03-10-2006, 11:10
@ Sabine
Handelte der Artikel in "Der Hund" von der Suchweise von Polizeidiensthunden?
Falls ja, so stand dort nicht nur, dass die Fährtensuche nach VPG/FH- Manier unnatürlich und kräftezehrend sei, sondern auch, dass der so konditionierte Hund, der sich ja primär an der Bodenverletzung orientiert, die Fährte bei Weitem nicht so zuverlässig wie der im Dienstgebrauch stehende Fährtenhund dem Fährtenleger zuordne. Der Diensthund orientiere sich hauptsächlich am Individualgeruch des Fährtenlegers und erreiche dies durch ein zumindest teilweises Stöbern auf und neben der eigentlichen Fährte. Hinzu komme, dass der (teils) stöbernde Hund schneller arbeite, was im Polizeidienst ja meist von ausschlaggebender Bedeutung ist. Inwieweit dies tatsächlich alles so zutrifft (schließlich bleibt auch bei der sportlichen Fährtensuche etwa beim Verweisen der Individualgeruch nicht völlig außen vor), dürften die DHF besser beurteilen können..
Mir würde trotzdem eine weniger schematische und natürlichere Form der Nasenarbeit, etwa eine Art Verlorensuche auf einem großen Gelände nach ausgelegten Gegenständen (ähnlich wie in der KNPV) mehr zusagen. Nasenveranlagung, Konzentrationsfähigkeit, Triebbeständigkeit wären hier mindestens genauso gefordert wie bei der Fährtensuche. Zusätzlich wäre eine Art Finderwille beim Hund und ein hohes Maß an körperlicher Ausdauer erforderlich.
Ich weiß, :ot: .
LG
Nina
Handelte der Artikel in "Der Hund" von der Suchweise von Polizeidiensthunden?
Falls ja, so stand dort nicht nur, dass die Fährtensuche nach VPG/FH- Manier unnatürlich und kräftezehrend sei, sondern auch, dass der so konditionierte Hund, der sich ja primär an der Bodenverletzung orientiert, die Fährte bei Weitem nicht so zuverlässig wie der im Dienstgebrauch stehende Fährtenhund dem Fährtenleger zuordne. Der Diensthund orientiere sich hauptsächlich am Individualgeruch des Fährtenlegers und erreiche dies durch ein zumindest teilweises Stöbern auf und neben der eigentlichen Fährte. Hinzu komme, dass der (teils) stöbernde Hund schneller arbeite, was im Polizeidienst ja meist von ausschlaggebender Bedeutung ist. Inwieweit dies tatsächlich alles so zutrifft (schließlich bleibt auch bei der sportlichen Fährtensuche etwa beim Verweisen der Individualgeruch nicht völlig außen vor), dürften die DHF besser beurteilen können..
Mir würde trotzdem eine weniger schematische und natürlichere Form der Nasenarbeit, etwa eine Art Verlorensuche auf einem großen Gelände nach ausgelegten Gegenständen (ähnlich wie in der KNPV) mehr zusagen. Nasenveranlagung, Konzentrationsfähigkeit, Triebbeständigkeit wären hier mindestens genauso gefordert wie bei der Fährtensuche. Zusätzlich wäre eine Art Finderwille beim Hund und ein hohes Maß an körperlicher Ausdauer erforderlich.
Ich weiß, :ot: .
LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.

