17-09-2013, 23:09
zunächsteinmal vielen dank an alle die einmal mehr sehr konstruktive vorschläge gemacht haben. ich freue mich immer wenn man über die positive bestärkung von verhalten hört oder ließt. das bemühen einiger sportfeunde ohne positive bestrafung auszukommen ist sehr lobenswert und ich hoffe das sie damit andere motivieren es auch so zu praktizieren. ein sicherlich sehr schön anzusehendes training das in der öffentlichkeit guten eindruck macht, das ist gut und wichtig! ein handlungsabbruch oder das vorenthalten eines positiven reizes (negative bestrafung) als korrigierendes mittel und zur verhaltensmodifikation sind gut funktionierende optionen, damit kann man arbeiten, was erreichen, .....gut so. "keep going :thumbup: " jeder hundesportler, auch die ganz ganz erfolgreichen, machen davon gebrauch.
für mich hört die ausbildung damit aber nicht auf, ganz im gegenteil, sie fängt hier gerade erst an. ich habe mich einmal mehr in dem von volpi (peter) geschriebenen statement wieder gefunden und möchte darauf aus meiner sicht eingehen.
das was "er will" ist eigentlich nur ein instrumentell konditioniertes verhalten, es wird vom hund als instrument (mittel oder werkzeug) genutzt um etwas positives herbei zu führen, z.b. eine belohnung.
das was "er soll" ist für mich ein lernprozess der klassisch konditioniert wird. der hund lernt das nicht sein tun, sein handeln, sein verhalten wichtig ist und zur belohnung führt, sondern ausschließlich seine innere einstellung mir gegenüber, seine motivation das zu tun was "er soll".
der hund arbeitet primär nicht (nur) für eine belohnung, sondern für mich, was dann sekundär auch zu einer belohnung führt. das belohnt werden hat mehr wertigkeit als das belohnt sein.
wie kommt man nun zu diesem umstand? hier kommen wir zu negativen reizen und/oder unangenehmen erfahrungen für den hund, für die "kein TIG" notwendig ist. ich kann auch jeden beruhigen der nun irgend welche horror visionen hat, es ist ein entwicklungsprozess der mit wertigkeiten zu tun hat, was ist wichtig, was tut mir gut. dieser herausforderung stellen wir uns menschen ja auch jeden tag. dieser entwicklungsprozess fängt mit dem ersten tag an und hört eigentlich nie auf, da muß man immer am ball bleiben, vor allem auch neben dem hundeplatz.
geprügelte hunde auf dem hundeplatz??
davon kann keine rede sein, schauen wir uns die beiden erst- und zweit platzierten hündinnen auf der diesjährigen BSP an, selbstsichere vor kraft strotzende hunde die mit ausdruck und eleganz verdient ihre punkte erarbeitet haben. geprügelte kreaturen die sich nicht wohl fühlen sehen anders aus!!
das besondere an diesen hündinnen sind, ....ihre hundeführerinnen. freundliche, ehrgeizige und erfahrene junge frauen mit großer fachkompetenz. das wichtigste aber ist es, das beide von ihren hunden als autorität war genommen werden, und genau das sichert eine zuverlässige leistung unter schwierigen bedingungen mit enorm triebstarken hunden.
einem speziellen freund hier im forum nur die kurze mitteilung, das beide bei mir in der OG als "GAST" zugegen waren.
für mich hört die ausbildung damit aber nicht auf, ganz im gegenteil, sie fängt hier gerade erst an. ich habe mich einmal mehr in dem von volpi (peter) geschriebenen statement wieder gefunden und möchte darauf aus meiner sicht eingehen.
Volpi,'index.php?page=Thread&postID=150559#post150559' schrieb:Motivation ist, wenn einer will, was er soll. Übertragen auf den Hund bedeutet das: Unsere Aufgabe als Ausbilder ist es dem Hund zu vermitteln, das er die Fäden in der Hand hält und sich die Übung eigentlich selbst beigebracht hat.wenn einer will was er soll, ..... was heißt das eigentlich?
das was "er will" ist eigentlich nur ein instrumentell konditioniertes verhalten, es wird vom hund als instrument (mittel oder werkzeug) genutzt um etwas positives herbei zu führen, z.b. eine belohnung.
das was "er soll" ist für mich ein lernprozess der klassisch konditioniert wird. der hund lernt das nicht sein tun, sein handeln, sein verhalten wichtig ist und zur belohnung führt, sondern ausschließlich seine innere einstellung mir gegenüber, seine motivation das zu tun was "er soll".
der hund arbeitet primär nicht (nur) für eine belohnung, sondern für mich, was dann sekundär auch zu einer belohnung führt. das belohnt werden hat mehr wertigkeit als das belohnt sein.
wie kommt man nun zu diesem umstand? hier kommen wir zu negativen reizen und/oder unangenehmen erfahrungen für den hund, für die "kein TIG" notwendig ist. ich kann auch jeden beruhigen der nun irgend welche horror visionen hat, es ist ein entwicklungsprozess der mit wertigkeiten zu tun hat, was ist wichtig, was tut mir gut. dieser herausforderung stellen wir uns menschen ja auch jeden tag. dieser entwicklungsprozess fängt mit dem ersten tag an und hört eigentlich nie auf, da muß man immer am ball bleiben, vor allem auch neben dem hundeplatz.
geprügelte hunde auf dem hundeplatz??
davon kann keine rede sein, schauen wir uns die beiden erst- und zweit platzierten hündinnen auf der diesjährigen BSP an, selbstsichere vor kraft strotzende hunde die mit ausdruck und eleganz verdient ihre punkte erarbeitet haben. geprügelte kreaturen die sich nicht wohl fühlen sehen anders aus!!
das besondere an diesen hündinnen sind, ....ihre hundeführerinnen. freundliche, ehrgeizige und erfahrene junge frauen mit großer fachkompetenz. das wichtigste aber ist es, das beide von ihren hunden als autorität war genommen werden, und genau das sichert eine zuverlässige leistung unter schwierigen bedingungen mit enorm triebstarken hunden.
einem speziellen freund hier im forum nur die kurze mitteilung, das beide bei mir in der OG als "GAST" zugegen waren.
Walter Schmidt,'index.php?page=Thread&postID=150547#post150547' schrieb:Wenn wir uns weiter verstecken und die bescheuerten PETA-Attacken aussitzen, dann, ja dann verschlechtern wir unsere Position ganz erheblich, weil die Bevölkerung nur die PETA-Info bekommt. Und wenn jemand aus unserer heutigen Gesellschaft einem Tier "weh tut", ist das beinahe schlimmer als Gewalt gegen Frauen und Kinder. Dann kommen wir in eine Ecke, aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt.so ist es walter, jetzt oder nie. eine erkenntnis gibt es zu diesen ständigen gebetsmühlen artigen hinweisen auf das TIG verbot, sie stumpfen ab, dadurch entsteht eine reizschwellen erhöhung durch gewöhnung, dann, .... das wissen alle hundesportler, ist eine verhaltensänderung unmöglich.
Also jetzt oder nie!!!
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

