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Dominanztraining
off Topic:

Erwin wohnst Du dort auch in der Nähe? Bin nämlich erst hergezogen und würde mich über ein paar Bekanntschaften hier durchaus freuen :-)

Angelika
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@ Sören

Danke für die zutreffende Schilderung der Motivationslage und Stimmung des arbeitenden Hundes. Das Problem wird aber immer sein, dass sich so viele Hundler dabei auf neues Gedankegut einlassen müssen.
Einfach mal probieren geht nicht. Und wenn nicht ALLE Beteiligten nach diesem Konzept arbeiten und davon überzeugt sind, wird niemals ein Schuh draus.

Allein die Tatsache, dass auch der Umgang mit dem Hund außerhalb des Trainingsbertriebs zur Ausbildung passen muss, zeigt doch schon, wie anspruchsvoll das Ganze aufgebaut ist.

Viele Grüße.
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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Hallo Martin,

könntest du mal kurz die Eckpunkte darlegen, die für dich außerhalb des Trainings, nach der diskutierten Methode für den Hund von besonderer Bedeutung sind.

Vielen Dank für eine Antwort

Gerhard
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Hm - sehr schwer zu beschreiben.

Aber - diese Ausbildungsweise ist mehr denn je eine "Gemeinschaftsproduktion". Wer einen Hund auf höhere Prüfungen führen möchte, muss genau wissen, welchen Part wer spielt.
(HF / Partner / Helfer / weitere Ausbilder......)

Als Beispiel könnte ich nennen, dass auch der beste Helfer nicht ausgleichen kann, wenn ein Hund zuhause schlecht sozialisiert wird und nur mit Verboten durch sein Leben geht.

Ein weiterer Punkt ist, dass der Hund das Vertrauen zu seinem HF niemals verlieren darf - lernt er doch in C, dass er gemeinsam mit seinem HF auf dem Platz der King ist.

Gleichzeitig soll er aber so ausgebildet werden, dass eine möglichst hohe Gehorsamsstufe erreicht wird, wozu auch eine hohe Unterordnungs und Arbeitsbereitschaft gehört.

Darüber hinaus müssen auch die Ausbildungsweisen in A + B mit der hier besprochenen Ausbildungsweise kompatibel sein.

Um es noch einmal deutlich zu sagen - es ist eher eine Stimmung, ein Gefühl, welches bei dem Hund geformt werden muss. DIe Ausbildung der technischen Übungsteile ähnelt später den herkömmlichen Ausbildungsweisen. Sie umzusetzen fällt, nach meiner Erfahrung, derart aufgebauten Hunden jedoch leichter.

Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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Hallo Martin,

ja, so ist es. Wenn der Hund z. B. das "Fuß gehen" nicht als an sich positive Sache versteht, dann wird dieselbe Übung in der Abteilung C zu Konflikten führen. Aber das sehe ich mal als selbstverständlich an. Es ist eher untypisch, wenn ein Hundeführer in der Abteilung C den eher schwierigen und sehr diszipliniert ablaufenden Weg des hier beschriebenen Trainings geht und in der Unterordnung noch arbeitet wie vor 20 Jahren. Die Förderung muss natürlich ganzheitlich ablaufen und auch die Grenze zwischen Untrordnung und Schutzdienst muss verschwinden... es ist an sich dieselbe Sache... aber okay, wer beim Training in denselben "Abteilungen" denkt wie bei der Prüfung und meint, dass Fährte, Unterordnung und Schutzdienst getrennt voneinander aufgebaut werden können und das eine keinen Einfluß auf das andere hat, der hat den heutigen Hundesport sowieso nicht verstanden.

Viele Grüße

Sören
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Hi Sören
Dank auch von mir für die einfach zu verstehenden Erklärungen.Ich würde gern noch wissen wie sollte die begleitende Arbeit außerhalb des SD mit dem HF aussehen z.B. Beutebereiche,Griffarbeit usw. wie sollte oder würde das von dir gearbeitet werden.Danke
:help:
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Hallo liebe Hunderer!! :hallo:

Ich versuche mit 2 Junghunden in unserer OG Dominanz Training zu machen. Das wurde mir vom LG14 Lehrhelfer vorgeschlagen... ein bekannter hat mir gesagt es gibt dazu sehr schöne Videos im Netz! Über http://www.schaferhund.net bin ich auf dieses Forum gestoßen, weil ich entsprechende Videos nicht finde. Stichworte wie Dominanz, Treiben oder Postbote haben leider nicht zum Ziel geführt! Vielleicht kann mir jemand hier helfen???

Vielen Dank im Voraus! Wuffff!!! :thumbup:
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@ Mary 89,

......http://www.working-dog.eu/dogs-details/9.......erstes Video mit 7 Monaten...

vielleicht kannst du was mit anfagen !!!


MfG Detko
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Meinst Du den hier:

Die Sache mit den Katzen
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... haben wir über ein (dominanz) training diskutiert das den hund in seiner selbstsicherheit so fördert das er die anforderungen einer ipo prüfung gelassen übersteht. im laufe dieser diskussion haben sich noch andere sehr interessante ansatzpunkte ergeben die sich auf eine einfache, aber natürliche betrachtungsweise des schutzdienstes aus der sicht des hundes bezog. die beute (hetzarm) als objekt der begierde spielte nur eine untergeordnette rolle, es ging nicht um einen ritualisierten kampf um die beute, sondern um die ständige selbstsichere kontrolle des helfers durch den hund.

die kontrolle des helfers durch gehorsam (lauern), aggression (bellen) und dem abwehren von angriffen (beißen) waren die eckpunkte die angeregt diskutiert wurden. seit 2 jahren beschäftige ich mich nun schon damit und habe unterschiedliche praktische erkkenntnisse gewonnen. es würde zu weit führen das hier im einzelnen zu dokumentieren, aber ich dachte mir das man auch nach so langer zeit mal ein praktisches ergebnis zeigt das seine wurzeln in der theoretischen auseinandersetzung hier im forum hat.

auf dem video sieht man einen 14 monate alten hund, der so ähnlich wie hier im thread beschrieben, gearbeitet wurde. die trainingsziele waren wie folgt.

1) kontrolliertes lauern auf einen vermeindlichen gegner (helfer)
2) vertreiben des gegners durch aggression (bellen)
3) differenzierung von bedrohung, flucht oder angriff des helfers

das motiv war in jeder phase für den hund das selbe, den helfer zu kontrollieren. gelernt hat er das aus den gemachten erfahrungen seiner aktionen und der reaktionen des helfers. eine bestätigung in form von, ich der helfer belohne dich mit der beute, hat nicht wirklich stattgefunden.

das video und das training ist nichts besonderes, es ist lediglich ein praktisches ergebnis das sich aus den themen 1) dominanztraining und 2) die sache mit der katze, ergeben hat. meine persönliche einschätzung ist: ein öffentlichkeitsverträgliches training das dem hund ein gutes fundament gibt um sich alle möglichkeiten für die zukunft offen zu halten.

http://youtu.be/7LcSVJ4fhZE

mein dank gilt vor allem, volpi, sören, alf und goefrie
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