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Wo liegt die Identität des Gebrauchshundesportes in Bezug auf die Zukunft
#91
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190992#post190992 schrieb:Wie soll ein Anfänger denn reflektieren können?
Dann wäre er ja kein Anfänger.
Um bei dem Auto zu bleiben...
Der 17jährige Fahrschüler hinterfragt die Art und Weise der Vorgehensweise seines Fahrlehrers?

Auf der einen Seite werden die Seminargebenden "verteufelt" auf der anderen Seite sollen sich Anfänger weiter bilden.
Ich finde, dass hier vieles zu einfach und unrealistisch gedacht wird.
Letztlich haben wir es mit einem Individuum mit eigenen Motiven zu tun, die nicht immer kompatibel zum Menschen sind.

Und ja, ich bin auch für tiergerechte Ausbildung, die auf Gewalt verzichtet.
Wer das erste mal Familienzuwachs bekommt, der bereitet sich sicher besser vor auf das, was einen erwarten wird, wenn der Knirps erstmal geschlüpft ist.
Ist er dann erstmal da, dann ist alles ganz anders, als es man sich vorgestellt hat. Vieles zeigt sich dann erst mit der Zeit und Erfahrung.

Ich denke, da werden sich viele, wie ich, wiedererkennen?!

Und soweit würde ich Anfänger auch bei Hunden in Schutz nehmen wollen.

Natürlich hat man die Verantwortung und Führsorgepflicht.

Beim Ausdruck -Schutzbefohlen- warst Du ja etwas pikiert, aber das gehört dazu, denn es verbietet einfach ethisch und moralisch verwerflichen Umgang. Und wenn dem einen oder anderen das Bauchgefühl schon nicht sagen will, jetzt ist Ende, dann die Vernunft der anderen.

Ich denke, die Zukunft für den Gebrauchshundesport ist eng damit verbunden, wie glaubwürdig man sich zum einem in der Beißarbeit nach außen präsentiert ( denn im IGP ist das Beißen in dieser Form kein Beute-Spiel), und wie man einen Prozess in Gange bringt, die Ausbildung in der in den Videos gezeigten Praktiken unmöglich macht, und dieses von innen heraus.

@Sören schieb -Selbsthygiene-

Find ich gut und dahin muss das gehen.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#92
doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190974#post190974 schrieb:Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, hört es sich nicht so an wie jemand der schon mal solch von Burkhard genannten Hund gearbeitet hat. Ich liebe den Meutetrieb als Ziel und habe etliche dieser Hunde gehabt...allerdings nur mittels positiver Verstärkung im Meutetrieb wäre ich mit diesen "Tierchen" nicht mal sauber über die Straße gekommen...von LGA, BSP, Diensteinsatz, Jagd ganz abgesehen.
Ich habe täglich mit deinen "kleinen Mädchen" die alles nur positiv machen wollen im Dienst zu tun...im Sport war es bisher nie anders. Irgendwann sind dem schnell Grenzen gesetzt und dann fließen Tränen & Blut!
Das dieses bei "weichen" Hunden funktioniert glaube ich dir
Kannst du mir nun noch einmal konkret erklären an welchen Hürden die "kleinen Mädchen" in Sport und Dienst scheitern und wie man diese dann "gerade biegt"? Die Diensthundeführerinnen, die ich so kenne, stehen in Durchsetzungsfähigkeit gegenüber Mensch und Hund ihren männlichen Kollegen in keinster Weise nach.


Bzw. erhoffe ich mir immernoch eine konkrete Antwort auf die Frage, was ein "kleines Mädchen" nun abgesehen der körperlichen Voraussetzung zur physischen Gewalt nun vom "alten weißen Mann" in der Fähigkeit mit den "echten" Hunden umzugehen unterscheidet.




Nur um das hier noch einmal klarzustellen "kleines Mädchen" steht hier weder für das Geschlecht noch Körpergröße und erst recht nicht für Alter. Es dient als Synonym für all diejenigen, die sich ohne selbstauferlegte Zwänge darin versuchen einem Hund ein bestimmtes verhalten beizubringen. Das "kleine Mädchen" habe ich lediglich als Bild in Anführungszeichen verwendet, da es meinem Schubladenbild des klassischen starkzwangverfechter mit Bierplautze und Camooutfit konträr gegenübersteht.
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#93
Das Verfahren muss den aktuellen Gegebenheiten entsprechen. Das setzt eine Problemanalyse voraus.

