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Fährten
#31
mal ne Frage an Erko...
welche Vor-Nachteile siehst Du in Geruchsfeldern?
Warum möchtest Du ohne Geruchsfeld arbeiten?

Ist evtl. für weitere Antworten relevant.
Bye Uwe
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#32
Bei dem System von Marco Dreyer wird auch das Futter noch im Kreis komplett abgebaut. Habe
bei ihm Einzelunterricht genommen wegen zweier Problemhunde, die auch in der Prüfungssituation
nicht zufriedenstellend gearbeitet haben. Mich hat seine Methode überzeugt, wenn der Hund gewohnt
ist ohne Futter zu suchen ist an der Prüfung alles wie immer das nimmt einem auch die Nervosität ob der
Hund losgeht oder nicht. Der Hund mit den größten Problemen hat die IPO 3 zumindest sicher bestanden,
die anderen vier habe ich seit der Umstellung im V, das eigentliche Training funktioniert also wohl auch
ohne Futter ganz gut ...
feuerteufel
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#33
@Uwe Junker
Ich ear ein paar Jahre bei meinem Exmonster CO-Trainer bei Fährtenseminaren.
Habe dabei weit über 100 Leute kennen gelernt, die auf "Anweisung" diverser Trainer monatelang Geruchsfelder geübt haben. Diese Hunde haben zwar in Seelenruhe ein Geruchsfeld abgearbeitet. Hatten aber auf den Geraden massive Probleme, so das da neu konditioniert werden musste. Für mich demnach monatelange vertane Zeit. Monate in denen mein Hund bei mir schon recht lange Fährten absuchen lernt.
Es ist mir einfach nicht ersichtlich, warum ich sowas dann einem Hund beibringen sollte.
Mein "Ausbildungskonzept" ist anders aufgebaut. Ich denke auch recht erfolgreich.....wobei man sich nun wieder über die Definition von "erfolgreich" streiten könnte.

@Clint1
Ja, direkt FH2. Denn das ist mein Ausbildungsziel in der Fährte. Meist sind die Hunde dann zwei Jahre, oder knapp über zwei Jahre alt. IPO1 folgt meist kurz danach.
In der Fährte ist man bei gezieltem Arbeiten einfach schneller fertig, als in B und C
Bestes Beispiel ist mein aktueller Rüde, und der Halbbruder davon, der von meinem Freund geführt wird, und ich die Fährtenausbildung leite
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#34
@Erko
ist das nun ein Argument gegen "Geruchsfelder" oder lediglich eine evtl. falsche Heransgehensweise in der zeitlichen Abfolge des Trainings?

Mir erscheint das Argument nicht unbedingt stimmig, da es im gesamten doch immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren ist.
Bye Uwe
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#35
Die Seminare von Marco Dreyer, bzw. der Weg den sich Marco überlegt hat,
eignet sich nur wenn man gerne strukturiert und systematisch arbeitet.
Dem Einen liegt diese Art, der/die Andere kann damit nichts anfangen.
Es kommt auch drauf an ob man das Material dafür mit sich herum schleppen mag.
Unabhängig davon ist aber die Vorarbeit die Marco macht.
Die ist mit Sicherheit nicht verkehrt, egal wie man danach die Fährte aufbaut.


Die sehr sauber gelegten Kreise die durch die Art des legens entstehen haben
noch andere Vorteile, der Hund lernt dadurch nicht nur den Umgang mit dem Wind.
Man legt die Kreise ja nicht immer gleich. Mal geht´s mit dem Uhrzeigersinn, mal dagegen.
Die Hunde lernen automatisch sich intensiv mit dem Abgang zu beschäftigen, da sie
bei jeder Fährte kontrollieren müssen ob es jetzt nach rechts oder nach links aus dem
Abgang heraus geht. Einfach geradeaus losstürmen is nicht . . .

Für fertig ausgebildete Hunde lege ich gern Kreise mit einem Radius von 15, 20, oder mehr Metern.
Der Unterschied zu geraden Schenkeln mit Winkeln oder klassischen Schlangenlinien ist, dass die
Richungsänderung für den Hund nicht erkennbar ist.
Bei Hunden die das nicht kennen kann man wunderschön beobachten wie Hirn und Nase auf hochtouren arbeiten.


Gruß
Tobi
Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!

IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS

Außer beim Strom . . . <X
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#36
Das stimmt auf jeden Fall, man muss auch nicht soviel überlegen in dem System weil es wie
ein Baukastenprinzip aufbaut, du weißt haargenau was der nächste Schritt ist, es erfordert lediglich
viel Selbstdisziplin und gewissenhaftes Arbeiten, kein Schritt darf übersprungen werden.
Die Kreislegehilfe habe ich anfangs auch belächelt, aber es ist schon richtig, bei einem exakten
Kreis ist die Fährte immer direkt vor dem Hund, man sieht es miit der Zeit dem Hund an ob er „richtig“ ist
oder nicht und wenn man selbst den Kreis nicht verlässt muss man die Fährte auch nicht sehen, man
bringt dem Hund von Anfang an richtiges intensives Suchen bei ohne Sichtverlauf.
Ich finds gut!
Feuerteufel
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#37
Das richtige Suchen ohne Sichtverlauf, bringe ich meinen Hunden auch so bei. Dafür muss ich nicht an einem Kreisel im Kreis laufen.

