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lusna,index.php?page=Thread&postID=63996#post63996' schrieb:Und wenn ich längeres Verharren in einer Position erarbeiten will, dann Clicke ich eben genau in dem Moment in dem der Hund für mich das gewünschte Verhalten zeigt. (Also z. B. wenn in der UO will, daß der Hund liegen bleibt, bis ich 10 Meter von ihm weggegangen bin, stehen geblieben bin, mich umgedreht habe und zu ihm zurückgekommen bin, dann clicke ich erst dann, wenn ich wieder bei ihm bin und auch nur, wenn er im gesamten Ablauf ruhig liegen geblieben ist. Sonst Abbruch. Frust. Wie von Reinhard beschrieben. Dann ist der Clicker nur ein Umweg, ich kann den Hund auch so bestätigen.
lusna,index.php?page=Thread&postID=63996#post63996' schrieb:In der Fährte dito. wobei ich hier anmerken muss, daß für meinen Clickerhund in der Fährte gilt, daß er im Stehen verweist und eben grade und ruhig am Gegenstand zu stehen hat. Verstehe ich das richtig, Du clickerst in der Fährte das Verweisen, weil Dein Hund im Stehen verweist? Warum läßt Du ihn dann nicht ganz einfach im Liegen verweisen, kann er das gesundheitlich nicht?
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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Hallo Ottomar
ich habe meinen Hund durch die Fährte Winkel, über Wege und Verleitungen, am GS etc geclickt. Click bedeutete "Gut so, weiter so".
Der Click hatte drei positive Aspekte:
1. ein neutrales akustisches Zeichen (mein hund ist etwas nervig und schaukelte sich bei jedem Wort oder Aktion hoch, damit bleibt er sehr ruhig).
2. eine zweite Person kann clicken, die eben alles sieht, und im genau richtigen moment ein Gut/ Click geben kann
3. Kein Locken + keine Selbstbelohnung durch freie Leckerchen
Der Click kann genauso abgebaut werden wie alle anderen Verstärker. Ich fande das clicken äusserst produktiv auf der Fährte, fast besser als in der UO.
...und Platz sollte lustvoll sein, keine Strafe...und das geht auch bei Memmen und Weicheiern" in einer Pfütze oder im Schlamm.
ach ja und falls die Frage nach Erfolg kommt - also 96Punkte..auf gefrorenem Boden und streng gerichtet.
Lg
Nicole
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Ich will mal versuchen eine Brücke zu bauen. Wir haben zwei unterschiedliche Methoden:
- HF die Pro Clicker sind
- HF die Pro "OHNE" Clicker sind (also nicht Kontra Clicker)
Ich definiere ganz bewusst nicht in der Kategorie Kontra. Letztendlich machen wir alle das Selbe! Wir kommunizieren mit dem Hund und sagen ihm was aus unserer Sicht richtig ist und was falsch und welches Verhalten zum Erfolg führt. Jeder auf seiner eigenen individuellen Ebene mit seinem Hund.
Die Ausbildung des Hundes, und hier im besonderen die Verknüpfung von Signalen (Hörzeichen) und Handlungsweisen (Verhalten), haben immer zwei Phasen:
- die Lernphase
- die Trainingsphase
Je nach Erfahrungswert und Wissensstand (Kompetenz) des Hundeführers dauern diese Phasen unterschiedlich lang an und werden unterschiedlich gearbeitet. Und trotzdem, .....wieder machen wir alle das Selbe.
Ich glaube der einzige wirkliche Unterschied bei der Ausbildung mit dem Hund, egal welche Methode man Favorisiert ist, .... was man als Prüfstein bzw Ergebnis der geleisteten Ausbildung gelten läßt. Ist der Gewinn einer Deutschen Meisterschaft FH höher zu bewerten als das bestehen einer normalen FH in der eigenen Ortsgruppe? - Ich meine nicht, ...weil ich weiß das mein Hund da keinen Unterschied macht, es ist ihm nicht wichtig. Er möchte nur eines, fair behandelt werden und das ich mit ihm Kommuniziere.
Ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem Clicker gemacht und nutze ihn so oft es geht in allen drei Abteilungen aber nur in der LERNPHASE. Auf dem Fährtengelände Clicker ich nicht mehr, vor allem nicht an den Gegenständen. Ich nutze den Clicker aber um ein Verhalten am Gegenstand zu conditionieren, allerdings nicht im oder auf dem Fährtengelände.
