16-06-2013, 23:06
Fakt ist:
- es wird NIE einen 100% ig aussagekräftigen Zuchtwert geben solange kein sicheres DNA Verfahren erstellt werden konnte, bei der man über das Blut des Welpen, das bist zum Tag der Wurfabnahme vorliegen muss, feststellen könnte ob er eine genetische Disposition hat oder nicht.
Für mich ist der Zuchtwert inzwischen noch nicht mal mehr ein Richtwert. Denn (musste ich leider am eigenen Laib erfahren), 1 Hund der mit einseitig schwerer HD ausgewertet wird (nicht nur geröntgt, nein auch ausgewertet) "versaut" einen kompletten Zuchtstamm der mit dieser Mutterhündin (oder Vaterrüde) verwandt ist gewaltigt, ganz gleich ob erworben oder angeboren.
Bei mir als Beispiel:
Wurf 1: Gleiche Mutter. Vater Nr. 1.
9 Welpen. 4 davon offiziell geröntgt und ausgewertet (2x HD/ED-a1 = Anfangszuchtwert 76- 2x HD-a2/ED-a1 = Anfangszuchtwert 84). 2 weitere davon nur beim Tierarzt geröntgt mit bestem Ergebnis nur eben nicht eingesandt beim SV zur Auswertung.
Wurf 2: Gleiche Mama, Vater Nr. 2.
10 Welpen. 2 davon offiziell geröntgt. 1 davon in den Niederlanden (somit leider keine Auswertung übern den SV und fällt leider weg für den ZW), 1 davon in D. Der in D geröntgt Hund hat HD-a5 (einseitig wohlgemerkt) und ED-a1.
5 weitere Welpen aus dem Wurf sind im Ausland (werden also auch niemals im SV geröntgt werden, fallen also auch hier wieder aus der ZW-Bemessung raus). 2 weitere sind in Privathänden und 1 macht zwar sportlich bisschen was, wird aber wohl auch nicht röngten lassen.
Sämtlich Nachkommen dieser Hündin schießen jetzt in die Höhe wie irre. Sodass selbst in dem 1. Wurf die Hunde mit a2 jetzt 94 haben.
Hier noch zu erwähnen, es gibt keine Möglichkeit mehr den Zuchtwert der Hunde zu verbessern durch röntgen weiterer Nachkommen, da die Mutterhündin (sowie Vater 1) zwischenzeitlich verstorben ist und Vater 2 nicht mehr deckt!
Die HD des Hundes aus dem 2. Wurf ist für mich schon sehr fraglich als genetische Disposition, da bereits 7 Nachkommen dieser Hündin mit sehr gutem Ergebnis geröntgt wurden und alle Anderen auch überhaupt gar nicht auffällig sind und waren.
Zumal diese HD nur einseitig ist.
Hier ist es also genau der umgekehrte Fall zur negativen Seite der Hunde aus diesen 2 Würfen. Fair? Nein! Genauso wenig wie anders herum.
Ich sehe also seither den Zuchtwert nicht mehr als nützlich an, solange es keinen DNA Test gibt wobei das Ergebnis für alle Welpen bei Zuchtabnahme vorliegen muss.
Wenn ich wirklich mehr darüber erfahren will über die gentischen Grundlagen reicht mir die Aussage eines ZW nicht aus.
Ich sehe mir die Vererbung der Eltern generell an, der der Großeltern, kontaktiere dann den Rüdenbesitzer und unterhalte mich mit diesem.
Abgesehen davon finde ich den ZW sowieso nicht mehr zeitgemäß, denn seit 2004 werden die Hunde HD UND ED geröntgt. Wo bleiben also bitte dann die Zuchtwerte für die ED Hunde? Bzw warum fließen diese nicht mit ein?
Sind sie nicht genauso genetisch problematisch (oder anerworben) als die HD auch?
Warum dürfen heute noch Hunde decken die NICHT ED geröntgt wurden?
Solange all dies so schwammig bleibt, bleibt einem verantwortungsvollen Züchter nur der Weg der bestmöglichen Recherche, das Wissen über ggf nicht kooperative Blutlinien (die er auch nur durch Erfahrung und Recherche erwerben kann) und dem gewissen Quäntchen Glück.
