11-10-2013, 18:10
Hallo Erwin,
ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Du meinst. Was siehst Du in dieser Arbeit, was mir offensichtlich ja verschlossen bleibt? Kläre mich hier mal bitte auf.
Ich hatte bereits mehrfach beschrieben, dass diese Freifolge für mich im "befriedigend" anzusiedeln ist und ich ein "mangelhaft" für unangebracht halte. Ich kann auch gerne begründen, warum ich das so sehe.
Nehmen wir mal die Bewertungsmatrix von Edgar Scherkl als Anhaltspunkt. Diese wurde ja nun ebenfalls im Fachausschuss vorgestellt und als Anhalt für die Bewertungen jedem ans Herz gelegt. Darin heißt es:
1. Übungserfüllung: 70%
2. Korrektheit: 19%
3. Trieb, Ausstrahlung und Arbeitsfreude: 11%
Punkt 1 ist also "Pflicht", Punkt 2 und 3 sind "Kür". Pflichterfüllung heißt also "befriedigend", wer ins "Gut" oder höher möchte, muss mehr als Pflichterfüllung zeigen.
Schauen wir uns mal die besagte Freifolge an:
1. Der Hund kommt mit, bekommt keine massiven Hilfen und keine Doppelhörzeichen => Pflicht erfüllt, 70% der Punkte sind erreicht
2. Der Hund bedrängt während der gesamten Arbeit, ist zu weit vor, sollte in den Wendungen etwas geschlossener arbeiten => Unkorrektheit während der gesamten Arbeit, keine zusätzliche Bewertung
3. Der Hund beschwichtigt, läuft sehr "eingekoffert" mit angeklappten Ohren und mit wenig Ausdruck, arbeitet nicht "offen" mit dem Hundeführer zusammen, zeigt aber in allen Phasen gute Aktion => keine zusätzliche Bewertung bzw. maximal 5% aufgrund des Triebverhaltens... das ist Ermessenspielraum
Ich komme also auf 70 bis 75% Übungserfüllung, also ein "befriedigend".
Das meinte ich auch mit dem Hund, der z. B. temperamentlos arbeitet. Auch er erfüllt die Übung, hat dann nur die Defizite in anderen Bereichen, kommt aber ebenfalls auf die 70-75%.
Wo siehst Du denn die Übung, also in welchem Prädikat würdest Du die ansiedeln? Und was übersehe ich hier in Deinen Augen?
Viele Grüße
Sören
ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Du meinst. Was siehst Du in dieser Arbeit, was mir offensichtlich ja verschlossen bleibt? Kläre mich hier mal bitte auf.
Ich hatte bereits mehrfach beschrieben, dass diese Freifolge für mich im "befriedigend" anzusiedeln ist und ich ein "mangelhaft" für unangebracht halte. Ich kann auch gerne begründen, warum ich das so sehe.
Nehmen wir mal die Bewertungsmatrix von Edgar Scherkl als Anhaltspunkt. Diese wurde ja nun ebenfalls im Fachausschuss vorgestellt und als Anhalt für die Bewertungen jedem ans Herz gelegt. Darin heißt es:
1. Übungserfüllung: 70%
2. Korrektheit: 19%
3. Trieb, Ausstrahlung und Arbeitsfreude: 11%
Punkt 1 ist also "Pflicht", Punkt 2 und 3 sind "Kür". Pflichterfüllung heißt also "befriedigend", wer ins "Gut" oder höher möchte, muss mehr als Pflichterfüllung zeigen.
Schauen wir uns mal die besagte Freifolge an:
1. Der Hund kommt mit, bekommt keine massiven Hilfen und keine Doppelhörzeichen => Pflicht erfüllt, 70% der Punkte sind erreicht
2. Der Hund bedrängt während der gesamten Arbeit, ist zu weit vor, sollte in den Wendungen etwas geschlossener arbeiten => Unkorrektheit während der gesamten Arbeit, keine zusätzliche Bewertung
3. Der Hund beschwichtigt, läuft sehr "eingekoffert" mit angeklappten Ohren und mit wenig Ausdruck, arbeitet nicht "offen" mit dem Hundeführer zusammen, zeigt aber in allen Phasen gute Aktion => keine zusätzliche Bewertung bzw. maximal 5% aufgrund des Triebverhaltens... das ist Ermessenspielraum
Ich komme also auf 70 bis 75% Übungserfüllung, also ein "befriedigend".
Das meinte ich auch mit dem Hund, der z. B. temperamentlos arbeitet. Auch er erfüllt die Übung, hat dann nur die Defizite in anderen Bereichen, kommt aber ebenfalls auf die 70-75%.
Wo siehst Du denn die Übung, also in welchem Prädikat würdest Du die ansiedeln? Und was übersehe ich hier in Deinen Augen?
Viele Grüße
Sören