Wie werden Diensthunde bei der Polizei "geschnitzt"?
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#94
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190996#post190996 schrieb:Warum wehrt man sich im IGP Hundesport so sehr gegen ein Hinterfragen von außén / von Anfängern?
Ich weiß nicht, wer "man" ist und wer sich gegen ein Hinterfragen wehrt. Du schreibst doch selbst, dass etwas differenzierter betrachtet werden sollte. Auch wenn dies auf Seminare bezogen war, die Du nach eigenem bekunden ja auch pauschalisiert hattest.
Soweit ich es kenne, wird auf Fragen auch entsprechend geantwortet.

Welcher Anfänger weiß denn schon, ob die Angaben zur Ausbildung so korrekt sind?
Selbstverständlich erwarte auch ich, dass bei einer Nachfrage eine entsprechende erklärende Antwort folgt.

Auch glaube ich nicht, dass immer die Antwort "das ist halt so" oder "weil ich das sage" ist.
Nur kann doch ein Anfänger nicht einschätzen ob die gegebene Antwort auch verhaltensbiologisch korrekt ist. Dies würde ja bedeuten, dass der Verantwortliche ein studierter Verhaltensbiologe sein müsste. Dazu noch im Zusammenhang mit gewissen Übungssituationen im Hundesport.

Wer von uns kann dies denn für sich in Anspruch nehmen?
Woher sollte ich denn wissen, dass auf meine Nachfrage Deine (Hlla1610) gegebene Antwort richtig ist?
Wer hat die Ausbildungsweisheit auf alle Fragen?

Das gilt ebenso für die kommerziellen Hundeschulen. Ich habe da einige Hundetrainer gesehen und gehört, die Dinge erzählen warum und wieso der "Client" es so und so machen soll, schaurig kann ich da nur sagen.
Nur welcher Anfänger kann das zuordnen, oder liege ich da evtl. auch falsch?
So, nun genug geschwafelt.

Zustimmung gebe ich für den Fall, wo auch ein Anfänger merken muß, dass dem Hund physisch geschadet wird und hier hinterfragt bzw. nicht weiter macht.
Bye Uwe
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#95
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190979#post190979 schrieb:Und wenn ich einen „Echten“ schon als Welpe habe, dann sollte, und da greift auch wieder diese wechselseitige Empathie, diese schon eine verläßliche Größe sein, damit es später eben nicht zu Auseinandersetzungen kommt, wo es nur noch ums „Wegmachen“ und „Blockaden setzen“ geht.
Bis zu einem gewissen Punkt hast Du da völlig recht, Reinhard. Nur bitte bedenke, den Welpen musst Du mit seinen Eigenschaften auch durch die Pubertät zum erwachsenen Hund steuern. Das kann bei diesen bestimmten Typen schon mal eine Herausforderung sein. Denn wechselseitige Empahtie hin oder her, in der Phase fragen die schon mal gerne nach. Insbesondere, wenn sie die Konfrontation lieben :jedi:
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190981#post190981 schrieb:Es irritiert mich an der gesamten Diskussion ein wenig, dass sich wie ein leicht rosa Faden immer wieder der "echte" Hund durch die Debatte zieht und als Grund dafür angeführt wird, dass man ohne gewisse Mittel eben doch nicht zum Ziel kommt. Zum Diensthundebereich fehlt mir da der Zugang, das ist nie meine Baustelle gewesen. Aber wir sprechen ja doch hier über den GebrauchshundeSPORT, und da, denke ich, sollte man sich sehr genau überlegen, ob der Zweck (in dem Moment die Befriedigung des eigenen Ehrgeizes) die Mittel (tierschutzwidrige Ausbildung) heiligt..
Ich glaube, Du hast - zumindest bei mir - etwas nicht richtig versstanden. Gerade die tierschutzwidrige Ausbildung und die Befriedigung des eigenen Ehrgeizes als oberste Prämisse lehne ich ja ab. Warum nenne ich denn den Weg - " nur über mich als HF kommst Du als Hund zum Erfolg " - als für mich gangbar. Dafür muss man den Hund doch nicht an die Erde machen !!!!!
Wäre bei einem Hund des alten Schlages auch eine riskante Sache - hab ich schon übernommen, nachdem es vorher schief ging. Und das blöde bei solchen Hunden: sie haben dann schon mal die Erfahrung gemacht, wie man einen HF auskontern kann. Und wenn es richtig blöd kommt, dann hattest Du einen Hund vor Dir, der zusätzlich aus dem Dienstgebrauch ( z.B. Stadioneinsatz, gestellte Täter ) auch noch die Erfahrung mitbrachte, wie es ist, wenn er einen Menschen richtig erfolgreich festnagelt. Dann ist der Mensch nämlich oft nur noch ein schreiendes Bündel, macht unter sich usw. Wenn Du so einem Hund so richtig blöd kommst mit entsprechenden Hilfsmitteln, dann passt der die Gelegenheit ab, wo Du mal nicht auf hab acht bist und dann gute Nacht.
Nee, bei den Hunden geht es nur über Klarheit, Vertrauen, Souveränität und Verlässlichkeit.
Aber das sprengt alles den Rahmen hier.

