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Ces
#1
Hallo zusammen,

wollt mal hören welche Erfahrungen ihr mit CES gemacht habt, mit und ohne Op.
Mein Rüde (3Jahre) hat am Di angefangen sein re Hinterbein zu schonen. Konnte aber nix feststellen, alles frei beweglich, nach ein paar Min. gings dann auch schon wieder....
Am Do Abend konnte er auf einmal nicht mehr aufstehen, kam nur noch vorne hoch.
Wenn er sich "eingelaufen" hatte gings auch wieder. Nur beim Aufstehen hatte er enorme Probleme.
War dann gestern gleich beim TA, der hat dann verschiedene Tests gemacht (Hinterlauf überstreckt, konnte er nich mehr selbstständig nach vorne ziehen...) und gesagt es wär ganz eindeutig CES.
Er hat ihm dann ne Spritze und Tabletten gegeben, am Di soll ich nochmal kommen.
Eine Op hält der Arzt für kritisch, da bei meinem Hund mit 18 Mon. ein Herzfehler (dilative Kardiomyopathie) festgestellt wurde und die Narkose ein hohes Risiko wär.
Ich hab allerdings gelesen, wenn ne Op dann so früh wies geht und nicht erst warten bis es gar nicht mehr geht......
Wollt einfach mal eure Erfahrungen hören.

Damals als der Herzfehler festgestellt wurde haben mir verschiedene Tierärzte auch gesagt, auf keinen Fall mehr Schutzdienst machen... hab entgegen den Ratschlägen weiterhin Sport mit ihm gemacht (bringt ihm ja nix wenn er nur zu Hause rum liegt), er hat letztes Jahr SchH 3 gemacht und sein Herz hat sich lt. Ultraschall nicht verschlechtert, wer weiß wie es aussehen würde, wenn ich ihn nur geschont hätte.

Liebe Grüße
Jeanette Stern

P.S.: ich kann jeden verstehen, der sagt, nie mehr nen DSH.... wenn man ständig was anderes mitmacht kann einem die Lust echt vergehen.
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#2
Hallo Jeanette,

es tut mir leid, daß Dein Hund - wo er noch so jung ist - schon so viel Probleme hat.
Wurde der Rücken geröntgt? CES kann verschiedene Ursachen haben und dementsprechend kann ggf. auch unterschiedlich behandelt werden.
Mein Rüde hatte in dem Alter auch bereits CES ... bei ihm war es ein Keilwirbel, der bei Kompression auf die Nerven drückte. War es dann so, verspannte sich die ganze Muskulatur und der Wirbel konnte nicht in die Ausgangsstellung zurück. Mit Quaddeln konnte ihm dann geholfen werden. Die Ursache wurde damit nicht behoben, aber er konnte ein einigermassen normales Leben führen. Inzwischen ist er 11,5 Jahre alt.

Viele Grüße und alles Gute
BonnieH
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#3
Hallo BonnieH,

nein der Rücken wurde nicht geröngt. Mein TA meinte um sicher was erkennen zu können müsste man ein CT machen. Die Symptome seien allerdings so klar, dass ich mir das Geld sparen könnte.
Konnte man bei deinem Hund aufm Röntgenbild was erkennen?
Die Spritzen und Tabletten haben bisher super angeschlagen, er steht wieder fast normal auf und würd am liebsten schon wieder mit der Kleinen rum toben.

Liebe Grüße
Jeanette
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#4
Hallo Jeanette,

bei meinem konnte man es gut auf dem Röntgenbild erkennen. Es kommt halt auf die Ursache an ... einen Bandscheibenvorfall kann man wohl eher auf dem CT erkennen, aber knöcherne Ursachen sollte man auch schon per Röntgen erkennen können (Fehlentwicklung, Arthrosebildung, Absplitterungen). Unter der Bezeichnung CES wird ja alles zusammengefasst, was in diesem Übergangsbereich Lendenwirble/Kreuzbein eine Kompression/Quetschung der hinteren Nerven bewirkt. Ich würde auf jeden Fall mal ein Röntgenbild investieren ... vielleicht erkennt man ja doch darauf schon die Ursache und kann so gezielt helfen. Für die Aufnahme muß der Hund auch keine Narkose bekommen, sie wird ohne Streckung in ganz normaler Seitenlage gemacht. Wenn Dein Tierarzt darauf nichts erkennen kann, weil er mit dieser erkrankung keine oder wenig Erfahrung hat, kannst Du die Aufnahme ja an Dr. Tellhelm von der Uni Giessen schicken ... der leitet die CES-Forschung dort und hat dementsprechend schon einige Aufnahmen und CES-Fälle gesehen.

