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Der Begriff Sozialverträglich ist für sich schon nicht aussagekräftig ist meine Meinung. Wir halten zur Zeit acht erwachsene DSH unterschiedlichen Alters
die alle miteinander umgehen können und ein richtiges, sicheres Soialverhalten haben, was aber nicht beinhaltet daß sie alle Friede Freude Eierkuchen
durcheinander rennen. Ich kann doch nicht erwarten daß unsere Hunde, die ja nun schon ein Rudel bilden, außenstehenden stets freundlich gegenübertreten.
Sie müssen damit Leben daß andere Hunde da sind, aber doch bitte keinen Kontakt. Auch Welpen dürfen nicht drankommen, bei uns Zuhause die eigenen
Nachkommen sind unantastbar, aber keine fremden und das ist auch normal so, Wolfserbe.
Menschen waren bisher nie ein Problem, doch auch da mag nicht jeder angegrapscht werden...
Da soll erst mal einer genau differenzieren was mit Sozialverträglichkeit gemeint ist.
feuerteufel
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Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176107#post176107 schrieb:Nun ja,Sören,ich gebe dir Recht ,was du in deinem letzten Artikel schreibst.Nur,es ist nur ein Teil der Wahrheit.Ich selbst mag,wie die meisten inzwischen wissen,den kernigen Hund,der sich nicht alles so gefallen läßt.Nicht zu verwechseln mit den Nervenkasperln,die bei Konflikt sofort nach vorne gehen,aber wenn du die letzte Änderung der BH ließt,dann ist im Kontext,das sich jeder Hund anfassen lassen muß schon eine Verschärfung zu erkennen.Wenn man die Entwicklung langfristig sieht,dann läßt sich das,was verlangt wird,kaum mit den Attributen eines Gebrauchshundes vereinbaren,die da sind,mit Belastungen umzugehen und eben nicht everybodys Darling zu sein.
Da die erste,meiner Meinung nach verkehrte,Anforderung bis jetzt meines Wissens nach nicht korrigiert wurde,sehe ich da schon eine Verschärfung,die offensichtlich in Sinne der "Politik der kleinen Schritte" in die Richtung führt,unseren IPO Sport nur noch als Farce überleben zu lassen.
LG Heinz
Hallo,
aber mal ganz ehrlich - ein Hund sollte sich doch eine Chipkontrolle gefallen lassen müssen?? Das hat ja nix mit kernig zu tun, wenn ein Hund sich das nicht gefallen lässt?! Was machst Du denn beim Tierarzt? Sicher muss ein Hund sich nicht von jedem begrabbeln lassen - da wäre ich voll bei Dir. Aber wenn ich als HF daneben stehe und ein Mensch eben die Seite abscannt, das sollte doch möglich sein. Letzten Endes ist es doch nur ein Lernprozess, wie alles andere auch. Hin und wieder den Hund vors Vereinsheim mitnehmen, irgendwer nimmt eine Zigarettenschachtel und imitiert das Scannen, Lob und fertig. Der eine nimmt's schneller an, der andere langsamer, aber bis zur ersten Prüfung hat man ja ein paar Monate Zeit  , bis dahin sollte man das vielleicht hinkriegen. Mit einem nervenstarken Hund doch allemal - sonst wäre er ja doch nur ein Nervenkasperl, oder???
LG
Bine
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Feuerteufel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176109#post176109 schrieb:Der Begriff Sozialverträglich ist für sich schon nicht aussagekräftig
Für die Sozialverträglichkeit bei IPO reicht es, wenn der vom HF an der Leine geführte Hund die Chipkontrolle akzeptiert und nicht aggressiv reagiert, wenn ein normal verhaltender Menschen einen Mindestabstand von ca. 1 m und normal verhaltende Hunde von ca. 3 m halten. Für 99,5 % aller IPO Hunde ist das kein Problem. Die PO lässt einen undefinierten Spielraum zu, damit der LR besondere Umstände berücksichtigen kann. Wenn aber eindeutig ist, dass z.B. ein Hund deutlich offensiv aggressiv schon auf eine 1 bis 2 m Nähe von passiven Menschen oder 3 bis 4 m Nähe von ruhigen Hunden reagiert, der HF also das nicht durch seine reine Anwesenheit, d.h. ohne besondere Zwangseinwirkungen unterbinden kann, erfüllt der Hund nicht mehr die Mindestkriterien für Sozialverträglichkeit bei IPO Prüfungen. Auch bei der Chipkontrolle gibt es einen Spielraum, z.B. Hand des HF deckt für den kurzen Moment das entsprechende Auge des Hundes ab.
