23-02-2014, 19:02
Leute, Ihr habt Probleme... Es gibt auch Leute die z.B. nur einen Hund mit A-Hüfte kaufen wollen, obwohl auch Hunde mit B- und C-Hüften mit aller Wahrscheinlichkeit genaus so wenig Probleme mit ihrer Hüfte bekommen werden wie der durchschnittliche "A-Hund". Ja und? Sollen sie doch! Wenn sie mal einen Hund mit Hüftproblem hatten (und es gibt durchaus Menschen, die dann mit ihrem Hund mit leiden, auch wenn die in Hundesportlerkreisen doch eher unterrepräsentiert sind... :wink2: ), dann wollen die halt 100%ig auf Nummer Sicher gehen. Das ist doch ihr gutes Recht. Und die freuen sich dann wenn sie entsprechende Informationen erhalten. Ebsenso ist es völlig legitim dass sich jemand einen Hund in der Farbe kauft, die er persönlich schön findet. Und wer einmal einen Hund gehabt hat, der an DM erkrankt ist, der möchte so ein Drama bestimmt nie wieder mit erleben, und ja, dem gestehe ich zu dass er jegliches kalkulierbares Risiko durch den Kauf eine N/N-Welpen künftig ausschliessen möchte.
Und im übrigen finde ich es ehrlich gesagt auch gut, wenn solch ein sinnvoller Test noch nicht für die Zuchtzulassung vorgeschrieben ist, dass Hündinnenhalter und Welpekäufer die Züchter bevorzugen, die ihre Deckrüden und Zuchthündinnen freiwillig diesem Test unterziehen und deren Ergebnisse veröffentlichen. Auch als "Verbraucher" hat man eine entsprechende Macht, und mit meinem "Konsumverhalten" unterstütze ich auch immer die Ideologie der "Hersteller" der von mir "verkonsumierten Waren". Egal ob das Kaffeebohnen sind, Bananen oder Hunde.
Die Angabe zum DM-Genotyp von Elterntieren oder Deckrüden gehört für mich künftig genau so zur allgemeinen Information wie die Angaben über HD/ED-Befunde, Grösse, Gewicht, Prüfungen, Farbe etc. Wünschenswert wären noch weitere Informationen, z.B. ob und welcher Grad an Übergangswirbeln vor liegt (das könnte man heute bereits lt. Aussage von Dr. Tellhelm ohne grossen Aufwand bei der HD-Auswertung mit erledigen). Und sollte es in Zukunft weitere Möglichkeitern geben, um Defektgenträger so einfach erkennen zu können (um sie so weit wie möglich in der Zucht einsetzen zu können, ohne klinisch betroffene Nachzucht durch sie zu erzeugen) wie in Bezug auf die SOD1-Mutation bei der DM, dann sollten wir diese Chancen auch nutzen.
Und im übrigen finde ich es ehrlich gesagt auch gut, wenn solch ein sinnvoller Test noch nicht für die Zuchtzulassung vorgeschrieben ist, dass Hündinnenhalter und Welpekäufer die Züchter bevorzugen, die ihre Deckrüden und Zuchthündinnen freiwillig diesem Test unterziehen und deren Ergebnisse veröffentlichen. Auch als "Verbraucher" hat man eine entsprechende Macht, und mit meinem "Konsumverhalten" unterstütze ich auch immer die Ideologie der "Hersteller" der von mir "verkonsumierten Waren". Egal ob das Kaffeebohnen sind, Bananen oder Hunde.
Die Angabe zum DM-Genotyp von Elterntieren oder Deckrüden gehört für mich künftig genau so zur allgemeinen Information wie die Angaben über HD/ED-Befunde, Grösse, Gewicht, Prüfungen, Farbe etc. Wünschenswert wären noch weitere Informationen, z.B. ob und welcher Grad an Übergangswirbeln vor liegt (das könnte man heute bereits lt. Aussage von Dr. Tellhelm ohne grossen Aufwand bei der HD-Auswertung mit erledigen). Und sollte es in Zukunft weitere Möglichkeitern geben, um Defektgenträger so einfach erkennen zu können (um sie so weit wie möglich in der Zucht einsetzen zu können, ohne klinisch betroffene Nachzucht durch sie zu erzeugen) wie in Bezug auf die SOD1-Mutation bei der DM, dann sollten wir diese Chancen auch nutzen.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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