26-12-2013, 13:12
@Bernhard Ratstanne: Da ich den SV und die Argumentationen seiner "Würdenträger" inzwischen zu genüge kenne, denke ich dass ein derart formulierter Antrag bereits in den Landesgruppen abgeschmettert werden würde (in unserer bestimmt). Mittels Begründung dass das ganze für die armen Züchter viel zu teuer werden würde. Wobei auch ich es nicht für zwingend notwendig halte dass der Test auf Degenerative Myelopatie für jeden Hund zur Zuchtvoraussetzung werden muss. Wenn mit N/N-Hunden gezüchtet wird, dann muss der Zuchtpartner nicht zwangsläufig getestet sein, denn die Welpen aus solchen Zuchtverpaarungen können schlimmstenfalls den Genotyp DM/N tragen. Und Welpen aus der Verbindung N/N x N/N müssten nicht getestet werden, sie könne ja nur den Genotyp N/N besitzen. Das kann bei der Ausstellung der Ahnentafeln aus solchen Verbindungen direkt eingetragen werden.
Und das würde ich in den Antrag mit einfliessen lassen, weil dadurch Argumente, die gegen diesen Antrag vorgebracht werden könnten, von vorne herein entkräftet werden. Wenn ich als Züchter das Geld für den Test sparen möchte, dann kann ich mit meiner ungetesteten Hündin zu einem getesteten Rüden mit dem Genotyp N/N gehen. Und lasse ich meine Zuchthündin testen, diese hat den Genotyp N/N, und ich verpaare sie mit einem N/N-Rüden, dann muss ich, wenn ich mit einer Hündin aus dieser Verpaarung weiter züchte, diese junge Hündin nicht mehr testen lassen. Dadurch habe ich es als Züchter selbst in der Hand ob ich das Geld für diesen Test ausgeben muss oder nicht.
Von daher würde ich den Antrag so abändern:
4.3 Bekämpfung der Degenerativen Myelopathie (DM)
Ab dem 1. Januar 2015 müssen Rüden und Hündinnen vor einer züchterischen Verwendung einem Gentest auf DM unterzogen werden, sofern sie nicht aus einer Zuchtverbindung stammen bei der beide Elterntiere den Genotyp N/N tragen. Das Ergebnis wird vom SV in einer Datenbank veröffentlicht. Hunde mit einer reinerbigen (Genotyp DM/DM) oder mischerbigen (Genotyp DM/N) Mutation im SOD1-Gen dürfen nur mit Hunden verpaart werden, die diese Mutation reinerbig nicht aufweisen (Genotyp N/N). Wird ein nicht auf DM getesteter Hund zur Zucht verwendet, darf dieser nur mit einem Zuchtpartner mit dem Genotyp N/N verpaart werden.
Durch diese Formulierung würden Verpaarungen, bei denen Hunde mit dem Genotyp DM/DM geboren werden könnten, vermieden, aber trotzdem hätten Züchter und Deckrüdenhalter die Wahl ob sie ihre Hunde testen lassen oder nicht. Von daher denke ich dass die Akzeptanz für den Antrag in dieser Form besser wäre. Und das Ziel (= keine Welpen mit dem Genotyp DM/DM) wäre trotzdem erreicht.
Und das würde ich in den Antrag mit einfliessen lassen, weil dadurch Argumente, die gegen diesen Antrag vorgebracht werden könnten, von vorne herein entkräftet werden. Wenn ich als Züchter das Geld für den Test sparen möchte, dann kann ich mit meiner ungetesteten Hündin zu einem getesteten Rüden mit dem Genotyp N/N gehen. Und lasse ich meine Zuchthündin testen, diese hat den Genotyp N/N, und ich verpaare sie mit einem N/N-Rüden, dann muss ich, wenn ich mit einer Hündin aus dieser Verpaarung weiter züchte, diese junge Hündin nicht mehr testen lassen. Dadurch habe ich es als Züchter selbst in der Hand ob ich das Geld für diesen Test ausgeben muss oder nicht.
Von daher würde ich den Antrag so abändern:
4.3 Bekämpfung der Degenerativen Myelopathie (DM)
Ab dem 1. Januar 2015 müssen Rüden und Hündinnen vor einer züchterischen Verwendung einem Gentest auf DM unterzogen werden, sofern sie nicht aus einer Zuchtverbindung stammen bei der beide Elterntiere den Genotyp N/N tragen. Das Ergebnis wird vom SV in einer Datenbank veröffentlicht. Hunde mit einer reinerbigen (Genotyp DM/DM) oder mischerbigen (Genotyp DM/N) Mutation im SOD1-Gen dürfen nur mit Hunden verpaart werden, die diese Mutation reinerbig nicht aufweisen (Genotyp N/N). Wird ein nicht auf DM getesteter Hund zur Zucht verwendet, darf dieser nur mit einem Zuchtpartner mit dem Genotyp N/N verpaart werden.
Durch diese Formulierung würden Verpaarungen, bei denen Hunde mit dem Genotyp DM/DM geboren werden könnten, vermieden, aber trotzdem hätten Züchter und Deckrüdenhalter die Wahl ob sie ihre Hunde testen lassen oder nicht. Von daher denke ich dass die Akzeptanz für den Antrag in dieser Form besser wäre. Und das Ziel (= keine Welpen mit dem Genotyp DM/DM) wäre trotzdem erreicht.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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