18-10-2012, 23:10
Hallo Manfred,
vielleicht habe ich das nicht richtig ausgedrückt: der Hund hat beim Helfer am Anfang einmal am Schutzarm mittig nachgefasst und einmal am Oberarm (Juteüberzug), danach hat er es unterlassen und den Helfer nur dicht umkreist. Wenn Du deshalb wegen Ungehorsam abbrechen wolltest müsstest Du jede 2. Prüfung abbrechen. Das wäre einfach nur ein Punktabzug gewesen. Ob der Richter das durch die Drehung überhaupt gesehen hat weiss ich nicht, es wurde jedenfalls nicht als Grund erwähnt. Der Helfer hatte wie bereits zuvor beschrieben zu mir ( nicht zum LR) gesagt, er hatte den Eindruck der Hund wollte ihm ans Leder, deshalb hat er sich mitgedreht, der Hund hat aber nur die beiden Male und auch nur am Schutzarm gefasst. Das spricht wohl kaum für eine Tendenz zum Verlassen - oder?
Genau Deinen Eindruck, des buchstabengetreuen Auslegens hatte ich auch. Man müsste doch einen Hund in der Gesamtheit sehen.
Ein Hund der laut Besprechung hart und schneidig mit vollem ruhigen Griff in die kurze Flucht geht und den anschließenden Überfall ebenso, durch die Stockbelastung ohne Knurren und Brummen durchgeht, der ist dann plötzlich unsicher?
Man könnte es auch anders interpretieren: der Hund hat nachgefasst, der Helfer bewegt sich und der Hund merkt, dass er den Helfer durch die Umkreisung in Bewegung setzen kann! Was passiert, wenn der Hund vor dem Helfer sitzt und der Helfer wird zurück gehen, ist der Hund gut der nachrückt oder der, der auf der Stelle sitzen bleibt? Ist Umkreisen nun in jedem Fall fehlerhaft oder unaufmerksam?
Das Thema Griffe sehe ich auch wie Du, es gibt ja nicht nur den ruhigen Griff, sondern mehrere Phasen, oft wird der volle ruhige Griff egal wie der Einstieg und die Härte des Griffes ist hoch bewertet, also Hunde die vor dem Angriff stark abbremsen und dann auch nicht sehr dynamisch anbeissen und keinen harten Griiff haben aufgrund der Fülle und Ruhe besser bewertet als ein Hund der dynamisch und hart einsteigt vielleicht den Griff nur 95% setzt und durch den festen Griff einen Moment länger brauchen, um aus dem Arm zu gehen und vielleicht noch einmal dominant den Helfer durchschüttelt.Trotz der sogenannten Übergangsphase sieht man immer noch viele Hunde die mit Einstellen des Helfers fast aus dem Arm fallen und das wird super bewertet. Warum wird eigentlich der Helfer so selten bei der Beurteilung hinzu gezogen? Er muss es doch am Besten wissen! Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, wenn z.B. ein Hund durch den Helfer nicht getrieben werden kann, kann es ein Meiden der Stockhand sein, es kann aber auch ein dominantes Gegenhalten sein. Ich habe es mit eigenen Ohren auf einer Prüfung gehört, wie ein LR den PL gefragt hat, wie er denn die Griffe gesehen hat....
Wenn du dann Hunde hast die in jeder Beissphase Unsicherheiten durch Brummen oder Knurren zeigen und bei allen Angriffen stark verzögert einsteigen und die gehen mit einem TSB a aus der Prüfung ? - ich muss wahrscheinlich noch viel lernen!
lG Uwe
vielleicht habe ich das nicht richtig ausgedrückt: der Hund hat beim Helfer am Anfang einmal am Schutzarm mittig nachgefasst und einmal am Oberarm (Juteüberzug), danach hat er es unterlassen und den Helfer nur dicht umkreist. Wenn Du deshalb wegen Ungehorsam abbrechen wolltest müsstest Du jede 2. Prüfung abbrechen. Das wäre einfach nur ein Punktabzug gewesen. Ob der Richter das durch die Drehung überhaupt gesehen hat weiss ich nicht, es wurde jedenfalls nicht als Grund erwähnt. Der Helfer hatte wie bereits zuvor beschrieben zu mir ( nicht zum LR) gesagt, er hatte den Eindruck der Hund wollte ihm ans Leder, deshalb hat er sich mitgedreht, der Hund hat aber nur die beiden Male und auch nur am Schutzarm gefasst. Das spricht wohl kaum für eine Tendenz zum Verlassen - oder?
Genau Deinen Eindruck, des buchstabengetreuen Auslegens hatte ich auch. Man müsste doch einen Hund in der Gesamtheit sehen.
Ein Hund der laut Besprechung hart und schneidig mit vollem ruhigen Griff in die kurze Flucht geht und den anschließenden Überfall ebenso, durch die Stockbelastung ohne Knurren und Brummen durchgeht, der ist dann plötzlich unsicher?
Man könnte es auch anders interpretieren: der Hund hat nachgefasst, der Helfer bewegt sich und der Hund merkt, dass er den Helfer durch die Umkreisung in Bewegung setzen kann! Was passiert, wenn der Hund vor dem Helfer sitzt und der Helfer wird zurück gehen, ist der Hund gut der nachrückt oder der, der auf der Stelle sitzen bleibt? Ist Umkreisen nun in jedem Fall fehlerhaft oder unaufmerksam?
Das Thema Griffe sehe ich auch wie Du, es gibt ja nicht nur den ruhigen Griff, sondern mehrere Phasen, oft wird der volle ruhige Griff egal wie der Einstieg und die Härte des Griffes ist hoch bewertet, also Hunde die vor dem Angriff stark abbremsen und dann auch nicht sehr dynamisch anbeissen und keinen harten Griiff haben aufgrund der Fülle und Ruhe besser bewertet als ein Hund der dynamisch und hart einsteigt vielleicht den Griff nur 95% setzt und durch den festen Griff einen Moment länger brauchen, um aus dem Arm zu gehen und vielleicht noch einmal dominant den Helfer durchschüttelt.Trotz der sogenannten Übergangsphase sieht man immer noch viele Hunde die mit Einstellen des Helfers fast aus dem Arm fallen und das wird super bewertet. Warum wird eigentlich der Helfer so selten bei der Beurteilung hinzu gezogen? Er muss es doch am Besten wissen! Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, wenn z.B. ein Hund durch den Helfer nicht getrieben werden kann, kann es ein Meiden der Stockhand sein, es kann aber auch ein dominantes Gegenhalten sein. Ich habe es mit eigenen Ohren auf einer Prüfung gehört, wie ein LR den PL gefragt hat, wie er denn die Griffe gesehen hat....
Wenn du dann Hunde hast die in jeder Beissphase Unsicherheiten durch Brummen oder Knurren zeigen und bei allen Angriffen stark verzögert einsteigen und die gehen mit einem TSB a aus der Prüfung ? - ich muss wahrscheinlich noch viel lernen!
lG Uwe