Der PO Entwurf ist gut und praxisflexibel und überreglementiert nicht unnötig, indem er alles bis auf den cm oder jede Bewegung vorschreibt.
So sieht es ja auch seit Jahren in der Praxis aus. Noch nicht mal in 1% aller Fälle gibt es da ein Problem, was sich nicht durch den LR in Absprache mit dem HF mit etwas Geduld und Wiederholung mit geschickter Anpassung schnell lösen lässt. Für diese absoluten Ausnahmefälle ist eine erneute BH auch absolut notwendig, denn da stimmt was ganz grundsätzlich dann nicht.
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176103#post176103 schrieb:deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176102#post176102 schrieb:Aber stets einen Verkehrsteil wiederholen lassen, wenn ein Hund mal grummelt oder beispielsweise nicht ablässt, da ist der willkür der Richter ja noch mehr Tür und Tor geöffnet. Das kann doch nicht sein. Alleine schön der Blödsinn, das ein Hund sich stets anfassen lassen muß. Ich will doch auch nicht von jedem begrabbelt werden, und mein Hund auch nicht.
Hallo Alex,
lies es doch einfach mal durch und lass Deinen polemischen Schwachsinn stecken....
Es hat sich NICHTS verändert, was eine Disqualifikation wegen mangelnder Unbefangenheit angeht. Es ist nur anders formuliert worden. In der praktischen Umsetzung ändert sich gegenüber der jetzigen PO gar nichts. Neu ist, dass nun eine Wiederholung der BH festgelegt werden kann.
Aber mal ehrlich: Wie viele Hunde werden denn wegen mangelnder Unbefangenheit disqualifiziert? Wie oft kommt das denn vor? Ich habe das in mittlerweile 12 Jahren Richtertätigkeit 3 x gehabt, dass mich ein Hund bei der Chipkontrolle beißen wollte... und das waren allesamt BH-Hunde in typischen Agility oder THS-Vereinen, die aus Unsicherheit nach vorne gingen. Bei Hunden aus dem IPO-Bereich ist mir das noch nie passiert.
Kein Richter tut das gerne... das liest sich ja gerade so, als ob die neue PO nur dafür da ist, dass Richter nun willkürlich Hunde disqualifizieren können, wie es ihnen gerade in den Kram passt.
Und Alex, Du unterstellst damit indirekt, dass Richter Spaß und Freude daran haben, dieses zu tun. Glaube mir: Ich kenne keinen Richter dem es Spaß macht, wenn er Hunde durchfallen lassen muss.
Aber führe doch einfach nach der RSV-Prüfungsordnung und halte Dich aus der VDH-PO raus. Du erwartest von der ominösen Krümeline, dass sie den RSV in Ruhe lassen soll.. also bitte. Führt nach der Raiser-PO und lass den ganzen Inkompetenzlern ihren Spaß mit einer blödsinnigen PO und mit inkompetenten Richter, die eine Erektion bekommen, wenn sie Hunde disqualifizieren....
Ich glaube manchmal, ich stehe hier im Wald...
Viele Grüße
Sören
Du stehst anscheinend gaaanz tief drin. Wenn Du meinst, ein Hund muß sich von jedem anfassen lassen, meinetwegen. Aber das muß doch mir nicht gefallen...
Ich kenne eine Menge Hundesportler, die sind nicht im RSV, was ja jeder für sich entscheiden kann. Und eben diese Sportler haben schon jetzt keine Lust mehr, weil das Gefühl, an dieser PO haben wirklich nur Beamte rumgeschrieben, sich stets verstärkt. Ohne klare Aussaage, aber mit zig Hintertürchen. Bei uns rennen so einige DVG Richter rum, da weiß ich doch jetzt schon, wenn der Hund nur einmal schräg schaut, "bitte BH-VT wiederholen". Ich kann nicht für deine Gefühle sprechen, was das angeht, aber ich bekomme da einen extremen Brechreiz. DAS WAR MAL EINE SCHUTZHUNDEPRÜFUNG. Was wurde daraus???
OK, keine Privatperson braucht noch diesen SCHUTZHUND, aber die Eigenschaften gehen doch auch immer mehr verloren. Ist dass das Ziel?
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:
Drücken und Ziehen.
