21-02-2014, 11:02
Also ich kannte schon einige Hunde, die "hinten nicht mehr hoch gekommen sind" bzw. die "typischen CES-Ausfallerscheinungen" gezeigt haben, dabei aber offensichtlich keine Schmerzen gehabt haben. Da ihre Halter nicht bereit gewesen wären sie für mehrere tausend DM/Euro operieren zu lassen, wurde auch keine Diagnostik betrieben, sondern die Hunde wurden eingeschläfert. Lt. ihrer Halter hatten sie "was am Rücken", was heute allgemein mit CES in Verbindung gebracht wird. Nur in einem Fall wurde damals eine vernünftige Diagnostik betrieben, es konnte damals kein CES bestätigt werden, aber es wurde eine nicht heilbare Degeneration des Rückenmarkes diagnostiziert (Rückenmark = griech. myelos). Von daher sehe ich hier schon ein gewisses Potential, dass so mancher angebliche CES-Hund in Wirklichkeit ein DM-Hund war.
Besagter Hund war übrigens ein Enkel eines ganz populären Leistungsvererbers und hat selbst auch gedeckt. Und für seinen Halter war es nicht lustig ihn in recht jungem Alter einschläfern lassen zu müssen. Der hätte ihn bestimmt gerne noch weitere Jahre überregional geführt.
Man darf dabei auch nicht vergessen dass mancher gute Hundesportler sich nach so einem Erlebnis einer anderen Rasse zuwendet. Von daher ist in meinen Augen jeder vermeidbare kranke Schäferhund einer zu viel. Zumal das gesundheitliche Image des Schäferhundes sowieso nicht sonderlich gut ist und viele Nichthundesportler sich deswegen von vorne herein gar nicht für unsere Rasse interessieren. Auch wenn wir wissen dass andere Rassen auch ihre diesbezüglichen Probleme haben, halte ich es für wichtig dass wir als Zuchtverband in dieser Hinsicht mehr Zeichen setzen und die Transparenz erhöhen, anstatt immer nur alles unter den Teppich zu kehren.
Besagter Hund war übrigens ein Enkel eines ganz populären Leistungsvererbers und hat selbst auch gedeckt. Und für seinen Halter war es nicht lustig ihn in recht jungem Alter einschläfern lassen zu müssen. Der hätte ihn bestimmt gerne noch weitere Jahre überregional geführt.
Man darf dabei auch nicht vergessen dass mancher gute Hundesportler sich nach so einem Erlebnis einer anderen Rasse zuwendet. Von daher ist in meinen Augen jeder vermeidbare kranke Schäferhund einer zu viel. Zumal das gesundheitliche Image des Schäferhundes sowieso nicht sonderlich gut ist und viele Nichthundesportler sich deswegen von vorne herein gar nicht für unsere Rasse interessieren. Auch wenn wir wissen dass andere Rassen auch ihre diesbezüglichen Probleme haben, halte ich es für wichtig dass wir als Zuchtverband in dieser Hinsicht mehr Zeichen setzen und die Transparenz erhöhen, anstatt immer nur alles unter den Teppich zu kehren.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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