15-06-2013, 16:06
Ich finde dass ganze nicht praktikabel. Wenn z.B. nur noch an Uni-Kliniken geröngt werden dürfte, würde wahrscheinlich der größte Teil meiner nicht züchtenden Welpenkäufer, die ihre Hunde nur mir zuliebe röntgen lassen, dies nicht mehr tun. Weil ihnen der Weg zu einer der wenigen Uni-Kliniken in Deutschland zu weit wäre. Zudem bedarf es i.d.R. eines Urlaubstages, um an einer Uni-Klinik einen Hund hauptröntgen zu lassen. Während Du das in vielen Tierarztpraxen auch nach Feierabend oder am Samstag Morgen machen lassen kannst. Durch so ein Verfahren hättest Du folglich auch nicht mehr ausgewertete Hunde als jetzt.
Einzig eine Lösung wie beim RSV finde ich sinnvoll und durchdacht. Dass die Auswertung der Röntgenbilder für einen speziell definierten Hund bereits vor dem Hauptröntgen bezahlt wird, und diese Gebühr dann zurückerstattet wird wenn es durch die eingereichten Röntgenbilder zu einer Zuchtsperre kommt (= weil schlechter als a3 oder ED-c). Und dann wird es bestimmt immer noch Leute geben die auf die Rückerstattung der bereits bezahlten Auswertungsgebühr verzichten und schlechte Bilder nicht einreichen.
Andere Zuchtverbände arbeiten in Bezug auf die Erfassung genetische Erkrankungen mit Solidar-Fonds und Gewährleistungszertifikaten. Z.B. der Deutsche Jagdterrier Club:
http://www.djt-club.de/M_News/F_Zuchtbuc....01.10.pdf
Die Züchter zahlen bei der Wurfeintragung je Welpe einen zusätzlichen Betrag in einen Solidar-Fond (in dem Fall war das vor der Euro-Umstellung ein Betrag von ich glaub 5 oder 10 DM pro Welpe), aus dem dann die Gewährleistung des Zuchtverbandes finanziert wird. 500 Euro pro DSH mit HD oder ED wäre natürlich nicht zu finanzieren, aber auch ein kleinerer Betrag und der zusätzliche Wegfall der Auswertungskosten wären schon ein Anreiz, vermehrt auch schlechte Bilder einzureichen. Sei es nur um einen Teil der Tierarztkosten für's Hauptröntgen wieder raus zu bekommen.
Etwas anderes halte ich nicht für praktikabel. Das Einreichen der Bilder wird immer nur auf freiwilliger Basis zu erreichen sein.
Einzig eine Lösung wie beim RSV finde ich sinnvoll und durchdacht. Dass die Auswertung der Röntgenbilder für einen speziell definierten Hund bereits vor dem Hauptröntgen bezahlt wird, und diese Gebühr dann zurückerstattet wird wenn es durch die eingereichten Röntgenbilder zu einer Zuchtsperre kommt (= weil schlechter als a3 oder ED-c). Und dann wird es bestimmt immer noch Leute geben die auf die Rückerstattung der bereits bezahlten Auswertungsgebühr verzichten und schlechte Bilder nicht einreichen.
Andere Zuchtverbände arbeiten in Bezug auf die Erfassung genetische Erkrankungen mit Solidar-Fonds und Gewährleistungszertifikaten. Z.B. der Deutsche Jagdterrier Club:
http://www.djt-club.de/M_News/F_Zuchtbuc....01.10.pdf
Die Züchter zahlen bei der Wurfeintragung je Welpe einen zusätzlichen Betrag in einen Solidar-Fond (in dem Fall war das vor der Euro-Umstellung ein Betrag von ich glaub 5 oder 10 DM pro Welpe), aus dem dann die Gewährleistung des Zuchtverbandes finanziert wird. 500 Euro pro DSH mit HD oder ED wäre natürlich nicht zu finanzieren, aber auch ein kleinerer Betrag und der zusätzliche Wegfall der Auswertungskosten wären schon ein Anreiz, vermehrt auch schlechte Bilder einzureichen. Sei es nur um einen Teil der Tierarztkosten für's Hauptröntgen wieder raus zu bekommen.
Etwas anderes halte ich nicht für praktikabel. Das Einreichen der Bilder wird immer nur auf freiwilliger Basis zu erreichen sein.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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