Sorry Sören, aber es geht doch nicht nur um die Chipkontrolle.
Uwe Junker hat doch - ich denke auf Grund profunder Kenntnis - von sich aus den Punkt des " Abneigung " bei der Siegerehrung angeführt. Wird wohl nicht so aus der Luft gegriffen sein !
Zum anderen hatte ich gesagt, auch der Punkt der Unbefangenheitsüberprüfung öffnet Tür und Tor.
Es heißt im Entwurf:
eine schematische Überprüfung der Unbefangenheit darf nicht erfolgen. Es bleibt dem Leistungsrichter überlassen, wie er den Ablauf gestaltet, wobei extreme Abweichungen zwischen den Leistungsrichtern nicht gegeben sein sollen.
Ende
Da kann sich wieder jeder vorstellen was er will. Wer beurteilt, was im - Gesamtbild der LR - eine extreme Abweichung ist. Der HF steht dann nur auf der Prüfung da wie ein Depp und muss es über sich ergehen lassen.
Warum denn nicht klar: diese Elemente ja - diese Elemente nein
Warum denn immer dieser unnötige Interpretationsspielraum. das gibt i m m e r Grund für Ärger.
Ich ganz persönlich denke, wenn man sich einen Pool aus Top Hundlern der verschiedenen Verbände genommen hätte und hätte denen die Aufgabe gegeben, präzise Vorgaben zu erarbeiten, hätten wir heute weniger Diskussionen.
Sind aber nur just my 5 pence.
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Hi,
grundsätzlich wird es unmöglich sein, ein solches Regelwerk so zu erstellen, dass es ALLEN recht ist. Persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Einsteigerbereiche leichter gestaltet werden. Es sollten sich auch die Leute ernst genommen fühlen, die nicht die BSP als ihr erklärtes Ziel sehen. Heutzutage ist es auch unerlässlich, dass Hunde (wie auch immer sie gelagert sein mögen) sich einigermaßen umweltneutral verhalten. Insofern finde ich den Begriff "sozialverträglich" etwas unglücklich gewählt. Es geht ja nicht darum, dass die Hunde jetzt mit jedem in Kuschelmodus gehen oder andere Hunde grundsätzlich nur als Spielkameraden empfinden, sondern dass sie eine normale Prüfung ohne übertriebene Anforderungen an ihre Duldsamkeit überstehen - also keine Rauferei anfangen, nicht jedem, der in der Gruppe steht, gleich an die Wäsche gehen, eine Siegerehrung mit Gratulation durch einen Leistungsrichter nicht zum Boxring umgestalten. Das ist ja jetzt nicht soooo unzumutbar, oder???
Was die Leistungsanforderungen angeht - auch das ist eine Geschmackssache, möchte ich behaupten. Es wird immer Leute geben, die es zu leicht finden, während andere klagen, dass es zu hart sei. Darum den Machern gleich in Bausch und Bogen Inkompetenz zu unterstellen, finde ich ganz schön dreist, eigentlich. Ist wie auf dem Platz - erstmal besser machen. Aber es ist ja viel einfacher, die Politik anderen zu überlassen und hinterher das Ergebnis auseinander zu nehmen. Es wird dort versucht, so viele Dinge unter einen Hut zu bringen, so viele Aspekte abzudecken, den Sport irgendwie zeitgemäßer zu machen, den Eigenheiten grundverschiedener Rassen wo irgend möglich gerecht zu werden - wer sagt, dass das vollumfänglich möglich ist, lebt wohl in einer Traumwelt...
Natürlich ist es ganz schön lästig, wenn man alle paar Jahre alles neu verinnerlichen muss, ständig bei Prüfungen überlegen muss - ähm, wie war das nochmal??? Das ein oder andere hätte man eventuell besser lösen können. Aber ich meine, es gibt echt gute Ansätze. Wie oft wurde nach objektiv bewertbaren Kriterien gerufen. Da haben wir denn jetzt die Stange - ist auch nicht richtig... Irgendwer wird immer an irgendwas etwas auszusetzen haben. Besonders schick ist das immer, weil in den seltensten Fällen Alternativvorschläge geboten werden .
LG
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176114#post176114 schrieb:Du stehst anscheinend gaaanz tief drin. Wenn Du meinst, ein Hund muß sich von jedem anfassen lassen, meinetwegen. Aber das muß doch mir nicht gefallen...