Aber vielleicht kann man sich ja auf folgendes einigen: unangemessene Ausbildungsmethoden sind ab zu lehnen, gesunder Menschenverstand ist gefragt
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#96
Hallo Burkhard,

ich meinte eigentlich gar nicht so unbedingt Dich Wink. Aber, um das noch einmal zu betonen, wir sprechen hier von Sport, um die Ausbildung für Sport und Wettkampffähigkeit. So jedenfalls habe ich den Titel des Threads verstanden. Und in den Sport gehören gewisse Methoden unter gar keinen Umständen. Egal, ob es um Pferde oder Hunde geht. Und da sind wir uns ja wohl alle einig, dass da Wohl und Gesundheit der Hunde sehr oft - viel zu oft - dem Ehrgeiz des HF geopfert werden. Und zwar nicht nur auf der überregionalen Spielwiese.

LG

Bine
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#97
Moin Burghardt,

jeder Hund ist eine Herausforderung. Und ein Welpe noch eine besondere Wundertüte.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Hund in der Pubertät fast alles vergißt, was er vermeintlich schon konnte. Aber das kommt von ganz alleine wieder. In der Phase kannst Du auch einiges verbocken, wenn Du zu sehr am anklopfen bist.

Es gibt ja auch Hundeführer, die wollen so einen Typ Hund, weil er eben auch besser zu der eigenen Rohheit paßt. Sagen sie oftmals auch ganz offen so.

Ich stecke da nicht drin und werde den nächsten Hund wieder so „verbrauchen“, wie er ist. Dies dann von klein auf in der anderen Gebrauchshundefraktion mit dem Michelin - Männchen.

Wenn nicht alles bis dahin abgeschafft ist... Dann wird dieser mein letzter sein. Wie der vorherige ist auch er wieder der beste Hund den ich gehabt habe. Und, sollte es so sein, der nächste Hund wird es auch wieder werden.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#98
Big Grin Nee, Reinhard, an sich wollte ich mich in meinem Alter dezent zurück lehnen, viel fährten und gut ist.
Jetzt hab ich einen linkslastigen Knallfrosch, der gerne Streit sucht, sehr hohen Trieb hat und d e n will ich zum FH machen. :help:
Aber man gönnt sich sonst nix im Alter.
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#99
Hallo,

interessante Diskussion.... habe mich da bisher mehr oder weniger rausgehalten, aber meine Gedanken zu den "Echten" (oder wie auch immer man die nennen sollte) gehen da in eine etwas andere Richtung.

Zunächst: So einen Hund, wie er immer langläufig als "echt" beschrieben wird, ist einer von 1.000. Häufig sind das einfach nur "gemachte Echte", also mehr Wunschdenken des Hundeführers und eine Entschuldigung dafür, dass man den Hund entweder nicht hinbekommt, oder mit Methoden arbeitet, die fragwürdig sind... um es mal diplomatisch auszudrücken.

Wie dem auch sei: Ein Hund, der tatsächlich "sich selbst genug ist" und es gar nicht nötig hat von sich aus zu kooperieren, der ist möglicherweise für die Zucht wichtig (man muss Extreme reinzüchten um die Mitte zu erhalten), als Sporthund ist der aber eher begrenzt zu gebrauchen. In der Unterordnung häufig zu stumpf, zu wenig kooperativ und zu "büffelig", im Schutzdienst viel zu ernsthaft, als dass er mal eben so bereitwillig in die Unterordnung schaltet und in der Fährte vielleicht noch am ehesten auszubilden. Jedenfalls sind solche Hunde nichts, um auf Meisterschaften vorne mitzulaufen oder großartige Punkte zu machen. Dazu brauchst Du keinen "Echten", sondern einen Hund, der kooperiert und sich leicht führen lässt. Wenn ich einen Großteil meiner Ausbildung damit verwenden muss, dem Hund klar zu machen, dass er mir zuhören muss und mit mir kooperieren muss, dann bleibt zu wenig Zeit um die technische Sauberkeit auszubilden.

