11-09-2014, 22:09
Warum soll denn eine neue PO erarbeitet werden?
Trotzdem meine 5 Cent: Es gibt eine Leistungselite, die sehr gut im Zuchtgeschenen und mit der Richtertätigkeit verdrahtet ist. Diese legen fest, was Mode ist, Kopfhaltung so und so, oder im Schutdienst mal reinhauen vor dem einstellen, selbständiges trennen bei Stillstand des Helfers oder eben nun des Festhalten bis zum Hörzeichen „Aus“. Transport… Man rennt den Entwicklungen als Nichtprofi mit fehlendem finanziellen und Teambackground nur hinterher, denn die Besten sind wirklich gut. Während man noch trainiert, um sie einzuholen, denken sie sich schon wieder neue Sachen aus, die die Richter zum neuesten Stand machen werden. Auf Prüfungen kann man sich so nur das eigene Mittelmaß bescheinigen lassen. Dann doch lieber Hausfrauenhundesport.
Abteilung A:
Sollte bleiben und könnte so aussehen
IPO 1: Verlorensuche und Fährte auf Wiese oder Acker
IPO 2: Fährtenarbeit im dörflichen Bereich mit Feldwegen
IPO 3: Fährtenarbeit mit Ortschaft (Parks) und Begängnis, also keine „sterilen“ Böden
Imo sollte die Fährtenarbeit mit „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“ bewertet werden. Es ist ungerecht, dass Erfolg nicht von Leistung abhängt, sondern vom Zufall. Ein Hund sucht unter optimalen Bedingungen und der nächste hat plötzlich Regen bei Windstärke 8 und eine Wildschweinrotte, die die Fährte kreuzte. Der letztgenannte Hund geht etwas neben der Fährte, prüft, vergewissert sich bei Winkeln und Verleitern, kommt an und findet alle Gegenstände. Obwohl er die schwerere Arbeit erledigt hat, verliert er.
Abteilung B:
Übungen könnten in der Reihenfolge oder der Art der Ausführung wechseln wie z.B. beim Obedience. Dazu vielleicht der Seitenwechsel. Damit entfiele die lebenslange „Fuß“trainiererei. Sind die Hunde breiter aufgestellt, werden sie besser und auch im OG-Bereich müssen die Hf mehr machen, lehren und bekämen bei mehr Abwechslung mehr Spaß. Die Sprünge höher und weiter, eine Steilwand wäre gut. Dann das Bringen verschiedener Gegenstände, damit entfiele die Diskussion über nicht optimal fliegende Hölzer. Für eindeutige Spitzenvorführungen kann es ja 3 Bonuspunkte geben. Ansonsten eine Bewertung nicht nach Neigungswinkel des Ohres, sondern nach Aufgabe erfüllt / nicht erfüllt.
Ablenkungen und Futterverweigerung sind auch möglich. Das kann mit den Prüfungsstufen gesteigert werden.
Abteilung C:
Revieren ist gut und kann bleiben. Bei der folgenden Fluchtverhinderung könnte der Hund doch wirklich warten, bis er mit dem Hörzeichen hinterher geschickt wird
quint:
Das Einstellen sollte mit „stellt ein“ / „stellt nicht ein“ bewertet werden. Innerhalb von drei Sekunden. Der eine Hund haut noch mal eine rein, der nächste trennt bei Stillstand (oder wollen wir ein Einstellen aus der vollen Kampfhandlung, ist ja machbar). Der eine bellt, der andere nicht. Der Malli frißt sich rein, der Riese grummelt und ist ungestraft unruhig im Griff, solange er sich nicht vertreiben läßt. Und der Rotti hält dann einfach fest. Entscheidend ist hören und Angriff/Flucht verhindern. „Erfüllt“ / „nicht erfüllt“.
Btw: muss der Hund nach dem einstellen immer vor dem Helfer stehen?
Beim Transport habe ich es lieber, der Hund schaut mich an. Er wird den Überfall gewiss nicht verschlafen ^^ . Der Hund könnte den Helfer auch allein transportieren.
Beim langen Gang sollte in der IPO 3 der Hund nicht festgehalten werden dürfen und trotz Provokationen beim Hf bleiben. Der Hund wird dann geschickt und der Helfer belastet den Hund schon vor dem Angriff mit der Rute vom Busch neben dem Zaun des Hundeplatzes. Und kurz vor dem Einbiss sagt der Richter „Hund abrufen, bitte“ Der Hund sollte dann den Angriff einstellen und zum Hundeführer zurück kommen. Das wäre gute Werbung für den Schutzdienst. Wenn kein einstellen verlangt wird, beißt der Hund eben, durch den Stockschlag durchgehend. Natürlich kann der Hund weiter heraus gedreht werden, wir machen ja Breitensport.
Wird die Prüfung auf einem Hauptbahnhof oder auf der Domplatte durchgeführt, kann alle Welt sehen, wie gut die Tiere kontrollierbar und unter Kontrolle sind. Nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern im real life. Das ist dann bester Hausfrauenhundesport, der auch Nachwuchs bringt: In Abteilung A eine Verlorensuche nach dem abgebrochenen Absatz. In Abteilung B folgt der Hund unbeirrt durch wüstestes Kaufhausgedränge und lässt sich nicht vom Regal wegschieben, wenn er dort allein bleiben soll. In dem Gedränge nimmt er auch Niemand den Burger aus der Hand. Der Hund trägt das neue Shirt zur Kasse, ohne es zu zerknittern. In Abteilung C dann verteidigt er den Einkauf und Mama selbst. Danach feiern beide ihren Sieg wieder ganz entspannt bei Käffchen und Keks, während der Delinquent händeringend auf das Eintreffen der Polizei wartet…
So in etwa könnte es sein, vielleicht, …
Trotzdem meine 5 Cent: Es gibt eine Leistungselite, die sehr gut im Zuchtgeschenen und mit der Richtertätigkeit verdrahtet ist. Diese legen fest, was Mode ist, Kopfhaltung so und so, oder im Schutdienst mal reinhauen vor dem einstellen, selbständiges trennen bei Stillstand des Helfers oder eben nun des Festhalten bis zum Hörzeichen „Aus“. Transport… Man rennt den Entwicklungen als Nichtprofi mit fehlendem finanziellen und Teambackground nur hinterher, denn die Besten sind wirklich gut. Während man noch trainiert, um sie einzuholen, denken sie sich schon wieder neue Sachen aus, die die Richter zum neuesten Stand machen werden. Auf Prüfungen kann man sich so nur das eigene Mittelmaß bescheinigen lassen. Dann doch lieber Hausfrauenhundesport.
