSV-PO nur einmal überflogen und zwar bewusst nicht unter dem Gesichtspunkt was drin steht, sondern nach dem Gesichtspunkt was NICHT drinsteht, also gegenüber der FCI-PO weggelassen wurde.
Da fallen, neben der Unbefangenheitsprobe, noch die ein paar andere Dinge auf:
- In der Unterordnung findet eine "freudige" oder "harmonische" Arbeit keinerlei Erwähnung. Freudiges und konfliktfreies Arbeiten ist also nicht gefordert bzw. wird nicht herausgestellt.
- Positive Ausstrahlung in der Arbeit wird ebenfalls nirgends gefordert, eine Disqualifikation bei sichtbaren Zwängen und Konflikten ist nicht vorgesehen
- Einwirkungen auf den Hund sind laut PO kein Disqualifikationsgrund, generell gibt es keine festen Gründe für eine Disqualifikation. Der Hundeführer kann den Hund also eine "schallern" und muss dafür, jedenfalls laut PO, nicht disqualifiziert werden
- Eine Disqualifikation, wenn der Hund den Helfer irgendwo anders als am Schutzarm beißt ist ebenfalls nicht vorgesehen.
Sorry, aber diese PO ist ein Rückschritt und eher maßgeschneidert auf dieses "knüppelige Ausbildungsprinzip" von anno Tobak, getreu nach dem Motto: Wir sind zu doof nach aktueller PO auszubilden, also schreiben wir eben eine eigene.
Die Idee ist nicht neu, Ekard Lind hat vor ein paar Jahren auch eine Prüfungsordnung geschrieben, die maßgeschneidert auf seine Ausbildung passte. Nichts anderes macht der RSV gerade.
Die Ausbildung passt sich nicht der PO an, die PO passt sich der Ausbildung an. Welche Drogen man genommen haben muss, um das als "innovativen Fortschritt" zu feiern, erschließt sich mir nicht.
Viele Grüße
Sören