Ich kenne eine Menge Hundesportler, die sind nicht im RSV, was ja jeder für sich entscheiden kann. Und eben diese Sportler haben schon jetzt keine Lust mehr, weil das Gefühl, an dieser PO haben wirklich nur Beamte rumgeschrieben, sich stets verstärkt. Ohne klare Aussaage, aber mit zig Hintertürchen. Bei uns rennen so einige DVG Richter rum, da weiß ich doch jetzt schon, wenn der Hund nur einmal schräg schaut, "bitte BH-VT wiederholen". Ich kann nicht für deine Gefühle sprechen, was das angeht, aber ich bekomme da einen extremen Brechreiz. DAS WAR MAL EINE SCHUTZHUNDEPRÜFUNG. Was wurde daraus???
OK, keine Privatperson braucht noch diesen SCHUTZHUND, aber die Eigenschaften gehen doch auch immer mehr verloren. Ist dass das Ziel?
Hallo Alex,
mein Hund muss sich nicht freudestrahlend von jedem anfassen lassen. Wenn ICH aber daneben stehe und ICH sage, dass es in Ordnung ist, dann hat er das zu ertragen... ob es ihm gefällt oder nicht. Das hat was mit Erziehung und mit Unterordnung zu tun.
Und ich verstehe nicht, warum ein Hund, der sich das gefallen lässt, offensichtlich nur ein zweitklassiger Schutzhund ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, alle Hunde, die sich ohne Murren und Knurren von Fremden anfassen lassen sind Gurken und alle Hunde, die es nicht tun, sind "echte Schutzhunde"? Wie soll ich Dein Geschreibsel verstehen?
Wenn ein Hundeführer nicht in der Lage ist seinem Hund zu erklären, dass er nicht am Teller zu drehen hat, wenn ein Chip abgelesen und eine normale Unbefangenheitsprüfung durchgeführt wird, dann hat der auch in einer IPO-Prüfung nichts zu suchen. Das hat nichts mit "Dominanz" oder "Kernigkeit" zu tun, so ein Hund, der da durchdreht ist einfach nur unerzogen. Er hat so eine Überprüfung zu ertragen... er muss sich nicht drüber freuen, er muss es auch nicht gerne tun, er muss es nur ertragen. Und das erkläre ICH ihm als Hundeführer, dass es so ist... weil ich das will. Fertig. Und Alex, GENAU DAS gehört auch zu einem Gebrauchshund.
Viele Grüße
Sören
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176119#post176119 schrieb:deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176114#post176114 schrieb:Du stehst anscheinend gaaanz tief drin. Wenn Du meinst, ein Hund muß sich von jedem anfassen lassen, meinetwegen. Aber das muß doch mir nicht gefallen...
Ich kenne eine Menge Hundesportler, die sind nicht im RSV, was ja jeder für sich entscheiden kann. Und eben diese Sportler haben schon jetzt keine Lust mehr, weil das Gefühl, an dieser PO haben wirklich nur Beamte rumgeschrieben, sich stets verstärkt. Ohne klare Aussaage, aber mit zig Hintertürchen. Bei uns rennen so einige DVG Richter rum, da weiß ich doch jetzt schon, wenn der Hund nur einmal schräg schaut, "bitte BH-VT wiederholen". Ich kann nicht für deine Gefühle sprechen, was das angeht, aber ich bekomme da einen extremen Brechreiz. DAS WAR MAL EINE SCHUTZHUNDEPRÜFUNG. Was wurde daraus???
OK, keine Privatperson braucht noch diesen SCHUTZHUND, aber die Eigenschaften gehen doch auch immer mehr verloren. Ist dass das Ziel?
Hallo Alex,
mein Hund muss sich nicht freudestrahlend von jedem anfassen lassen. Wenn ICH aber daneben stehe und ICH sage, dass es in Ordnung ist, dann hat er das zu ertragen... ob es ihm gefällt oder nicht. Das hat was mit Erziehung und mit Unterordnung zu tun.
Und ich verstehe nicht, warum ein Hund, der sich das gefallen lässt, offensichtlich nur ein zweitklassiger Schutzhund ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, alle Hunde, die sich ohne Murren und Knurren von Fremden anfassen lassen sind Gurken und alle Hunde, die es nicht tun, sind "echte Schutzhunde"? Wie soll ich Dein Geschreibsel verstehen?