Abteilung A:
Sollte bleiben und könnte so aussehen
IPO 1: Verlorensuche und Fährte auf Wiese oder Acker
IPO 2: Fährtenarbeit im dörflichen Bereich mit Feldwegen
IPO 3: Fährtenarbeit mit Ortschaft (Parks) und Begängnis, also keine „sterilen“ Böden
Imo sollte die Fährtenarbeit mit „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“ bewertet werden. Es ist ungerecht, dass Erfolg nicht von Leistung abhängt, sondern vom Zufall. Ein Hund sucht unter optimalen Bedingungen und der nächste hat plötzlich Regen bei Windstärke 8 und eine Wildschweinrotte, die die Fährte kreuzte. Der letztgenannte Hund geht etwas neben der Fährte, prüft, vergewissert sich bei Winkeln und Verleitern, kommt an und findet alle Gegenstände. Obwohl er die schwerere Arbeit erledigt hat, verliert er.
Abteilung B:
Übungen könnten in der Reihenfolge oder der Art der Ausführung wechseln wie z.B. beim Obedience. Dazu vielleicht der Seitenwechsel. Damit entfiele die lebenslange „Fuß“trainiererei. Sind die Hunde breiter aufgestellt, werden sie besser und auch im OG-Bereich müssen die Hf mehr machen, lehren und bekämen bei mehr Abwechslung mehr Spaß. Die Sprünge höher und weiter, eine Steilwand wäre gut. Dann das Bringen verschiedener Gegenstände, damit entfiele die Diskussion über nicht optimal fliegende Hölzer. Für eindeutige Spitzenvorführungen kann es ja 3 Bonuspunkte geben. Ansonsten eine Bewertung nicht nach Neigungswinkel des Ohres, sondern nach Aufgabe erfüllt / nicht erfüllt.
Ablenkungen und Futterverweigerung sind auch möglich. Das kann mit den Prüfungsstufen gesteigert werden.
Abteilung C:
Revieren ist gut und kann bleiben. Bei der folgenden Fluchtverhinderung könnte der Hund doch wirklich warten, bis er mit dem Hörzeichen hinterher geschickt wird
quint: Das Einstellen sollte mit „stellt ein“ / „stellt nicht ein“ bewertet werden. Innerhalb von drei Sekunden. Der eine Hund haut noch mal eine rein, der nächste trennt bei Stillstand (oder wollen wir ein Einstellen aus der vollen Kampfhandlung, ist ja machbar). Der eine bellt, der andere nicht. Der Malli frißt sich rein, der Riese grummelt und ist ungestraft unruhig im Griff, solange er sich nicht vertreiben läßt. Und der Rotti hält dann einfach fest. Entscheidend ist hören und Angriff/Flucht verhindern. „Erfüllt“ / „nicht erfüllt“.
Btw: muss der Hund nach dem einstellen immer vor dem Helfer stehen?
Beim Transport habe ich es lieber, der Hund schaut mich an. Er wird den Überfall gewiss nicht verschlafen ^^ . Der Hund könnte den Helfer auch allein transportieren.
Beim langen Gang sollte in der IPO 3 der Hund nicht festgehalten werden dürfen und trotz Provokationen beim Hf bleiben. Der Hund wird dann geschickt und der Helfer belastet den Hund schon vor dem Angriff mit der Rute vom Busch neben dem Zaun des Hundeplatzes. Und kurz vor dem Einbiss sagt der Richter „Hund abrufen, bitte“ Der Hund sollte dann den Angriff einstellen und zum Hundeführer zurück kommen. Das wäre gute Werbung für den Schutzdienst. Wenn kein einstellen verlangt wird, beißt der Hund eben, durch den Stockschlag durchgehend. Natürlich kann der Hund weiter heraus gedreht werden, wir machen ja Breitensport.
Wird die Prüfung auf einem Hauptbahnhof oder auf der Domplatte durchgeführt, kann alle Welt sehen, wie gut die Tiere kontrollierbar und unter Kontrolle sind. Nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern im real life. Das ist dann bester Hausfrauenhundesport, der auch Nachwuchs bringt: In Abteilung A eine Verlorensuche nach dem abgebrochenen Absatz. In Abteilung B folgt der Hund unbeirrt durch wüstestes Kaufhausgedränge und lässt sich nicht vom Regal wegschieben, wenn er dort allein bleiben soll. In dem Gedränge nimmt er auch Niemand den Burger aus der Hand. Der Hund trägt das neue Shirt zur Kasse, ohne es zu zerknittern. In Abteilung C dann verteidigt er den Einkauf und Mama selbst. Danach feiern beide ihren Sieg wieder ganz entspannt bei Käffchen und Keks, während der Delinquent händeringend auf das Eintreffen der Polizei wartet…
So in etwa könnte es sein, vielleicht, …

