12-09-2014, 22:09
Es gibt sicher genug Prüfungen, aber immer weniger Hundefreunde, welche diese auf dem gewünschten hohen Niveau ausbilden können oder wollen. Ich ziehe hierzu gern mal den Vergleich zum Agility. Hier hat die WM-Elite weitreichende Entscheidungen angestrebt und auch zugesprochen bekommen, weil ihnen die bisherigen Anforderungen nicht hoch genug waren. Die Folgen dieser Entscheidung ließen nicht lange auf sich warten. Nicht nur dass ein wahnsinniger Neid und Frust aufkam, immer mehr haben sich dazu entschlossen diesen Sport nicht mehr auszuführen, sich die Rasse zu holen, auf die der SPort inzwischen zugeschnitten ist bzw. diejenigen, welcher dieser Leistung hinterher rennen, brauchen anderes, zeitintensiveres Training und der Streit in den OG´s war da. Dementsprechend entstanden wie im IPO-Bereich Sportzentren und teure Seminare werden landauf und landab angeboten, von den Profis natürlich. Inzwischen erfreuen sich Fun-Turniere großer Beliebtheit und viele offizielle Turniere werden schon nicht mehr voll, obwohl genug Menschen Agility machen wollen.
Im IPO-Bereich werden nun zwar nicht Vergleichs-Fun- Wettkämpfe aus den Boden schießen, wenn man die ein oder andere hier geforderte extra Anforderung umsetzt, aber Hundesportler werden sich anderen Sportarten zuwenden bzw. damit aufhören.
In meinen Augen liegt das Hauptproblem darin, dass die IPO eine Sportprüfung (geworden) ist, welche aber gleichzeitig zuchtrelevante Informationen liefern soll. Wenn man dies mal trennen würde, dann würde man auch schneller zu Prüfungsinhalten finden, welche auch wirklich in ihren Anforderungen von 1-3 steigend sind und nicht, dass man quasi - wie im Agility auch - wenn man die IPO1 macht, den Hund eigentlich schon für die 2 und 3 so gut wie fertig hat.
Im IPO-Bereich werden nun zwar nicht Vergleichs-Fun- Wettkämpfe aus den Boden schießen, wenn man die ein oder andere hier geforderte extra Anforderung umsetzt, aber Hundesportler werden sich anderen Sportarten zuwenden bzw. damit aufhören.
In meinen Augen liegt das Hauptproblem darin, dass die IPO eine Sportprüfung (geworden) ist, welche aber gleichzeitig zuchtrelevante Informationen liefern soll. Wenn man dies mal trennen würde, dann würde man auch schneller zu Prüfungsinhalten finden, welche auch wirklich in ihren Anforderungen von 1-3 steigend sind und nicht, dass man quasi - wie im Agility auch - wenn man die IPO1 macht, den Hund eigentlich schon für die 2 und 3 so gut wie fertig hat.
Gruß Silvana

