03-02-2014, 22:02
Hallo,
was Du hier siehst ist das Resultat der Leinenarbeit wie es z. B. die Heuwinkler machen. Wir arbeiten auch so, bringen das den Hunden von Anfang an bei... also bei der ersten Fluchtverhinderung ist die Leine dran und der Hund springt erstmal leer.
Der Hund wird durch den Leinenhalter quasi auf die falsche Seite gezogen, er ist also plötzlich rechts vom Helfer, bekommt keinen Anbiss und die Übung wird wiederholt. Nach 3-4 Einheiten sieht das dann so aus wie auf dem Video, stabilisiert sich dann aber mit der Zeit wieder, so dass der Bogen zwar immer noch da ist, aber deutlich weniger wird.
Ab und zu frischt man das dann nochmal auf, die Grundtendenz des Hundes bleibt aber erhalten... der erste Eindruck ist prägend. Wenn Hunde die Fluchtverhinderung anders gelernt haben, muss man regelmäßiger auffrischen. Dann hält das nicht konstant, da sind dann vor jeder Prüfung ein paar Erinnerungen nötig.
Ob der Hund leerspringt oder nicht entscheidet am Ende immer der Leinenhalter. Ist die Tendenz beim Anlaufen parallel zum Helfer, bekommt der Hund den Anbiss, knickt er zu früh ein, springt er leer.
Wichtig ist noch, dass die Hunde das Arbeiten gegen die Leine von Anfang an kennen, daher hat man auch bei schwächeren Hunden den negativen Effekt den Redtool beschrieben hat nicht. Unsicherheiten kommen da nicht auf, die Hunde kennen das von Welpenalter an.
Als Richter würde ich nichts entwerten... würde ich die Zeit stoppen, wäre der Hund wahrscheinlich genauso schnell im Arm wie einer der direkt läuft. Bei der Prüfung zeigen die das aber i. d. R. nicht so extrem, man macht ja vorher noch ein paar Durchgänge ohne Leine, dann relativiert sich das wieder und der Bogen ist deutlich flacher.
Viele Grüße
Sören
was Du hier siehst ist das Resultat der Leinenarbeit wie es z. B. die Heuwinkler machen. Wir arbeiten auch so, bringen das den Hunden von Anfang an bei... also bei der ersten Fluchtverhinderung ist die Leine dran und der Hund springt erstmal leer.
Der Hund wird durch den Leinenhalter quasi auf die falsche Seite gezogen, er ist also plötzlich rechts vom Helfer, bekommt keinen Anbiss und die Übung wird wiederholt. Nach 3-4 Einheiten sieht das dann so aus wie auf dem Video, stabilisiert sich dann aber mit der Zeit wieder, so dass der Bogen zwar immer noch da ist, aber deutlich weniger wird.
Ab und zu frischt man das dann nochmal auf, die Grundtendenz des Hundes bleibt aber erhalten... der erste Eindruck ist prägend. Wenn Hunde die Fluchtverhinderung anders gelernt haben, muss man regelmäßiger auffrischen. Dann hält das nicht konstant, da sind dann vor jeder Prüfung ein paar Erinnerungen nötig.
Ob der Hund leerspringt oder nicht entscheidet am Ende immer der Leinenhalter. Ist die Tendenz beim Anlaufen parallel zum Helfer, bekommt der Hund den Anbiss, knickt er zu früh ein, springt er leer.
Wichtig ist noch, dass die Hunde das Arbeiten gegen die Leine von Anfang an kennen, daher hat man auch bei schwächeren Hunden den negativen Effekt den Redtool beschrieben hat nicht. Unsicherheiten kommen da nicht auf, die Hunde kennen das von Welpenalter an.
Als Richter würde ich nichts entwerten... würde ich die Zeit stoppen, wäre der Hund wahrscheinlich genauso schnell im Arm wie einer der direkt läuft. Bei der Prüfung zeigen die das aber i. d. R. nicht so extrem, man macht ja vorher noch ein paar Durchgänge ohne Leine, dann relativiert sich das wieder und der Bogen ist deutlich flacher.
Viele Grüße
Sören