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Hallo Ottomar,
Ascan,index.php?page=Thread&postID=64005#post64005' schrieb:lusna,index.php?page=Thread&postID=63996#post63996' schrieb:Und wenn ich längeres Verharren in einer Position erarbeiten will, dann Clicke ich eben genau in dem Moment in dem der Hund für mich das gewünschte Verhalten zeigt. (Also z. B. wenn in der UO will, daß der Hund liegen bleibt, bis ich 10 Meter von ihm weggegangen bin, stehen geblieben bin, mich umgedreht habe und zu ihm zurückgekommen bin, dann clicke ich erst dann, wenn ich wieder bei ihm bin und auch nur, wenn er im gesamten Ablauf ruhig liegen geblieben ist. Sonst Abbruch. Frust. Wie von Reinhard beschrieben. Dann ist der Clicker nur ein Umweg, ich kann den Hund auch so bestätigen.
Nochmal zur Wiederholung: Der Click ist KEINE Bestätigung sondern sagt dem Hund nur, daß genau das was er jetzt - in diesem Moment grade - tut richtig ist und verspricht damit die Belohnung.
Der Clicker ist kein Umweg sondern ein schnelles exaktes Kommunikationsmittel.
Ascan,index.php?page=Thread&postID=64005#post64005' schrieb:lusna,index.php?page=Thread&postID=63996#post63996' schrieb:In der Fährte dito. wobei ich hier anmerken muss, daß für meinen Clickerhund in der Fährte gilt, daß er im Stehen verweist und eben grade und ruhig am Gegenstand zu stehen hat. Verstehe ich das richtig, Du clickerst in der Fährte das Verweisen, weil Dein Hund im Stehen verweist? Warum läßt Du ihn dann nicht ganz einfach im Liegen verweisen, kann er das gesundheitlich nicht?
Ottomar
1. Ich clickere in der Fährte das Verweisen.
2. Mein Hund verweist im Stehen.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich habe dies nur erwähnt, weil in anderen Posts immer vom graden Liegen die Rede war - und natürlich liegt ein Hund nicht, wenn er im Stehen verweist.
Gruß,
Claudia
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lusna,index.php?page=Thread&postID=64013#post64013' schrieb:Nochmal zur Wiederholung: Der Click ist KEINE Bestätigung sondern sagt dem Hund nur, daß genau das was er jetzt - in diesem Moment grade - tut richtig ist und verspricht damit die Belohnung.
Der Clicker ist kein Umweg sondern ein schnelles exaktes Kommunikationsmittel. Nochmal zur Wiederholung: Mein Fein oder Guter ist auch nur die Vorankündigung bzw. der spätere Ersatz bei der prüfung für die Bestätigung. Und ohne dies kommst Du zum Schluss ja auch wohl nicht aus. Also ist es ein Schrittmehr denn Du gehst. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit meiner Bestätigung am GG schnell genug bin, und was heißt exakt? Meine Hunde wissen schon was Nein oder Fein bedeutet, das ist genauso exakt.
Ich brauche nur eine Hilfe weniger abbauen bzw. ersetzen.
Ottomar
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berensmann,index.php?page=Thread&postID=64012#post64012' schrieb:Ich will mal versuchen eine Brücke zu bauen. Wir haben zwei unterschiedliche Methoden:
- HF die Pro Clicker sind
- HF die Pro "OHNE" Clicker sind (also nicht Kontra Clicker)
Ich definiere ganz bewusst nicht in der Kategorie Kontra. . Vielen Dank für die Brücke.
berensmann,index.php?page=Thread&postID=64012#post64012' schrieb:Ich glaube der einzige wirkliche Unterschied bei der Ausbildung mit dem Hund, egal welche Methode man Favorisiert ist, .... was man als Prüfstein bzw Ergebnis der geleisteten Ausbildung gelten läßt. Ist der Gewinn einer Deutschen Meisterschaft FH höher zu bewerten als das bestehen einer normalen FH in der eigenen Ortsgruppe?- [i]Ich meine nicht, ...weil ich weiß das mein Hund da keinen Unterschied macht, es ist ihm nicht wichtig. Er möchte nur eines, fair behandelt werden und das ich mit ihm Kommuniziere.
Wenn ich übe, dan sollte ich mich auch einer Prüfung stellen und jetzt kommen wir zu dem Punkt: Natürlich möchte mein Hund fair behandelt werden, denn ansonsten wird man wohl kaum über lange Zeit erfolgreich zusammen arbeiten. Aber es ist doch so, dass fast jeder Mensch in der Prüfung, egal auf welcher Ebene, nervös ist. Der Clicker bringt immer den selben Ton rüber, egal in welcher Stimmungslage ich bin. Meine Hunde sollen aber nicht nur die neutralen Stimmungslagen kennen lernen, sondern alle von mir. Er soll in jeder Stimmungslage auf meine Worte reagieren, denn ich habe schon eine Menge Teams erlebt, wo plötzlich durch den Prüfungsstress beim Hund gar nichts mehr lief. Kann ich diese unterschiedlichen Dinge durch die Arbeit mit dem Clicker wirklich sicherstellen?
