03-06-2013, 19:06
Ich sehe zwischen den beiden SD von Detlef und Erwin gewaltige Unterschiede.Ich hatte aber Erwin so verstanden, dass er seine Ausbildung
ähnlich oder gleich sieht, wie die von Detlef.
Auf der einen Seite sehe ich einen Hund, der ein aggressives Bellen zeigt, der aber kontrolliert/kontrollierbar und ruhig agiert.
Nach Auslassen des Armes ist der Fokus sofort wieder beim Helfer und nicht bei der Beute.
Das aufgrund der Motivation des Hundes (und sicherlich auch Genetik) der Wechsel in ein absolut ruhiges Griffverhalten am Anfang schwerer fällt
halte ich für unproblematisch, das wird der Hund mit mehr Erfahrung und Handlungssicherheit lernen. Zumal ich hier auf den Videos ein Schütteln im Sinne von Kontern sehe,
der Griff ist aber voll und ruhig. Ist das schlecht, wenn ein Hund den Helfer mit ruhigem, vollen Griff kontert/durchschüttelt?
Ist das nicht auch eine Form von Dominanz?
Eine Arbeit im Wehrbereich kann ich auch nicht erkennen, der Hund geht immer nach vorne ich würde es als Arbeit im offensiven Aggressionsbereich sehen.
Auf der anderen Seite sehe ich eine Hündin, die ein Beutebellen zeigt aber auch schon leichte Ansätze zum Überdrehen (Unruhe).
Fokus ist klar die Beute, Aggression soll dann der Stachel bringen (?). Da ist ja noch gar keine richtige Belastung im Spiel, auf die die Hündin
mit Unruhe reagieren könnte. Das ist für mich der bekannte Beute SD. Den die Hündin auch gut annimmt, bis auf die oben erwähnte Unruhe.
Ich will das nicht werten, ich denke man muss es an den jeweiligen Hund anpassen.
Im Endergebnis kann/wird beides funktionieren.
Mir persönlich gefällt die Arbeit von Detlef gut, sie passt auch meist gut zu den Malis, die selten Probleme haben in die Aggression zu kommen.
Ich denke aber auch, dass man DSH so arbeiten kann. Ich mag auch eher einen ernsthaften Hund.
@Fred
Ich glaube, im wesentlichen muss der HF den Hund in die geforderte Grundstimmung bringen.
Das kann nicht nur an der Kleidung des Helfers oder am Platz liegen. Kontrolle muss ich auch beim reinen Beutehund ausüben,
der könnte sonst auch (z.B. auf schnelle Bewegungen hin) außerhalb des Platzes Beute machen.
Insgesamt bleibt natürlich ein Problem:
Wie will man diese Form der Ausbildung dem geschätzten interessierten (Hunde-)Unkundigen und den Verbänden nahe bringen,
die doch der Öffentlichkeit immer das Bild vom "der will doch nur spielen Hund" verkauft.
ähnlich oder gleich sieht, wie die von Detlef.
Auf der einen Seite sehe ich einen Hund, der ein aggressives Bellen zeigt, der aber kontrolliert/kontrollierbar und ruhig agiert.
Nach Auslassen des Armes ist der Fokus sofort wieder beim Helfer und nicht bei der Beute.
Das aufgrund der Motivation des Hundes (und sicherlich auch Genetik) der Wechsel in ein absolut ruhiges Griffverhalten am Anfang schwerer fällt
halte ich für unproblematisch, das wird der Hund mit mehr Erfahrung und Handlungssicherheit lernen. Zumal ich hier auf den Videos ein Schütteln im Sinne von Kontern sehe,
der Griff ist aber voll und ruhig. Ist das schlecht, wenn ein Hund den Helfer mit ruhigem, vollen Griff kontert/durchschüttelt?
Ist das nicht auch eine Form von Dominanz?
Eine Arbeit im Wehrbereich kann ich auch nicht erkennen, der Hund geht immer nach vorne ich würde es als Arbeit im offensiven Aggressionsbereich sehen.
Auf der anderen Seite sehe ich eine Hündin, die ein Beutebellen zeigt aber auch schon leichte Ansätze zum Überdrehen (Unruhe).
Fokus ist klar die Beute, Aggression soll dann der Stachel bringen (?). Da ist ja noch gar keine richtige Belastung im Spiel, auf die die Hündin
mit Unruhe reagieren könnte. Das ist für mich der bekannte Beute SD. Den die Hündin auch gut annimmt, bis auf die oben erwähnte Unruhe.
Ich will das nicht werten, ich denke man muss es an den jeweiligen Hund anpassen.
Im Endergebnis kann/wird beides funktionieren.
Mir persönlich gefällt die Arbeit von Detlef gut, sie passt auch meist gut zu den Malis, die selten Probleme haben in die Aggression zu kommen.
Ich denke aber auch, dass man DSH so arbeiten kann. Ich mag auch eher einen ernsthaften Hund.
@Fred
Ich glaube, im wesentlichen muss der HF den Hund in die geforderte Grundstimmung bringen.
Das kann nicht nur an der Kleidung des Helfers oder am Platz liegen. Kontrolle muss ich auch beim reinen Beutehund ausüben,
der könnte sonst auch (z.B. auf schnelle Bewegungen hin) außerhalb des Platzes Beute machen.
Insgesamt bleibt natürlich ein Problem:
Wie will man diese Form der Ausbildung dem geschätzten interessierten (Hunde-)Unkundigen und den Verbänden nahe bringen,
die doch der Öffentlichkeit immer das Bild vom "der will doch nur spielen Hund" verkauft.
