06-01-2014, 13:01
nicole, es geht ja in diesem tread um das video das sich unter anderem mit der negativen bestärkung beschäftigt. ich möchte darauf hinweisen, das das öfter passiert als man evt. selber denkt, auch ohne es zu wissen, oder es so zu deuten. das wichtigste was man dabei zunächst einmal beachten muss ist, das sich das negative nicht dadurch definiert was der hundeführer macht, sondern dadurch was/wie der hund empfindet, was er fühlt (dazu weiter unten mehr). wenn wir über ausbildung diskutieren können wir uns nicht nur auf verhaltensweisen reduzieren, die emotional ausrichtung, die motivation oder das motiv des hundes ist noch viel wichtiger.
was passiert hier? der welpe wird in eine für ihn unangenehme situation gebracht, gleichzeitig knurrst du den welpen an. du schaffst eine verbindung von diesem unangenehmen gefühl mit deinem knurren. nach einigen wiederholungen reicht dein knurren aus (ohne den welpen hoch heben zu müssen) um dieses unangenehme gefühl zu erzeugen. wenn nun der welpe da oben in der luft schwebt, und er sich gedanklich dir zuwendet, setzt du ihn wieder ab, der hund fühlt sich wohler und das knurren hört auf. das sich "gedanklich dir zuwenden" wurde negative verstärkt. das ist genau das was in dem eingangs video gezeigt wird. es geht hier also gar nicht mal um verhalten, sondern um das beeinflussen bzw negative verstärken von motivation.
genauso verhält es sich mit dem festhalten. du meinst das ist doch nur ein freundliches auf die schulter klopfen, du machst dich bemerkbar, nun der kleine welpe ist ja kein mensch, dreht sich um und denkt, oh prima das du auch da bist. nochmal, nicht was wir denken ist entscheidend, sonders das was der hund fühlt.
im welpenalter vermittelte lernprozesse, halten oftmals ein ganzes hunde leben.
nickel,'index.php?page=Thread&postID=154088#post154088' schrieb:Ich kann nicht ganz folgen...wo schrieb ich was von Hochheben des Welpen?? Oder mißverstehe ich dich?du hast schon des öfteren davon berichtet, das du im wellpenalter davon gebrauch machst die welpen hoch zu heben und sie dabei anzuknurren. das mag für den betrachter, bzw für dich persönlich, kein großes ding zu sein, für einen kleinen welpen kann sich das aber ganz anders darstellen. es gibt ja einen grund warum du das tust, es führt für dich zu einem ergebnis, der welpe zeigt sich in der folge anders.
was passiert hier? der welpe wird in eine für ihn unangenehme situation gebracht, gleichzeitig knurrst du den welpen an. du schaffst eine verbindung von diesem unangenehmen gefühl mit deinem knurren. nach einigen wiederholungen reicht dein knurren aus (ohne den welpen hoch heben zu müssen) um dieses unangenehme gefühl zu erzeugen. wenn nun der welpe da oben in der luft schwebt, und er sich gedanklich dir zuwendet, setzt du ihn wieder ab, der hund fühlt sich wohler und das knurren hört auf. das sich "gedanklich dir zuwenden" wurde negative verstärkt. das ist genau das was in dem eingangs video gezeigt wird. es geht hier also gar nicht mal um verhalten, sondern um das beeinflussen bzw negative verstärken von motivation.
genauso verhält es sich mit dem festhalten. du meinst das ist doch nur ein freundliches auf die schulter klopfen, du machst dich bemerkbar, nun der kleine welpe ist ja kein mensch, dreht sich um und denkt, oh prima das du auch da bist. nochmal, nicht was wir denken ist entscheidend, sonders das was der hund fühlt.
nickel,'index.php?page=Thread&postID=154088#post154088' schrieb:Ich habe auch nie behauptet, dass generell keine Negativreize nötig sind - jedoch, dass es möglich war, den Hund mit positiver Bestätigung und Ignorieren von Fehlverhalten zu korrekter Ausführung zu bringen.noch mal: vergiss bitte nicht, das hast du des öfteren erwähnst, das du auch dein "knurren" dazu nutzt auf deinen hund einfluss zu nehmen. genau dieses knurren ist klassisch konditioniert, und zwar über die negative vestärkung. das knurren steht dadurch stellvertretend für einen normalen aversiven reiz. das knurren wirkt auf den hund in dem selben maße wie ein leichter stimulierender reiz eines gerätes. im ergebnis heißt das, das du genau "NICHT" nur über positive bestärkung und ingnorieren (negative bestrafung) trainierst. was ja auch die sehr guten training ergebnisse erklärt.
nickel,'index.php?page=Thread&postID=154088#post154088' schrieb:Zudem würde ich persönlich doch unterscheiden zwischen der Art und Stärke von Einwirkungen: ein Halten im Fell ist für mich nicht zu vergleichen mit den Rucken am Stachel!und genau das hindert dich daran die zusammenhänge richtig zu deuten. nicht das was du tust ist entscheidend, sondern das was der hund empfindet. das festhalten kann für einen kleinen welpen unangenehmer sein als eine e stimulation für einen erwachsenen hund.
im welpenalter vermittelte lernprozesse, halten oftmals ein ganzes hunde leben.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

