14-11-2011, 18:11
Der Wirkstoff in Milbemax, ein Ivermectin, ist ein Nervenzellgift zum Töten der Parasiten. Normalerweise ist es für Säugetiere nicht toxisch, da die Blut-Hirnschranke verhindert, dass die Substanz ins zentrale Nervensystem gelangt. Es gibt (bei verschiedenen Hunderassen gehäuft) einen genetischen Defekt des MDR1 Gens, das dafür sorgt, dass Ivermectine nicht ins Gehirn gelangen. Dieser Defekt wird rezessiv vererbt, dh. er tritt nur phänotypisch in Erscheinung, wenn das defekte Gen von Mutter UND Vater geerbt wurde. Außer der Unverträglichkeit von Ivermectinen hat ein so genetisch belasteter Hund KEINE gesundheitlichen Probleme.
Symptome sind meistens Desorientierung, Bewegungststörungen, Erbrechen, Koma bis hin zum Tod.
Gehäuft tritt dieser Gendefekt bei vielen Hütehunden (Australian Sheperd, Collies, Australian Cattle dog, Weisser Schäferhund...) auf.
Es gibt einen Gentest dafür.
Der DSH ist in Statistiken nicht aufgeführt, aber mein Hund hat auf Gabe von Milbemax Desorientierung, Bewegungsstörungen und Erbrechen gezeigt, einen Gentest habe ich allerdings nicht machen lassen, sie wird halt anders entwurmt.
Symptome sind meistens Desorientierung, Bewegungststörungen, Erbrechen, Koma bis hin zum Tod.
Gehäuft tritt dieser Gendefekt bei vielen Hütehunden (Australian Sheperd, Collies, Australian Cattle dog, Weisser Schäferhund...) auf.
Es gibt einen Gentest dafür.
Der DSH ist in Statistiken nicht aufgeführt, aber mein Hund hat auf Gabe von Milbemax Desorientierung, Bewegungsstörungen und Erbrechen gezeigt, einen Gentest habe ich allerdings nicht machen lassen, sie wird halt anders entwurmt.
vg,
Annemarie und Denni
Annemarie und Denni


