15-01-2007, 10:01
.... um noch mal ein paar anregungen zum eigentlichen thema "knautschen" zu geben. dieses aus der sicht unserer pruefungsordnung unerwuenschte verhalten ist letztendlich ein produkt das durch die wesensanlagen des hundes und der ausbildungsmethode des hundefuehrers entsteht. es sind also 2 parameter die zu beruecksichtigen sind.
wie heist es so schoen: waehret den anfaengen, ...oder, was fritzchen nicht lernt lernt fritz nimmer mehr.
wenn man an den punkt kommt an dem man realiisiert das der hund sich nicht wirklich pruefungsrelevant verhalten kann, ist das kind eigentlich schon in den brunnen gefallen (erstlernerfahrung). eine lernerfahrung begruendet sich immer auf erfolg. es spielt dabei keine rolle ob der erfolg durch eine positive erfahrung entstanden ist, oder durch eine negative, der hund hat hier fuer sich selber entschieden, ohne uns zu fragen. ...und eines sei an dieser stelle ganz klar gesagt, der hund luegt nicht, er uebertreibt auch nicht, und er will im gegensatz zu vielen menschen auch keinen beweis fuer die richtigkeit seines verhalten.
dr. helmut raiser hat schon immer gesagt: "vermeide zwang in lernprozessen" und er hat gute gruende dafuer gehabt. diese gruende sind garantiert auf langjaehrige erfahrungen bei der ausbildung mit dem hund zurueckzufuehren, .... und erfolg hat er ja wohl auch gehabt.
wenn also das kind schon in den brunnen gefallen ist, und eine neue lernverknuepfung im hund zustande kommen muss, ist es doch sehr naheliegend, diese mit der vermeidung von zwang zu beginnen. ich ueberlege also erst garnicht welche zwangamassnahmen "koennten" zu einer verhaltensaenderung fuehrern, sondern viel mehr wie und was kann ich machen, ohne die anwendung von zwaengen, diesen neuen lernprozess abzuschliessen.
zwang ist also keine option, und wenn es so waere, wuerden alle garantiert einen perfekt funktionierenden hund haben.
meine idee von der ausbildung des hundes ist es, die handlung (instrumentelle kond.) durch positive verstaerker pruefungsrelevant zu lehren, und die triebbestaendigkeit (klassische kond.), also die ausdauer und intensitaet, ueber negative verstaerker zu festigen. (gebrauchshund/leistungsfaehigkeit)
ich schreibe das hier vor allem auch fuer die vielen hundert mitleser die sich nicht unbedingt zu wort melden. loesungen fuer unerwuenschte handlungen sind nur durch positive elemente des trainings zu erreichen.
detlef
wie heist es so schoen: waehret den anfaengen, ...oder, was fritzchen nicht lernt lernt fritz nimmer mehr.
wenn man an den punkt kommt an dem man realiisiert das der hund sich nicht wirklich pruefungsrelevant verhalten kann, ist das kind eigentlich schon in den brunnen gefallen (erstlernerfahrung). eine lernerfahrung begruendet sich immer auf erfolg. es spielt dabei keine rolle ob der erfolg durch eine positive erfahrung entstanden ist, oder durch eine negative, der hund hat hier fuer sich selber entschieden, ohne uns zu fragen. ...und eines sei an dieser stelle ganz klar gesagt, der hund luegt nicht, er uebertreibt auch nicht, und er will im gegensatz zu vielen menschen auch keinen beweis fuer die richtigkeit seines verhalten.
dr. helmut raiser hat schon immer gesagt: "vermeide zwang in lernprozessen" und er hat gute gruende dafuer gehabt. diese gruende sind garantiert auf langjaehrige erfahrungen bei der ausbildung mit dem hund zurueckzufuehren, .... und erfolg hat er ja wohl auch gehabt.
wenn also das kind schon in den brunnen gefallen ist, und eine neue lernverknuepfung im hund zustande kommen muss, ist es doch sehr naheliegend, diese mit der vermeidung von zwang zu beginnen. ich ueberlege also erst garnicht welche zwangamassnahmen "koennten" zu einer verhaltensaenderung fuehrern, sondern viel mehr wie und was kann ich machen, ohne die anwendung von zwaengen, diesen neuen lernprozess abzuschliessen.
zwang ist also keine option, und wenn es so waere, wuerden alle garantiert einen perfekt funktionierenden hund haben.
meine idee von der ausbildung des hundes ist es, die handlung (instrumentelle kond.) durch positive verstaerker pruefungsrelevant zu lehren, und die triebbestaendigkeit (klassische kond.), also die ausdauer und intensitaet, ueber negative verstaerker zu festigen. (gebrauchshund/leistungsfaehigkeit)
ich schreibe das hier vor allem auch fuer die vielen hundert mitleser die sich nicht unbedingt zu wort melden. loesungen fuer unerwuenschte handlungen sind nur durch positive elemente des trainings zu erreichen.
detlef
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

