22-05-2013, 12:05
Dunisca1,'index.php?page=Thread&postID=146734#post146734' schrieb:Die Depots mal in den linken und mal in den rechten Schritt legen, auf jeden Fall nicht immer auf die gleiche Seite, damit der Hund die Tappen schön links rechts suchen lernt.
Was ist der Vorteil von diesem links-rechts Suchen?
Warum nicht "einspurig" beginnen?
Ist das links-rechts nicht energieaufwändiger als ein Suchen ohne Pendeln?
Hund soll doch später möglichst gerade verweisen - oder?
@Detlef:
aber letztendlich bleibt doch das Futtersuchen die Motivation, auch wenn man die Belohnung (Futter) nicht mehr in jedem Tritt gibt, sondern später erst an den Gegenständen und am Ende der Fährte.
Das HZ Such ist doch zunächst nur Nase nach unten nehmen und nach Futter suchen. Wie jedes andere HZ lernt der Hund dieses auszuführen und dann ist es Gehorsam dies auszuführen, wie bei anderen HZ in der UO auch. Hund lernt die Verknüpfung m.E. "automatisch" aber nur wenn er in der richtigen trieblichen Stimmung ist. Das Anbahnen funktioniert aber durchaus so, wie von dir beschrieben. Allerdings würde ich bei einem triebigen Hund eher kein Fährtenquadrat wählen, sondern nach M. Dreyer vorgehen:
Hund sitzt in Ruhe neben dem HF, HF wirft ein Stück TroFu auf den Rasen HZ Such wenn Hund die Nase runternimmt und dann unterschwellig in das Suchen hinein weitere Stückchen TroFu werfen. Das macht man vor der Fährte auch als Ritual (Der Auslöser für die Erzeugung der richtigen Triebstimmung ist das Anlegen des Böttgergeschirrs). Wenn der Hund dann in der richtigen ruhigen Triebstimmung ist, geht es in die Kreisfährte, einspurig.