Viele Grüße
BonnieH
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#5
Aus gemachten Erfahrungen kann ich Dir nur wärmstens Prof. Dr. Ali Hassan von der Merkurtierklinik in Hamburg - Rahlstedt empfehlen !!!

Wenn Du Fragen hast - jederzeit gerne !

Liebe Grüße
Sandra
Gruß
Sandra
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#6
Ich habe lange überlegt, ich weiß, aber, wie gesagt, CES ist keine leichte Diagnose.
Leider ist mir heute auch nicht bewußt, ob ich damals richtig gehandelt habe.........

Meine Hündin( etwas über zwei Jahre....) brach über einer Hürde (nur 65 cm) zusammen.

Laut Röntgen CES.... Daraufhin hab ich für mich persönlich recherchiert:

CT: sehr teuer; Myolographie: sehr risikoreich für den Hund......, also hab ich einen Arzt gesucht, der meinem Hund helfen konnte.

Keine Klinik, aber: OP: ein Stück Wirbel abgeschliffen, damit Nerv frei liegt.
Mein Hund: ständiges Auswässern oder, bzw. Ausbluten dieser tiefen Wunde. Ansonsten herrlich wieder beweglich....

Nun ja, wollte mit ihr Agi weiter betreiben, aber ich merkte: Meideverhalten ist zu groß oder aber vielleicht doch aus natürlichen Gründen??

Heute: 6 Jahre später bin ich froh: Sie ist 9 Jahre, lebt, will spielen und zeigt mir eindeutig, was sie will oder halt ebend nicht!

Slalom macht sie noch gerne, zu gern, aber nach dem Ball, da umläuft sie nach wie vor die Hürden (egal wie hoch die sind).

Ich merke ihr halt nur ab und an, daß sie nicht ins Auto kommt ( also Hilfe) oder sie beim Laufen Schwierigkeiten hat. Aber ehrlich, damit kann ich leben, da sie für mich auch alles gegeben hat!

Die Entscheidung muß jeder für sich und dem Hund treffen.

Viel Erfolg wünscht

Sabine :hallo: :hallo:
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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#7
Hallo Jeanette,
Zitat:Mein TA meinte um sicher was erkennen zu können müsste man ein CT machen. Die Symptome seien allerdings so klar, dass ich mir das Geld sparen könnte.

...ich will Deinen Tierarzt ja nicht schlechtreden, aber Symptome allein machen noch keine CE. Unser Altrüde hatte vor Jahren auch "eindeutige" Anzeichen für eine Cauda Equina (Lähmungserscheinungen, Reflexausfälle). Im Kernspintomograph hat sich dann jedoch herausgestellt, dass "lediglich" eine schwere Entzündung der Nervenabgänge im Rücken vorlag: 8 Wochen Prednisolon und der Kerl ist wieder durchs Leben getobt.

Ich würde (auch wenns dem Geldbeutel wehtut) auf jeden Fall zur Kernspinuntersuchung raten...

Grüssle,
Ivonne :hallo:
Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemanden bist Du die Welt (Erich Fried)
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#8
Kann Euch

Dr.Stephan Bluhm und Partner empfehlen
An der Weidenmühle 18
67598 Gundersheim
06244/907121

http://www.magnostic.de

Liebe Grüße
Moni :hallo:
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#9
...da waren wir auch; absolut spitzenmäßig und wirklich empfehlenswert! Bespricht die Bilder gleich vor Ort und hat Ahnung von der Sache...

Grüssle,
Ivonne :hallo:
Für die Welt bist Du irgendjemand, aber für irgendjemanden bist Du die Welt (Erich Fried)
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#10
Hallo Jeanette,

ich hatte, vor Jahren, mal ne Hündin mit CES. Sie hat nach dem Schutzdienst immer gehumpelt. Ich dachte es wäre sie Hüfte, da sie "noch zugelassen" hatte. Bin mit ihr nicht zum aArzt gegangen. Habe allerdings sofort mit dem Hundesport aufgehört. Meine Hündin war zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre alt. Ich mußte sie mit 10 Jahren einschläfern lassen weil sie einfach nicht mehr konnte! Damals sprach man noch nicht von einer OP. Ich weis, dass eine OP helfen kann aber ich würde es mir an deiner Stelle genau überlegen, denn mit einem Herzfehler ist nicht zu spaßen. Wie du dich auch immer entscheiden wirst ich bin in Gedanken bei dir. Nur ein möchte ich dir noch ans Herz legen "lass ihn nicht leiden"!

Ganz liebe Grüße
Alex
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