23-10-2011, 12:10
Hallo,
Radius curvus Syndrom tritt sowohl nach Unfällen, wie auch durch eine genetische Disposition auf. Das Problem ist zum einen, dass man den entsprechenden Knochen bei einer OP brechen muss und hoffen, dass durch knochenzubildung der entsprechende Knochen sich so verlängert, dass die Spannung aufgehoben wird. Da der Hund schon sechs Monate mit dieser Fehlstellung durch die Gegend läuft, wird sicher nicht nur das Karpalgelenk, sondern auch das Ellenbogengelenk deformiert sein. Also nur mit einer Knochenverlängerung sind die Probleme nicht aus der Welt. Man muss schon gucken, inwieweit das Ellenbogengelenk ebenfalls geschädigt ist. Ich hatte auch mal eine junge Hündin, die sich ebenfalls die Wachstumsfuge gestoßen hatte und im Alter von 7 Monaten genauso aussah wie dein Hund. Ich habe mir mehrere Meinungen von verschiedenen Tierkliniken eingeholt und dann auf Grund der Schädigungen des Ellenbogengelenkes mich dazu entschlossen, den Hund einzuschläfern. Ein Hund mit Arthrose und Fehlstellung im Ellenbogengelenk hat nicht wirklich gute Prognosen ein schmerzfreies Leben zu führen. Auf jeden Fall solltest Du den Ellenbogen mit abklären. Außerdem ist es oft mals nicht so einfach, trieblich hochstehende Tiere nach der OP über einen längeren Zeitraum ruhig zu stellen. Monatelange Flugbox ist auch nicht so der Hit. Unter Umständen muss man diese OP, zumindestens bei Hunden die im Wachstum sind, mehrmals machen.
Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst.
Michael
Radius curvus Syndrom tritt sowohl nach Unfällen, wie auch durch eine genetische Disposition auf. Das Problem ist zum einen, dass man den entsprechenden Knochen bei einer OP brechen muss und hoffen, dass durch knochenzubildung der entsprechende Knochen sich so verlängert, dass die Spannung aufgehoben wird. Da der Hund schon sechs Monate mit dieser Fehlstellung durch die Gegend läuft, wird sicher nicht nur das Karpalgelenk, sondern auch das Ellenbogengelenk deformiert sein. Also nur mit einer Knochenverlängerung sind die Probleme nicht aus der Welt. Man muss schon gucken, inwieweit das Ellenbogengelenk ebenfalls geschädigt ist. Ich hatte auch mal eine junge Hündin, die sich ebenfalls die Wachstumsfuge gestoßen hatte und im Alter von 7 Monaten genauso aussah wie dein Hund. Ich habe mir mehrere Meinungen von verschiedenen Tierkliniken eingeholt und dann auf Grund der Schädigungen des Ellenbogengelenkes mich dazu entschlossen, den Hund einzuschläfern. Ein Hund mit Arthrose und Fehlstellung im Ellenbogengelenk hat nicht wirklich gute Prognosen ein schmerzfreies Leben zu führen. Auf jeden Fall solltest Du den Ellenbogen mit abklären. Außerdem ist es oft mals nicht so einfach, trieblich hochstehende Tiere nach der OP über einen längeren Zeitraum ruhig zu stellen. Monatelange Flugbox ist auch nicht so der Hit. Unter Umständen muss man diese OP, zumindestens bei Hunden die im Wachstum sind, mehrmals machen.
Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst.
Michael


