17-09-2013, 10:09
Moin,
ich würde sagen, da der Hund der geborene Teamarbeiter ist, macht ihm das Arbeiten mit mir Spaß - erst Recht, wenn wir Erfolg haben. Von klein auf lernt er, wenn er mit mir arbeitet, lohnt es sich. Natürlich muss ICH das als Respektsperson glaubhaft rüberbringen. Wozu brauch ich da ein E-Gerät oder Helfer an der Leine? Macht der Hund nicht mit, wird aus der ganzen Chose nix. Treibt er extra quer, gibt's nen derben Rüffel. ICH verlange was und ICH muss es durchsetzen. Ein E-Gerät wird nicht mit mir in Verbindung gebracht und wenn ich zulasse, dass dritte meinen Teamkollegen an der Leine führen wollen, mach ich mich in den Augen des Hundes unglaubwürdig. Genauso wenn ich mich von Helfern im Training auf dem Platz "Herumkommandieren" lasse - was soll mein Hund da von mir halten?
Vor den Übungsstunden immer zwei Schritte weiterdenken: Wie wird sich mein Hund verhalten wenn er in die-und-die Situation gebracht wird - was tue ich dann - und wie verhält sich der Hund nach meiner Reaktion? Erreiche ich auf die Weise wie ich sie mir vorstelle, und heut in die Praxis umsetzen will, ein gewünschtes Verhalten meins Hundes?
Alle Übungen, die man für IPO braucht werden so früh es geht in ruhiger Stimmung angelernt. Zuerst natürlich die UO. Wenn ein Hund nicht bei mir laufen kann, kein Sitz oder AUS, was soll ich den hochjubeln damit er beißt wie ein Stier? Und gegen ihn arbeiten statt mit ihm, damit wir Erfolge haben?
Natürlich fehlt es letztendlich öfters an einer Absicherung - aber das passiert den "elektrischen" auch. Natürlich sieht es besser aus, wenn ein Hund richtig auf dem Platz "aus sich rausgeht" und Trieb macht. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mich nicht so traue, höhere Triebbereiche zu nutzen, weil ich meinen Hund noch führen können will. (Übrigens auch außerhalb des HuPla)
Aber ausbilden kann man auch ohne Strom und ich würde nicht sagen, dass es länger dauert. Nur mehr Gedanken müsste man sich machen...
VG
Cristine
ich würde sagen, da der Hund der geborene Teamarbeiter ist, macht ihm das Arbeiten mit mir Spaß - erst Recht, wenn wir Erfolg haben. Von klein auf lernt er, wenn er mit mir arbeitet, lohnt es sich. Natürlich muss ICH das als Respektsperson glaubhaft rüberbringen. Wozu brauch ich da ein E-Gerät oder Helfer an der Leine? Macht der Hund nicht mit, wird aus der ganzen Chose nix. Treibt er extra quer, gibt's nen derben Rüffel. ICH verlange was und ICH muss es durchsetzen. Ein E-Gerät wird nicht mit mir in Verbindung gebracht und wenn ich zulasse, dass dritte meinen Teamkollegen an der Leine führen wollen, mach ich mich in den Augen des Hundes unglaubwürdig. Genauso wenn ich mich von Helfern im Training auf dem Platz "Herumkommandieren" lasse - was soll mein Hund da von mir halten?
Vor den Übungsstunden immer zwei Schritte weiterdenken: Wie wird sich mein Hund verhalten wenn er in die-und-die Situation gebracht wird - was tue ich dann - und wie verhält sich der Hund nach meiner Reaktion? Erreiche ich auf die Weise wie ich sie mir vorstelle, und heut in die Praxis umsetzen will, ein gewünschtes Verhalten meins Hundes?
Alle Übungen, die man für IPO braucht werden so früh es geht in ruhiger Stimmung angelernt. Zuerst natürlich die UO. Wenn ein Hund nicht bei mir laufen kann, kein Sitz oder AUS, was soll ich den hochjubeln damit er beißt wie ein Stier? Und gegen ihn arbeiten statt mit ihm, damit wir Erfolge haben?
Natürlich fehlt es letztendlich öfters an einer Absicherung - aber das passiert den "elektrischen" auch. Natürlich sieht es besser aus, wenn ein Hund richtig auf dem Platz "aus sich rausgeht" und Trieb macht. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mich nicht so traue, höhere Triebbereiche zu nutzen, weil ich meinen Hund noch führen können will. (Übrigens auch außerhalb des HuPla)
Aber ausbilden kann man auch ohne Strom und ich würde nicht sagen, dass es länger dauert. Nur mehr Gedanken müsste man sich machen...
VG
Cristine
Wer blind ist für die eigenen Fehler - ist auch taub für gute Ratschläge, ( Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger )

