26-11-2013, 14:11
tux,'index.php?page=Thread&postID=152667#post152667' schrieb:Wie wird über Zuchten gesprochen die schon gefallen sind und bei denen im Nachhinein eine DM/N x DM/N Verpaarung festgestellt wird?
im zweifel werden sich diese züchter die frage stellen lassen müssen, warum sie nicht getested haben.
aber warum ist diese frage schlimm?
wenn ich die möglichkeit in der hand habe über einen gentest ein aussagekräftiges ergebnis zu erhalten, daß mir bei der zuchtplanung hilft zu verhindern, daß hunde mit krankheiten entstehen, dann sollte ich das doch tun.
DM hat den vorteil eines einfachen erbganges auf den man mit hilfe der tests selektieren kann und der es einem sogar möglich macht, hunde aus linien, in denen schon DM vorgekommen ist, weiterhin in der zucht zu verwenden, wenn mir ihr genstatus über den test bekannt ist.
ohne test blieb einem im zweifel nur übrig auf einen ansonsten passenden partner zu verzichten, wenn einem bekannt war, daß in seiner linie DM vorgekommen ist und man die gleiche situation beim anderen partner hat.
konkretes beispiel: die eigene hündin hat halbgeschwister mit DM - der geplante zuchtpartner auch. ein test bei beiden ergibt jeweils den genstatus N/N oder nur bei einem der beiden DM/N und schon kann man verpaaren und auch welpeninteressenten dies vorlegen.
ohne test wäre es sinnvoller eine ansonsten vielversprechende verpaarung aufgrund des risikos zu unterlassen.
der vWD-test bei dobermännern und deutschen pinschern zeigt, daß man sinnvoll mit so einem test umgehen kann.
wobei er - das scheint irgendwie in der natur von gesundheitsergebnissen zu liegen - vorallem zeigt, daß auf rüden bzw. ihren besitzern der grössere druck bezüglich test lastet und im zweifel von dieser seite anlagefreiheit erwartet wird.
gentests sind sicherlich kein allheilmittel. aber bei einfachen erbgängen eine grosse hilfe. meiner meinung nach.
lg l.