Wenn ein Hundeführer nicht in der Lage ist seinem Hund zu erklären, dass er nicht am Teller zu drehen hat, wenn ein Chip abgelesen und eine normale Unbefangenheitsprüfung durchgeführt wird, dann hat der auch in einer IPO-Prüfung nichts zu suchen. Das hat nichts mit "Dominanz" oder "Kernigkeit" zu tun, so ein Hund, der da durchdreht ist einfach nur unerzogen. Er hat so eine Überprüfung zu ertragen... er muss sich nicht drüber freuen, er muss es auch nicht gerne tun, er muss es nur ertragen. Und das erkläre ICH ihm als Hundeführer, dass es so ist... weil ich das will. Fertig. Und Alex, GENAU DAS gehört auch zu einem Gebrauchshund.
Viele Grüße
Sören
Da gebe ich dir auch recht, und trotzdem lebt doch die Hundezucht von diesen Hunden, die im Prinzip nie groß rauskommen, weil die Besitzer ein wenig überfordert sind oder waren und sich mit dem Hund in gewisser Weise arrangiert haben. Die Vererben aber klasse. Ich habe mal einige namhafte Hundeführer gefragt, wie Sie die Qualität früher und heute bewerten. Einstimmiger Tenor: Früher hatten Sie mehr Kern, waren dominanter. Hat sich einerseits durch die Ausbildungsmethoden geändert, (an sich find ich das auch gut), andererseits durch eine gewisse Zuchtpolitik, die dieser neuen PO offen entgegensteht.
Und wenn ich dich mal treffe, kuscheln wir beide, weil das müssen unsere Hunde ja schließlich in Zukunft auch alle tun, und wir als Menschen sollten da doch Vorbild sein, oder...?...
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Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176118#post176118 schrieb:Hi,
grundsätzlich wird es unmöglich sein, ein solches Regelwerk so zu erstellen, dass es ALLEN recht ist. Persönlich finde ich es nicht schlecht, wenn Einsteigerbereiche leichter gestaltet werden. Es sollten sich auch die Leute ernst genommen fühlen, die nicht die BSP als ihr erklärtes Ziel sehen. Heutzutage ist es auch unerlässlich, dass Hunde (wie auch immer sie gelagert sein mögen) sich einigermaßen umweltneutral verhalten. Insofern finde ich den Begriff "sozialverträglich" etwas unglücklich gewählt. Es geht ja nicht darum, dass die Hunde jetzt mit jedem in Kuschelmodus gehen oder andere Hunde grundsätzlich nur als Spielkameraden empfinden, sondern dass sie eine normale Prüfung ohne übertriebene Anforderungen an ihre Duldsamkeit überstehen - also keine Rauferei anfangen, nicht jedem, der in der Gruppe steht, gleich an die Wäsche gehen, eine Siegerehrung mit Gratulation durch einen Leistungsrichter nicht zum Boxring umgestalten. Das ist ja jetzt nicht soooo unzumutbar, oder???
Was die Leistungsanforderungen angeht - auch das ist eine Geschmackssache, möchte ich behaupten. Es wird immer Leute geben, die es zu leicht finden, während andere klagen, dass es zu hart sei. Darum den Machern gleich in Bausch und Bogen Inkompetenz zu unterstellen, finde ich ganz schön dreist, eigentlich. Ist wie auf dem Platz - erstmal besser machen. Aber es ist ja viel einfacher, die Politik anderen zu überlassen und hinterher das Ergebnis auseinander zu nehmen. Es wird dort versucht, so viele Dinge unter einen Hut zu bringen, so viele Aspekte abzudecken, den Sport irgendwie zeitgemäßer zu machen, den Eigenheiten grundverschiedener Rassen wo irgend möglich gerecht zu werden - wer sagt, dass das vollumfänglich möglich ist, lebt wohl in einer Traumwelt...
Natürlich ist es ganz schön lästig, wenn man alle paar Jahre alles neu verinnerlichen muss, ständig bei Prüfungen überlegen muss - ähm, wie war das nochmal??? Das ein oder andere hätte man eventuell besser lösen können. Aber ich meine, es gibt echt gute Ansätze. Wie oft wurde nach objektiv bewertbaren Kriterien gerufen. Da haben wir denn jetzt die Stange - ist auch nicht richtig... Irgendwer wird immer an irgendwas etwas auszusetzen haben. Besonders schick ist das immer, weil in den seltensten Fällen Alternativvorschläge geboten werden .
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Bine
Alternative hätte ich, die IPO/ SchH Prüfung von 1999.
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Es gibt keine IPO/ SchH Prüfung.
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