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Krallen kürzen beim Welpen
#21
Ich denke, wer meine Worte richtig verstehen mag, der schafft dies auch !
So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Zum Thema Entwurmung gibt es inzwischen unterschiedliche Erkenntnisse, so kann man hier auch schauen, wieviel muss wirklich sein.

Warum eine so frühe Prägung auf den Menschen, für den Hund wirklich wichtig ist, darüber kann man sicher trefflich diskutieren.
In der vegetativen Phase sind Augen, Nase und Ohren noch ohne Funktion, durch das schaukelnde bewegen des Kopfes findet der Welpe seine Nahrungsquelle.
In dieser Zeit hat die Natur dem Welpen zwei Aufgaben mitgegeben, Trinken und Schlafen, und die Hündin aktiviert die Verdauung und entfernt die Hinterlassenschaften der Kleinen.
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#22
Ich finde es erschreckend, dass Du als Züchter den Hund in der vegatativen Phase auf Kopfbewegungen reduzierst und alle Sinne als "ohne Funktion" darstellst.

Ich habe selbst als Nichtzüchter schon oft genug erlebt, wie unterschiedlich diese Welpen auf verschiedene Personen reagieren.

So ganz ohne Funktion können die Sinne da also dann doch nicht sein.

Zudem ist es gut erforscht und erwiesen, dass milder Stress, welcher durch das Anfassen / hochheben entsteht, auch in dem frühen Alter schon wichtig ist.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#23
Ich finde es nicht erschreckend dass wir unterschiedlicher Meinung sind, und ich reduziere nicht sondern Mutter Natur hat dies so angelegt.
Ich weiß, als erstes wird immer der Überbringer einer Nachricht geköpft.

Bettina, man kann da ganz sachlich drüber sprechen und sich austauschen und neue Erkenntnisse dazu gewinnen, allerdings nur wenn man mal den erhobenen Zeigefinger weg läßt und seine Formulierungen entsprechend wählt.
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#24
Hallo,
also ich kürze auch keine Krallen, so ein Zwingerbuch hab ich auch nicht, hat auch noch nie einer
nach gefragt. Aber den frühen Kontakt suche ich schon, die Nase funktioniert auch sehr früh,
man sieht ja wie die sich die Zitzen erschnüffeln ... Wage ich jetzt aus meinen Beobachtungen zu
behaupten. Am Gesäuge passiert auch bei großen Würfen bis zur dritten Woche gar nichts, hatte ich jedenfalls noch nicht, und danach laufen die sowieso draußen rum und die Zähne machen Schäden
am Gesäuge. Ich biete der Hündin die Möglichkeit den Kleinen zu entkommen, dann muß sie selbst
entscheiden wie sie das Abstillen handhabt.
feuerteufel
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#25
Ich finde es erschreckend wie viele Leute anscheinend die Zuchtordnung des VDHs und ihres eigenen Zuchtverbandes nicht kennen...

Auszug aus der Zuchtordnung des SVs (unter 2.3): "Jeder Züchter ist verpflichtet, ein Zwingerbuch zu führen, in dem er alle zuchtrelevanten Daten dokumentiert."

Und das ist Vorgabe in allen VDH-Zuchtverbänden! Zudem verlangen nicht wenige VetÄmter, wenn man seine Zuchttätigkeit nach §11 TSchG dort anmeldet, die Vorlage eines bisher lückenlos geführten Zwingerbuches.

@Akut: Inzwischen sollte es auch zu den eher doch etwas rustikal angehauchten Gebrauchshundezüchtern durchgedrungen sein dass sich die Entwicklung der Welpen in der vegetativen Phase nicht ausschließlich auf Trinken, Schlafen und die Verdauungsvorgänge beschränkt. Viele Türen im Wesen eines Hundes kann man als Züchter da schon zu machen. Der Spruch "Das hat der mit der Muttermilch aufgenommen" stammt nicht von ungefähr...
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#26
Also ich führe einen Ordner mit allen Unterlagen zu jedem Wurf so wie mir das der Zuchtwart seinerzeit
erklärt hat. Darin sind auch alle Kaufverträge damit ich nachvollziehen kann wo die Kurzen geblieben sind
aber die im Nachhinein unwichtigen Daten wann welcher Welpe mit welchem Gewicht geboren ist oder
wie schwer die beim Entwurmen waren usw heb ich nicht auf. Sobald ich denke sie gehen ihren Weg geht
das in den Müll. Der Begriff Zwingerbuch ist von unserem Zuchtwart nie genannt worden, und ich denke
so wie ich das handhabe ist das ok.
feuerteufel
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#27
Wie gesagt, das Führen eines Zwingerbuches ist Vorgabe in allen VDH-Zuchtverbänden und somit auch in die SV-Zuchtordnung integriert. Und als ich damals meinen Zwinger habe schützen lassen wurde ich von der Dame im Zuchtbuchamt gefragt ob ich bereits eines habe oder ob ich direkt eines bestellen möchte. Mein damaliger Zuchtwart hat das Führen eines Zwingerbuches übrigens auch mit keiner Silbe erwähnt. Aber man liest sich doch die Zuchtordnung mal durch...

Und auch wenn es den zuständigen Zuchtwart nicht interessieren sollte ob man eines führt oder nicht: Die VetÄmter verlangen immer häufiger die Vorlage des Zwingerbuches wenn man seine Zuchttätigkeit gem. §11 TSchG anmeldet. Es müsste dann ja sowieso ein Bestandsbuch geführt werden, mit allen Bestandszu- und Abgängen. Diese Daten sind im Zwingerbuch ja enthalten.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#28
und spätestens wenn das Finanzamt vor der Tür steht ist man froh wenn ein Zwingerbuch ordnungsgemäß geführt wurde

:geist: Carola
freunde sind menschen die dich mögen.....obwohl sie dich kennen https://de.working-dog.com/dogs-details/...von-Arlett
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#29
:i_
wie handhaben es denn die sogenannten Schwarzzüchter?
Gibt es bei denen auch eine Verpflichtung ein Zwingerbuch zu führen damit sie es dem FA präsentieren können?

Gruß Karl-Heinz
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#30
Die sind

a) nicht im VDH, somit nicht deren Bestimmungen unterworfen und

b) melden die ihren Einnahmen in der Regel nicht dem Finanzamt. Nichtsdestotrotz können die auch viel Ärger kriegen, wenn das Finanzamt erfährt, dass sie durch Zucht nicht unerhebliche Umsätze hatten.

Hatte gerade den Fall im Freundeskreis: Anonymous meldete eine Züchterin den verschiedensten Behörden, vom Sozialamt übers Vet-Amt bis hin zum Finanzamt.
Nach einem Umzug wussten die neuen Behörden nichts von ihrer (Jahre zurück liegenden und an einem anderen Ort ordnungsgemäß angemeldeten und versteuerten) Hundezucht.

Die haben sehr genau nachgefragt, Hausbesuche gemacht, und die Sozialleistungen gleich gekürzt. Dank ihrer Zwingerbücher konnte sie GSD schnell nachweisen, dass alles seine Richtigkeit hatte.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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