28-01-2013, 08:01
Silvana,'index.php?page=Thread&postID=142304#post142304' schrieb:Alle anderen bekommen keine vorsorgliche Entwurmung, weil wir in den ganzen Jahren noch nie was bei den Großen hatten. Einzige Ausnahme bildet sich der Befall mit Giardien, was ja so rum geht. Helfen da eigentlich auch die Hausmittel?
Es gibt die Möglichkeit der Behandlung mit einer Kräuterbuttermilch. Ich werde mal nach dem Rezept schauen und Dir schicken. Die muss aber über einen langen Zeitraum gegeben werden.
Mit Giardien ist es wie mit Spulwürmern, der Organismus eines gesunden Hundes entwickelt nach den ersten Auseinandersetzungen mit dem Parasit eine natürliche Immunität dagegen (in den USA gibt es deswegen auch einen Impfstoff gegen Giardien, aber deren Nutzen/Risikoverhältnis ist wohl nicht so toll). Ist das Immunsystem nicht stabil, kann der Erreger natürlich Überhand nehmen und großen Schaden anrichten. Je nach der Stärke der Symptome empfiehlt sich bei einer Giardieninfektion eine konventionellen Behandlung. Allerdings ist dann die Gefahr einer Wiederholungsinfektion immer gegeben, da sich Giardien überall im Umfeld eines infizierten Hundes befinden können. D.h. der Erreger kann schneller wieder im noch geschwächten Organismus sein als sich dieser von der letzten chemischen Behandlung erholt hat. In solchen Fällen wäre es bestimmt günstig zusätzlich mit der Kräuterbuttermilch das Millieu im Darm längere Zeit "giardienwidrig" zu gestalten. Zusätzlich sollte das Immunsystem gestärkt werden.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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