23-08-2012, 13:08
@Detlef: Ich habe die Reihenfolge wohl schon eingehalten und daher sicher die von mir durchaus respektierten Herren Raiser und Ganßloser lediglich als Extremisten bezeichnet. Herrn R. aufgrund seiner deutlichen IPO-Lastigkeit und der einseitigen Überwertung dieses Bereichs und Herrn G. wegen seiner strikten Ablehnung des Sports und der fadenscheinigen Begründung dessen. Extremist ist für mich hier ein neutraler Begriff, der lediglich auf eine besonders starke Ausprägung einer Eigenschaft hinweist und nicht negativ sein muss, siehe "Extrem"sportler. Zornig macht mich allenfalls, einen Baumann als Kynologen zu bezeichnen und ihn durch die Kommentare auf eine Stufe mit Ganßloser zu stellen. Das hat G. nicht verdient. Baumann stellt die Mehrheit der IPO-Sportler als geltungssüchtig und ansonsten retardiert dar.
Zu Ganßlosers Einlassung bez. Aggression: Wenn man die dominanzorientierte, soziale Resourcen-Wettberbssituation auf den notwendigerweise vorhandenen Widersacher zurückführt ist es "natürlich" auch nur eine "Reaktion". Das führt aber wieder zu einem Vermengen von rein reaktiver (Wehr-)aggression und aktiver Aggression zum Zwecke der Resourcengewinnung. Welche davon können wir im Sport wohl brauchen?
Ich schätze Herrn Ganßloser sehr für seine Forschungen auf dem Feld der physiologischen Grundlagen unserer Hunde. So schreibt er in seinem neuesten Buch, dass durch die Ausschüttung von Stresshormonen Lernvorgänge verbessert werden können, wenn diese jedoch zu stark wird eine Lernblockade eintritt. Daraus in dem Artikel "Und dazu gehört z.B. daß man unter Streß schlecht lernt" zumachen, ist nicht Gs Niveau. Für mich ist G. ein brillianter Grundlagenforscher, der jedoch in praktischen Ausbildungssituationen seine Defizite hat.
Zu Ganßlosers Einlassung bez. Aggression: Wenn man die dominanzorientierte, soziale Resourcen-Wettberbssituation auf den notwendigerweise vorhandenen Widersacher zurückführt ist es "natürlich" auch nur eine "Reaktion". Das führt aber wieder zu einem Vermengen von rein reaktiver (Wehr-)aggression und aktiver Aggression zum Zwecke der Resourcengewinnung. Welche davon können wir im Sport wohl brauchen?
Ich schätze Herrn Ganßloser sehr für seine Forschungen auf dem Feld der physiologischen Grundlagen unserer Hunde. So schreibt er in seinem neuesten Buch, dass durch die Ausschüttung von Stresshormonen Lernvorgänge verbessert werden können, wenn diese jedoch zu stark wird eine Lernblockade eintritt. Daraus in dem Artikel "Und dazu gehört z.B. daß man unter Streß schlecht lernt" zumachen, ist nicht Gs Niveau. Für mich ist G. ein brillianter Grundlagenforscher, der jedoch in praktischen Ausbildungssituationen seine Defizite hat.

