25-11-2013, 15:11
Barbara,'index.php?page=Thread&postID=152620#post152620' schrieb:Unter den o.g. Aspekten muss man sicherlich auch noch beachten, dass eine Zuchteinschränkung bei homozygotem DM-Status oder auch mischerbigen Hunden (denn die werden ja dann vermutlich auch nicht mehr ausgewählt) wieder eine Einengung der Blutbasis verursachen wird. Daraus folgend nehmen andere, z.T. auch noch nicht erkannte genetisch disponierte Erkrankungen wieder zu.
Das ist leider alles nicht so einfach mit dem "Herausmendeln".
In diesem Fall trifft das wohl nicht zu, weil kein Tier von der Zucht ausgeschlossen werden muss, sondern nur entsptechend verpaart werden müsste. Ich denke, dass es noch genügend N/N-Hunde zur Anpaarung gibt. Deckrüden sind ohnehin nicht so viele erforderlich und deren Beschränkte Zahl durch die vielen zulässigen Deckakte könnte sich sogar vergrößern, wenn andere, bisher nicht so überlaufene Rüden durch ihren N/N-Status häufiger zum Einsatz kämen.
Wenn hochplatzierte Deckrüden nicht reinerbig N/N sind, werden etwas weiter hinten platzierte von manchen Züchtern deswegen mehr eingesetzt, das verbreitert sogar die Zuchtbasis.
Ich vermute eher, dass es wenige interessiert, ob ein Rüde N/N ist, wenn es ihre Hündin ist. Und gute Hündinnen mit DM-Gen werden sicher weiter eingesetzt, dafür gibt es genügend N/N-Rüden. Wenn das Problem schon weiter fortgeschritten wäre, müsste man auf den Zuchtausschluss betroffener Tiere drängen. Das ist Gott sei Dank nicht so, deshalb lohnt sich ein frühzeitiges Handeln.