Doch Uwe. Für mich ist es sogsr ein Mega Argument diese Kreisrennerei nicht zu tun.
Denn bis auf 2 Leute von 100ten haben die Seminare nix gebracht. Den Leuten konnte der weitere Aufbau nicht schlüssig vermittelt werden!
Als Ausbilder habe ich damals schon immer gesagt: "wenn der Hundeführer die Ausbildung nicht verstanden hat, ist nicht der Hundeführer zu doof es zu kapieren, sondern dann der Ausbilder es zu umständlich erklärt!"

Zudem kommt bei mir dazu, warum sollte mein Hund nun im Kreis rumlsufen? Oder warum sollte er nun aufs Geruchsfeld umgestellt werden? Warum soll ich mich komplett umstellen und neu lernen, wenn ich doch ohne dieses Kreislaufen sehr gut klar komme?

Deshalb suche ich Trainer, wo ich mich nicht Stunden lang oder gar das ganze Seminar lang mit etwas beschäftigen muss, was ich nicht möchte.
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#38
Ein Geruchsfeld ist für mich dazu da, die Verknüpfung zwischen Fährtengeruch und Futter beim Hund herzustellen. Theoretisch reicht da einmal, praktisch sollte man das natürlich ein paar mal wiederholen. Nach 3 bis 5 mal sollte das aber erledigt sein und für so etwas braucht man auch kein Seminar. Silke hat Recht, ich kenne auch viele die das monatelang machen und in der Zeit tritt man dann tatsächlich auf der Stelle. Ich hab noch nie ein Seminar besucht, und wenn ich sehe was bei vielen dabei raus kommt, werde ich das wohl auch nie tun. Es kommt viel auf das Umfeld an in dem man trainiert, und wenn da keiner ist der einen dann auf dem weiteren Weg unterstützt, dann nützt das beste Seminar nichts, ausser man hat selbst das richtige Verständnis dafür. Ich glaube nicht dass es daran liegt, das es schlecht erklärt wird.

Viele Grüße Thomas
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#39
Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26335-Fährten/?postID=182286#post182286 schrieb:Zudem kommt bei mir dazu, warum sollte mein Hund nun im Kreis rumlsufen? Oder warum sollte er nun aufs Geruchsfeld umgestellt werden? Warum soll ich mich komplett umstellen und neu lernen, wenn ich doch ohne dieses Kreislaufen sehr gut klar komme?

das klingt mir sehr nach Frust -sorry.
"Kreis?" FH2 hat doch Bogen?

Ich habe doch nicht gesagt, dass Du das so machen sollst/musst. Warum was so ist, das musst Du dort erfragen, wo es so gehändelt wird.
Wenn Du doch so gut klar kommst, warum suchst Du dann Unterstützung?

Und nochmal.... es ist für mich nicht schlechthin die "Eine" Herangehensweise; es ist immer ein Kombination von verschiedenen Elementen, die in Abhängigkeit zum Hund zur rechten Zeit angewandt, erfolgreich sein können.
Wer jedoch mit "Einer" Art und Weise erfolgreich ist, der sollte dabei bleiben.
Erfolgreich definiere ich mal damit, dass der Aufwand und das Training, das erstrebte Ziel erreichen.

Ich möchte nun keinesfalls Dich kritisieren oder sonstwie angreifen; lediglich etwas hinterfragen.
Bye Uwe
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#40
Erko, das schöne an der Kreisarbeit ist, dass man damit definitiv nichts kaputt machen kann.
Häng doch einfach mal zwei drei Leinen aneinander, binde dich an einem Pfosten an, leg eine
Kreisfährte und beobachte deinen Hund dabei.
Und wenn du dann noch Zeit und Muse hast, dann schreib uns was du beobachtet hast.
Mich würd´s freuen wenn du dich auf das Experiment einlässt.


Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26335-Fährten/?postID=182286#post182286 schrieb:. . .

Deshalb suche ich Trainer, wo ich mich nicht Stunden lang oder gar das ganze Seminar lang mit etwas beschäftigen muss, was ich nicht möchte.

So einen Trainer wirst du nicht finden! Oder hat irgendjemand hier schon mal ein Seminar besucht bei dem er zu 100%, und ich meine auch 100% ohne auch nur die minimalste Abweichung, mit dem konform gegangen ist was der Seminarist von sich gegeben hat???
Du machst doch diesen Sport schon eine ganze Weile, da sollte das doch eigentlich klar sein.
Vielleicht musst du mit einer anderen Einstellung auf Seminare gehen. Viele Seminaristen geben ja auch Einzelunterricht. Da kannst du dann die Teile die du nicht magst ablehnen und überspringen.

Gruß
Tobi
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