Ottomar
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happynic,index.php?page=Thread&postID=64008#post64008' schrieb:ich habe meinen Hund durch die Fährte Winkel, über Wege und Verleitungen, am GS etc geclickt. Click bedeutete "Gut so, weiter so".
Der Click hatte drei positive Aspekte:
1. ein neutrales akustisches Zeichen (mein hund ist etwas nervig und schaukelte sich bei jedem Wort oder Aktion hoch, damit bleibt er sehr ruhig).
2. eine zweite Person kann clicken, die eben alles sieht, und im genau richtigen moment ein Gut/ Click geben kann
3. Kein Locken + keine Selbstbelohnung durch freie Leckerchen Die positive Bestätigung kann ich für die Fährtenarbeit auch ohne Clicker machen, nach PO darf ich meinen Hund in der Fährte loben, aber nun mal nicht clikcern. Und warum soll ich da den Umweg gehen. Es sit doch einfacher von 10 mal Feiner oder Guter auf 2 - 3 Mal umzustellen, als die Methode.
Ich weiß von Dier aber auch, dass Du nicht nur mit positiver Verstärkung arbeitest. Und genau das muss ich in der Fährtenarbeit anders vorbereiten, denn exakte Fährtenarbeit ist für den Hund nicht nur immer schön und Bestätigung alleine.
Ottomar
Dieter Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!
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Ascan,index.php?page=Thread&postID=64018#post64018' schrieb:Wenn ich übe, dan sollte ich mich auch einer Prüfung stellen und jetzt kommen wir zu dem Punkt: Natürlich möchte mein Hund fair behandelt werden, denn ansonsten wird man wohl kaum über lange Zeit erfolgreich zusammen arbeiten. Aber es ist doch so, dass fast jeder Mensch in der Prüfung, egal auf welcher Ebene, nervös ist. Der Clicker bringt immer den selben Ton rüber, egal in welcher Stimmungslage ich bin. Meine Hunde sollen aber nicht nur die neutralen Stimmungslagen kennen lernen, sondern alle von mir. Er soll in jeder Stimmungslage auf meine Worte reagieren, denn ich habe schon eine Menge Teams erlebt, wo plötzlich durch den Prüfungsstress beim Hund gar nichts mehr lief. Kann ich diese unterschiedlichen Dinge durch die Arbeit mit dem Clicker wirklich sicherstellen?
Ottomar
Du selber hattest doch weiter oben geschrieben, daß Clicker in der Unterordnung durchaus funktioniert.
Unterordnung ist etwas, wo ich auf einer Prüfung weit mehr verbal mit dem Hund kommuniziere, als bei einer Fährtenprüfung, wo sich die verbalen Äusserungen im optimalen Fall auf das Suchkommando beim Ansetzen am Fährtenschild und beim Wiederansetzen nach den Gegenständen reduziert.
Warum soll das nun ein fährtenspezifisches Problem sein?
Gruß,
Claudia
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lusna,index.php?page=Thread&postID=64021#post64021' schrieb:Du selber hattest doch weiter oben geschrieben, daß Clicker in der Unterordnung durchaus funktioniert.
Unterordnung ist etwas, wo ich auf einer Prüfung weit mehr verbal mit dem Hund kommuniziere, als bei einer Fährtenprüfung, wo sich die verbalen Äusserungen im optimalen Fall auf das Suchkommando beim Ansetzen am Fährtenschild und beim Wiederansetzen nach den Gegenständen reduziert.
Warum soll das nun ein fährtenspezifisches Problem sein? In der Unterordnung kann ich meinen Hund nach jeder abgeschlossenen Übung loben, da kann ich mir problemlos vorstellen, das Clickernm in das Loben umzusetzen, wie gesagt, ich kann es mir vorstellen, dass heißt noch lange nicht, dass ich es mache.
In der Fährte darfst Du nur gelegentlich loben und daraus erwächst eine ganz andere Kommunikationsebene. Ich darf auch beim Fährten gelegentlich loben (kommunizieren), also nicht nur am GG und am Fährtenansatz.
Ottomar
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Ottomar,
meine Frage bezog sich darauf, daß Du konstatiert hast, daß man in bestimmten Situationen eine veränderte Stimmlage hat.
Nervosität auf einer Prüfung z. B.
Dies wirkt sich aber meiner Meinung nach in einer Prüfung, in der ich zum überwiegenden Teil als Hundeführer einfach mal ohne Wortäusserung hinter meinem Hund herlaufe und er selbständig arbeiten soll anders aus, als in einer Prüfung in der ich regelmässig Kommandos gebe, die er befolgen soll.
Daher meine Frage: Warum ist die Auswirkung von Prüfungsstress auf die Stimmlage des Hundeführers in der Fährte eher ein Problem und spricht damit gegen den Einsatz des neutralen Clickertons beim Training, als in der Unterordnung?
Gruß,
Claudia
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