Kurz gesagt: ich finde in einem "Sporthundeforum" oder "Leistungshundeforum" die Diskussion über "Echte" deplatziert. Sie sind weder besonders als Sporthund, Diensthund oder generell "Leistungshund" zu gebrauchen, allenfalls wichtig für die Zucht, wenn man sie denn überhaupt erkennt und sich da ein Züchter rantraut.

In der Hundesport-Welt sind solche Hunde aber selten anzutreffen. Häufig arrangiert man sich mit diesen Hunden irgendwann, man lebt mit ihnen zusammen, akzeptiert einfach die Regeln, die man für ein Zusammenleben ohne Konflikte einhalten muss, und wartet ab, bis sie irgendwann den Weg allen Irdischen gehen.

Für "Sport" sehe ich keine Relevanz für solche Hunde.

Viele Grüße

Sören
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Hoch interessant, was Du da schreibst.
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191007#post191007 schrieb:Für "Sport" sehe ich keine Relevanz für solche Hunde.
Die "Echten" landen bei Idioten wie mir! Aber nur wegen dieser paar "Sporthunde" werden bestimmte Rassen überhaupt gezüchtet und sind für die Allgemeinheit versaut. Wenn man dann noch an den angeblichen "Fehltritt" von zwei Arbeitstieren kommt, um deren Welpen sich der Besitzer fast gar nicht gekümmert hat bzw. aus Zeitmangel nicht kümmer konnte, dann hat man - pardon - die Arschkarte gezogen. Und Ihr schwebt in höheren Sphären...

Und wenn einem eine sehr kompetente Person, die einige Tausend Hunde gearbeitet hat, quasi einen völlig klaren Befehl erteilt, den man aber nicht befolgen darf - ganz großes Kino...

Dabei ist es so ein lieber Kerl. Heute habe ich ihn nach der Gassi-Runde auf dem Hof herum gescheucht - von wegen: der will rennen. Als er dann mit nach oben sollte, hat er nur gegrinst. Ich musste erst ein Stückchen Entenbrust aus der Jackentasche wühlen und in der linken Hand damit winken und in der rechten Hand mit einem Otto-Gutschein. So ist mein Alltag. Smile


Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191007#post191007 schrieb:Wie dem auch sei: Ein Hund, der tatsächlich "sich selbst genug ist" und es gar nicht nötig hat von sich aus zu kooperieren, der ist möglicherweise für die Zucht wichtig (man muss Extreme reinzüchten um die Mitte zu erhalten), als Sporthund ist der aber eher begrenzt zu gebrauchen. In der Unterordnung häufig zu stumpf, zu wenig kooperativ und zu "büffelig", im Schutzdienst viel zu ernsthaft, als dass er mal eben so bereitwillig in die Unterordnung schaltet und in der Fährte vielleicht noch am ehesten auszubilden.
Das hast Du aber sehr genau beobachtet und beschrieben. :appl: Dafür habe ich nun Jahre gebraucht. Von wegen "bereitwillig"... da müsste man eben etwas nachhelfen dürfen.
Er hat ein paar Kinder als "Schäfchenersatz" adoptiert. Heute sage ich 8m von den Kindern entfernt Sitz, alles prima. Dann fängt er fürchterlich an zu bellen. WARUM? Nichts zu sehen. Dann trabt da eine blöde Joggerin vorbei. (Das ist hier mitten in der Stadt die neue Show.) Meine Frau hat es mir zu Hause erklärt: Der hat die schon mit ihren Plattfüßen aufplatschen gehört ( --> "Richtig laufen Vorfuß, Mittelfuß oder Ferse: Wie läuft man richtig?"), als die noch hinter der Hecke war und wollte warnen und die gefährliche Frau von der kleinen Herde vertreiben. Damit muss ich leben...

Dabei sieht mich der Hund manchmal so an, als ob er wirklich "arbeiten" möchte - wenn ER Lust hat. Nun brauchte ich einen Experten, der den Hund genau erkennt und sagt, was Sinn und Spaß machen würde und wie es geht. Woher nehmen? :help:

Das ist die Praxis zu 90%. Ihr macht "Hohe Schule".
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