01-09-2014, 09:09
redtool,'index.php?page=Thread&postID=159524#post159524' schrieb:Dumbledore,'index.php?page=Thread&postID=159522#post159522' schrieb:Was macht ihr denn, wenn der Hund nicht mittig beißt ?
beim lappen war das anfangs nicht relevant.
beim beißkissen haben wir seitlich begrenzungen angebracht sodaß er nicht die aussenkanten beißen kann...
beim junghundearm haben wir anbisshilfen links und rechts...
beißt er von unten wird er am kiefer rausgedrückt aus dem arm....
und genau hier beginnen die erfahrungen des hundes mit dem sportarm zu greifen...
die situation überfordert den hund, was sich in seinem griffverhalten auswirkt. da die technik des richtigen anbisses fehlt, wird dann noch in der begegnung mit dem figfuranten regulativ eingegriffen, so daß der hund dann nur noch mehr in den unlust betonten bereich gebracht wird, was sich dann in noch schlechterer technik und durchsetzungswillen auswirkt. am ende wird der hund einstellen, was du ja auch schon beschrieben hast. und da spielt es keine rolle, wie der hund gelagert ist.
erinnere dich mal daran, was wowi beim threat über das griffverhalten eines hundes geschrieben hat: warum sollte sich ein hund sich über einen festen vollen griff iregendwo festsetzen, wenn es ihn eigentlich bei der auseinandersetzung schwächt, da der gegner ja noch einen arm mehr hat... bei linkslastigen hunden spielt dieser bereich sicher eine große rolle...(diese erklärung von wolfgang hat mir zumindest noch einiges an input in der betrachtungsweise von griffverhalten vor augen geführt, welches sich dann vom typ hund total unterscheidet)
am anfang steht immer das wollen des hundes, das erhöhen seiner frustrationstoleranz, damit er auch noch motivativ gegenhalten kann, wenn sein verhalten nicht mit erfolg gekrönt ist.
der hund ist ja keine biologische maschine, wo man nur knöpfe drücken braucht, und schon springt richtiges verhalten mit entsprechender technik heraus.
wenn dem hund in möglichs gleichen situationen verschiedene objekte zur befriedigung von beutjagd und - besitzverhalten zur vergfügung gestellt werden, er bei allen, bis auf den sportarm , sich engagiert und zielgerichtet auf das objekt zeigt, so hat es einen fehler bei der herangehensweise mit dem sportarm gegeben. und in der verbindung zum figuranten zeigt sich dieses dann massiv.
und, jetzt trägt der junge hund schon diese bündel an erfahrungen wie einen rucksack auf seinem rücken. der trägt jetzt schon schwer und muß runter von seinen schultern. daran würd ich jetzt arbeiten. den hund im schutzdienst offensiv gegen den anzugsträger werden lassen, ohne ihn zu überziehen, parallel dazu begehren auf den sportarm in umgebungen erzeugen, in denen sich der hund wohl fühlt.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