- es wird NIE einen 100% ig aussagekräftigen Zuchtwert geben solange kein sicheres DNA Verfahren erstellt werden konnte, bei der man über das Blut des Welpen, das bist zum Tag der Wurfabnahme vorliegen muss, feststellen könnte ob er eine genetische Disposition hat oder nicht.
Für mich ist der Zuchtwert inzwischen noch nicht mal mehr ein Richtwert. Denn (musste ich leider am eigenen Laib erfahren), 1 Hund der mit einseitig schwerer HD ausgewertet wird (nicht nur geröntgt, nein auch ausgewertet) "versaut" einen kompletten Zuchtstamm der mit dieser Mutterhündin (oder Vaterrüde) verwandt ist gewaltigt, ganz gleich ob erworben oder angeboren.
Bei mir als Beispiel:
Wurf 1: Gleiche Mutter. Vater Nr. 1.
9 Welpen. 4 davon offiziell geröntgt und ausgewertet (2x HD/ED-a1 = Anfangszuchtwert 76- 2x HD-a2/ED-a1 = Anfangszuchtwert 84). 2 weitere davon nur beim Tierarzt geröntgt mit bestem Ergebnis nur eben nicht eingesandt beim SV zur Auswertung.
Wurf 2: Gleiche Mama, Vater Nr. 2.
10 Welpen. 2 davon offiziell geröntgt. 1 davon in den Niederlanden (somit leider keine Auswertung übern den SV und fällt leider weg für den ZW), 1 davon in D. Der in D geröntgt Hund hat HD-a5 (einseitig wohlgemerkt) und ED-a1.
5 weitere Welpen aus dem Wurf sind im Ausland (werden also auch niemals im SV geröntgt werden, fallen also auch hier wieder aus der ZW-Bemessung raus). 2 weitere sind in Privathänden und 1 macht zwar sportlich bisschen was, wird aber wohl auch nicht röngten lassen.
Sämtlich Nachkommen dieser Hündin schießen jetzt in die Höhe wie irre. Sodass selbst in dem 1. Wurf die Hunde mit a2 jetzt 94 haben.
Hier noch zu erwähnen, es gibt keine Möglichkeit mehr den Zuchtwert der Hunde zu verbessern durch röntgen weiterer Nachkommen, da die Mutterhündin (sowie Vater 1) zwischenzeitlich verstorben ist und Vater 2 nicht mehr deckt!
Die HD des Hundes aus dem 2. Wurf ist für mich schon sehr fraglich als genetische Disposition, da bereits 7 Nachkommen dieser Hündin mit sehr gutem Ergebnis geröntgt wurden und alle Anderen auch überhaupt gar nicht auffällig sind und waren.
Zumal diese HD nur einseitig ist.
Hier ist es also genau der umgekehrte Fall zur negativen Seite der Hunde aus diesen 2 Würfen. Fair? Nein! Genauso wenig wie anders herum.
Ich sehe also seither den Zuchtwert nicht mehr als nützlich an, solange es keinen DNA Test gibt wobei das Ergebnis für alle Welpen bei Zuchtabnahme vorliegen muss.
Wenn ich wirklich mehr darüber erfahren will über die gentischen Grundlagen reicht mir die Aussage eines ZW nicht aus.
Ich sehe mir die Vererbung der Eltern generell an, der der Großeltern, kontaktiere dann den Rüdenbesitzer und unterhalte mich mit diesem.
Abgesehen davon finde ich den ZW sowieso nicht mehr zeitgemäß, denn seit 2004 werden die Hunde HD UND ED geröntgt. Wo bleiben also bitte dann die Zuchtwerte für die ED Hunde? Bzw warum fließen diese nicht mit ein?
Sind sie nicht genauso genetisch problematisch (oder anerworben) als die HD auch?
Warum dürfen heute noch Hunde decken die NICHT ED geröntgt wurden?
Solange all dies so schwammig bleibt, bleibt einem verantwortungsvollen Züchter nur der Weg der bestmöglichen Recherche, das Wissen über ggf nicht kooperative Blutlinien (die er auch nur durch Erfahrung und Recherche erwerben kann) und dem gewissen Quäntchen Glück.


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