28-07-2012, 15:07
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=134889#post134889' schrieb:Da hast du völlig richtig verstanden! Wobei du natürlich wesentlich mehr Erfahrung hast als ich!Managarm,'index.php?page=Thread&postID=134852#post134852' schrieb:Ich denke, du missverstehst! Erstens meine letzten Worte und zweitens vor allem mein Ausgangsposting!das geht anscheinend einigen so, ich verstehe selber nicht warum das so schwer sein soll. ich für meinen teil kann das nicht behaupten, ich denke weil ich einfach nicht ausschließe, das man die notwendigkeit eines stachel, im besonderen durch eine geziehlte bzw kontrollierte aufzucht oder sozialisierung, zumindest eindämmen kann. ich reduziere das thema nicht auf ein grundsätzliches ja oder nein, und ich finde das machst du auch nicht, jedenfalls habe ich deine beiträge so verstanden.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=134892#post134892' schrieb:Auch richtig!Sandra.K,'index.php?page=Thread&postID=134890#post134890' schrieb:"Hinlangen"... und inwiefern wird dann hingelangt? Inwiefern wirkt sich das ganze dann auf den Hund aus?meine güte sandra, wie soll man dir bloß darauf antworten? mit hinlangen ist einfach nur eine für den hund einprägsame situation oder erfahrung gemeint die so unterschiedlich ist wie die hunde selbst. bei einem yorkshire terrier kann das ein schlüssel sein der nur auf den boden fällt. der nächste hund zeigt eine reaktion wenn er die leine auf dem hintern spürt, ein ganz anderer hund wiederum bekommt von solchen maßnahmen gar nichts mit, der wird evt. mit einem kurzen stachel ruck konfrontiert. weichheit und bzw. oder härte der wesensanlagen eines hundes sind hier zu berücksichtigende faktoren. es kommt also auf den hund drauf an, nicht unbedingt darauf was der hundeführer macht. im ergebnis geht es darum die vom hundeführer ausgehenden reize oder signale mit mehr wertigkeit zu belegen.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=134896#post134896' schrieb:wenn jemand schreibt, .....Ich denke, das sollte das eigentliche Schlusswort der Diskussion sein!
Zitat:1. Wer als Privathundehalter einen Stachel braucht, macht etwas verkehrt!..... bedeutet das für mich nicht ganz automatisch das der gebrauch eines stachel abgelehnt wird. es deutet für mich viel mehr darauf hin das etwas nicht ganz so optimal verlaufen ist, sowohl in der vergangenheit, als auch in der gegenwart. das schließt nicht aus den stachel als hilfsmittel bei bestimmten umständen sehr effektiv einsetzen zu können. trotzdem bleibt zumindest die möglickeit von verschiedenen versäumnissen.
2. Wenn Sporthunde einen Stachel brauchen, um sie zu zügeln; war die Ausbildung schlecht, ist der Hund ungeeignet oder die Sportart fragwürdig!
das hinlangen, in jungen jahren (besser monaten) kann z.b. dafür sorgen, das ein stachel im späteren leben sehr viel weniger zum einsatz kommen muß. in der regel werden aber gerade die welpen bis zum junghung mit lockmotivationen überflutet. da wird bestochen das die schwarte kracht, und wenn die jungen hunde mal nicht gleich reagieren, dann wird ebend noch mehr mit der wurst gewackelt usw usw. junge hunde müssen in ihren trieben gefördert werden, so die oft zu hörende these. was viele nicht merken, das diese reaktionen vom hund nur so lange gezeigt werden wie der auch lust dazu hat, um es mal einfach auszudrücken. operante konditionierung steht hier ganz hoch im kurs, und das bedeutet ja "ich habe hier was, machste was, kriegste dass".
ich denke genau an dieser stelle setze ich heutzutage andere prioritäten. für mich geht es dabei nicht um belohnungen, sondern um konsequenzen die dem hund entstehen.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=134945#post134945' schrieb:gerade auf facebook gesehen, ich denke hier wird es wohl keine unstimmigkeiten geben, hier "IST" etwas falsch gelaufen!Dass der Stachel nur noch selten und nur, wenn es wirklich notwendig ist; eingesetzt wird; ist natürlich ein Märchen! Wer viele Plätze und die Methoden dort gesehen hat; weiß, dass ich Recht habe! Wie oft höre ich den Ratschlag, wenn mal wieder eine Mutti oder Oma übern Platz geschleift wird, man solle endlich einen Stachel ranmachen und dem Hund zeigen, wo die Harke hängt! Keiner fragt danach, warum der Hund nicht mental gesteuert wird und niemandem kommt es komisch vor, dass die einfachsten Grundlagen der Unterordnung nicht erbracht werden. Ein Hund hat z.B. an der Leine nicht zu ziehen! Punkt! Da braucht es keinen Stachel, sondern Geduld!
Wenn der Stachel zur Normalität wird >>>
jetzt werden sicherlich viele sagen, das hat doch nichts mit uns zu tun, so benutzen wir keinen stachel, das passiert nicht im hundesport.
DAS STIMMT, zum glück, diese zeiten sind vorbei, aber gelegentlich kommt das trotzdem noch vor. es schadet ja nicht mal einen eindruck davon zu bekommen was passieren kann wenn ein stachel zur normalität wird.
Fonzo,'index.php?page=Thread&postID=134964#post134964' schrieb:Damit will ich nicht sagen das Hundesport ein Kriegsschauplatz ist aber die Realität ist doch die, das viele sogenannte Hundesportler ihren Hund schon vor der Fahrt auf den Hundeplatz das Stachelhalsband anlegen damit der Hund sich dran "gewöhnt" das er es dran hatDas ist mal Fakt!
