17-06-2013, 19:06
Die kleinen Bäuerchen kommen so gut mit ihren Zuchtwerten zurecht, weil sie zu Recht darauf vertauen können, dass sie korrekt und ohne Manipulation zustande gekommen sind.
Das geht vielen Schäferhundzüchtern offenbar ganz anders, wie Trines Zuschrift deutlich macht.
Ich sehe es zwar nicht so krass wie Trine, glaube aber, dass der durch den ZW theoretisch mögliche Zuchtfortschritt bei weitem nicht erreicht wird. Vermutlich wird der allergrößte Teil der schlechten Aufnahmen unterdrückt. Deshalb ist ein Vielfaches an Nachkommen (insbesondere von Rüden) erforderlich, um die gleiche Sicherheit der Aussage zu erhalten, als wenn lückenlos ausgewertet würde.
Ich gehe davon aus, dass bei den Nachkommen aller stark genutzten Rüden der Prozentsatz der unterdrückten Aufnahmen annähernd gleich ist. Das heißt,wenn ein Rüde bei 100 geröntgten Nachkommen in Wahrheit 20 HD-belastete Nachkommen hat, aber nur zwei davon eingereicht werden, wird sein ZW trotzdem negativer beeinflusst als bei einem anderen Rüden, der bei 100 geröntgten "nur" 10 HD-Hunde dabei hat, von denen nur einer eingereicht wurde.
Man sieht aber, dass in diesem Beispiel eine einzige zusätzlich eingereichte d-Aufnahme das Ergebnis verdoppelt. Also statistisch ist das erst bei viel mehr Nachkommen gesichert. Dann ist das Kind oft längst im Brunnen. Deshalb wäre die komplette Auswetung z.B. der ersten 100 Nachkommen so wichtig.
Bei Hündinnen ist es mit dem ZW noch krasser, da sie viel weniger Nachkommen bringen und der Züchter es viel mehr in der Hand hat, das Ergebnis zu verfälschen.
Das geht vielen Schäferhundzüchtern offenbar ganz anders, wie Trines Zuschrift deutlich macht.
Ich sehe es zwar nicht so krass wie Trine, glaube aber, dass der durch den ZW theoretisch mögliche Zuchtfortschritt bei weitem nicht erreicht wird. Vermutlich wird der allergrößte Teil der schlechten Aufnahmen unterdrückt. Deshalb ist ein Vielfaches an Nachkommen (insbesondere von Rüden) erforderlich, um die gleiche Sicherheit der Aussage zu erhalten, als wenn lückenlos ausgewertet würde.
Ich gehe davon aus, dass bei den Nachkommen aller stark genutzten Rüden der Prozentsatz der unterdrückten Aufnahmen annähernd gleich ist. Das heißt,wenn ein Rüde bei 100 geröntgten Nachkommen in Wahrheit 20 HD-belastete Nachkommen hat, aber nur zwei davon eingereicht werden, wird sein ZW trotzdem negativer beeinflusst als bei einem anderen Rüden, der bei 100 geröntgten "nur" 10 HD-Hunde dabei hat, von denen nur einer eingereicht wurde.
Man sieht aber, dass in diesem Beispiel eine einzige zusätzlich eingereichte d-Aufnahme das Ergebnis verdoppelt. Also statistisch ist das erst bei viel mehr Nachkommen gesichert. Dann ist das Kind oft längst im Brunnen. Deshalb wäre die komplette Auswetung z.B. der ersten 100 Nachkommen so wichtig.
Bei Hündinnen ist es mit dem ZW noch krasser, da sie viel weniger Nachkommen bringen und der Züchter es viel mehr in der Hand hat, das Ergebnis zu verfälschen.


