03-12-2013, 07:12
Fakt ist doch Folgendes:
DM ist eine genetische Erkrankung. Vererbt wird allerdings lediglich die Disposition. Welche Faktoren die Krankheit in Interaktion mit dem Betroffenen Gen zum Ausbruch bringen kann, ist derzeit nich nicht geklärt. Das heißt, der Ausbruch der Erkrankung kann bislang nur mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden, wenn mit Tieren, die Träger sind, nicht gezüchtet wird.
Die Diagnose eine DM kann eindeutig nur nach eingehender Untersuchung von Gewebe, i.d.R. nach Autopsie erfolgen. Die Symptome einer CES sind bei weitem nicht identisch, aber doch ähnlich, so dass es in der Vergangenheit nicht selten zu Fehldiagnosen gekommen ist, (das ist dann, wenn Hunde angeblich unter DM leiden, aber der Gentest negativ war) hinzu kommt, dass beide Erkrankungen gemeinsam auftreten können.
Natürlich gibt es eine gewisse Fehlerquote bei solchen Testverfahren und es gibt, wenn auch selten auftretend) andere neurologische Erkrankungen, die ggf. ähnliche Krankheitsbilder hervorbringen. Diskutiert wird ja auch z.T. Nicht nur die Zerstörung der Myelinscheiden im Nervengewebe sondern auch der Untergang eines Motoneurons, ähnlich wie bei ALS beim Menschen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Da ich einen Hund hatte, der an DM erkrankt war und somit sehr wohl weiß, was alles auf einen zukommen kann, kann ich nur aus meiner Erfahrung sagen: Träger gehören nach meinem Dafürhalten derzeit nicht in die Zucht. Mir ist nicht bekannt, dass das betroffene Gen mit anderen erwünschten Eigenschaften des DS hoch korrelliert oder das der Genpool des DS so eng ist, dass der Ausschluss betroffener Hunde zu einer Verkümmerung der Rasse führen würde. Leider ist es allzu menschlich, dass unsere Interessen vielmehr unser Denken bestimmen, als unser Sinn für sie Realität. Wer betroffene Hund hat wird deshalb wohl,eher annehmen, das Problem sei zu vernachlässigen, als ein unbeteiligter Züchter. Einem Zuchtverband kommt hier meiner Meinung nach schon eine gewisse Verantwortung zu, denn wer sich erstmalig einen Hund zulegt, der wird kaum ermessen können, wie bedeutungsvoll gewisse Merkmale beimHunden sein können. Das überblicken ja die meisten Hobbyzüchter noch nicht einmal. Heute kann doch jeder züchten, ohne dass er auch nur einen Funken Ahnung von Genetik besitzt.
DM ist eine genetische Erkrankung. Vererbt wird allerdings lediglich die Disposition. Welche Faktoren die Krankheit in Interaktion mit dem Betroffenen Gen zum Ausbruch bringen kann, ist derzeit nich nicht geklärt. Das heißt, der Ausbruch der Erkrankung kann bislang nur mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden, wenn mit Tieren, die Träger sind, nicht gezüchtet wird.
Die Diagnose eine DM kann eindeutig nur nach eingehender Untersuchung von Gewebe, i.d.R. nach Autopsie erfolgen. Die Symptome einer CES sind bei weitem nicht identisch, aber doch ähnlich, so dass es in der Vergangenheit nicht selten zu Fehldiagnosen gekommen ist, (das ist dann, wenn Hunde angeblich unter DM leiden, aber der Gentest negativ war) hinzu kommt, dass beide Erkrankungen gemeinsam auftreten können.
Natürlich gibt es eine gewisse Fehlerquote bei solchen Testverfahren und es gibt, wenn auch selten auftretend) andere neurologische Erkrankungen, die ggf. ähnliche Krankheitsbilder hervorbringen. Diskutiert wird ja auch z.T. Nicht nur die Zerstörung der Myelinscheiden im Nervengewebe sondern auch der Untergang eines Motoneurons, ähnlich wie bei ALS beim Menschen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Da ich einen Hund hatte, der an DM erkrankt war und somit sehr wohl weiß, was alles auf einen zukommen kann, kann ich nur aus meiner Erfahrung sagen: Träger gehören nach meinem Dafürhalten derzeit nicht in die Zucht. Mir ist nicht bekannt, dass das betroffene Gen mit anderen erwünschten Eigenschaften des DS hoch korrelliert oder das der Genpool des DS so eng ist, dass der Ausschluss betroffener Hunde zu einer Verkümmerung der Rasse führen würde. Leider ist es allzu menschlich, dass unsere Interessen vielmehr unser Denken bestimmen, als unser Sinn für sie Realität. Wer betroffene Hund hat wird deshalb wohl,eher annehmen, das Problem sei zu vernachlässigen, als ein unbeteiligter Züchter. Einem Zuchtverband kommt hier meiner Meinung nach schon eine gewisse Verantwortung zu, denn wer sich erstmalig einen Hund zulegt, der wird kaum ermessen können, wie bedeutungsvoll gewisse Merkmale beimHunden sein können. Das überblicken ja die meisten Hobbyzüchter noch nicht einmal. Heute kann doch jeder züchten, ohne dass er auch nur einen Funken Ahnung von Genetik besitzt.


