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Interessant ist für mich auch der Passus mit dem deutlichen Hinweis, dass die TSB-Bewertung mit dem Stellen und Verbellen beginnt, habe ich doch in den letzten 2-3 Jahren sehr oft von verschiedenen Leistungsrichtern gehört, dass die Bewertung auf alle Abteilungen der Prüfung greift, also ein Hund mit deutlichen Einschränkungen in B, dann kein ausgeprägt bekommen hat, obwohl der SD dieses durchaus erlaubt hätte. Durch diese eindeutige Formulierung kommt man auf jeden Fall den Hunden entgegen, die in B reine Technik zeigen, aber Ausstrahlung eher vermissen lassen. Ich bin mal auf die Umsetzung gespannt.
[size=10] ![[Bild: FB%2520Baner.jpg]](https://lh3.googleusercontent.com/-PO-hSkFfYjw/UB_8uHcrwQI/AAAAAAAACZo/tPVg2rYnjVo/s288/FB%2520Baner.jpg)
Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176091#post176091 schrieb:@ Uwe,
dass ganze fängt ja schon im Fährtengelände an.... wenn die Hunde aneinander vorbeigehen müssen. Aber der LR kann ja seine Augen nicht überall haben  Das ist jetzt bitte nicht persönlich gemeint, Trine, aber genau dort fängt doch schon wieder die Unehrlichkeit/Willkür an.
Einer wird gesehen, beim anderen halt " nicht gesehen ".
Uwe hat es doch deutlich angesprochen.
Und - ja dazu stehe ich - mir gefällt dieser Trend nicht.
Ich hatte vor nicht langer Zeit das Vergnügen, auf einer Siegerehrung meinen Schwarzen in den Griff zu kriegen Er wollte - eben an der Leine, einen prollenden Jungrüden 2 Hunde rechts neben uns frühstücken.
Ja, ich hatte den Schweiß auf der Stirn und der LR wies auch auf die Disqualifikationsmöglichkeit hin.
Was machst da, wenns so weit eskaliert. Mein intelligenter Sportpartner weis nämlich schon, wann mir die Hände gebunden sind.
Ich sag nicht wie, aber es hat so grad noch gut gegangen. Aber - dem Gedankengang von Uwe ist wohl von den verantwortlichen für die neue PO keiner gefolgt.
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Und einmal mehr beweisen die Macher dieser PO ihre Inkompetenz.
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Hallo Colonia,
so meinte ich das nicht. Aber wenn der LR z B In der Fährte mit dem zu bewertenden Hund auf dem Acker ist, dann kann er nicht gleichzeitig sehen, was auf dem 200 m entfernten Feldweg passiert. Das ist aber auch nichts Neues. Kein LR kann permanent alles im Auge haben. In so fern ist diese Passage in der PO für die Katz. Wenn ich etwas fordere bzw. bestrafen will, dann muss ich es auch überwachen können.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176098#post176098 schrieb:Und einmal mehr beweisen die Macher dieser PO ihre Inkompetenz.
wer selber schon einmal in der Situation war, etwas zu entwerfen, was für viele Personen Bedeutung haben soll, der weiß auch, dass es nicht so einfach ist. Hier kommen ja auch noch Sprachhindernisse hinzu. Die Bedeutung von Begriffen ist sicherlich weltweit nicht gleich. Inkompetenz möchte ich da nicht unterstellen.
Bye Uwe
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Aber stets einen Verkehrsteil wiederholen lassen, wenn ein Hund mal grummelt oder beispielsweise nicht ablässt, da ist der willkür der Richter ja noch mehr Tür und Tor geöffnet. Das kann doch nicht sein. Alleine schön der Blödsinn, das ein Hund sich stets anfassen lassen muß. Ich will doch auch nicht von jedem begrabbelt werden, und mein Hund auch nicht.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176102#post176102 schrieb:Aber stets einen Verkehrsteil wiederholen lassen, wenn ein Hund mal grummelt oder beispielsweise nicht ablässt, da ist der willkür der Richter ja noch mehr Tür und Tor geöffnet. Das kann doch nicht sein. Alleine schön der Blödsinn, das ein Hund sich stets anfassen lassen muß. Ich will doch auch nicht von jedem begrabbelt werden, und mein Hund auch nicht.
Hallo Alex,
lies es doch einfach mal durch und lass Deinen polemischen Schwachsinn stecken....
Es hat sich NICHTS verändert, was eine Disqualifikation wegen mangelnder Unbefangenheit angeht. Es ist nur anders formuliert worden. In der praktischen Umsetzung ändert sich gegenüber der jetzigen PO gar nichts. Neu ist, dass nun eine Wiederholung der BH festgelegt werden kann.
Aber mal ehrlich: Wie viele Hunde werden denn wegen mangelnder Unbefangenheit disqualifiziert? Wie oft kommt das denn vor? Ich habe das in mittlerweile 12 Jahren Richtertätigkeit 3 x gehabt, dass mich ein Hund bei der Chipkontrolle beißen wollte... und das waren allesamt BH-Hunde in typischen Agility oder THS-Vereinen, die aus Unsicherheit nach vorne gingen. Bei Hunden aus dem IPO-Bereich ist mir das noch nie passiert.
Kein Richter tut das gerne... das liest sich ja gerade so, als ob die neue PO nur dafür da ist, dass Richter nun willkürlich Hunde disqualifizieren können, wie es ihnen gerade in den Kram passt.
Und Alex, Du unterstellst damit indirekt, dass Richter Spaß und Freude daran haben, dieses zu tun. Glaube mir: Ich kenne keinen Richter dem es Spaß macht, wenn er Hunde durchfallen lassen muss.
Aber führe doch einfach nach der RSV-Prüfungsordnung und halte Dich aus der VDH-PO raus. Du erwartest von der ominösen Krümeline, dass sie den RSV in Ruhe lassen soll.. also bitte. Führt nach der Raiser-PO und lass den ganzen Inkompetenzlern ihren Spaß mit einer blödsinnigen PO und mit inkompetenten Richter, die eine Erektion bekommen, wenn sie Hunde disqualifizieren....
Ich glaube manchmal, ich stehe hier im Wald...
Viele Grüße
Sören
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176103#post176103 schrieb:................
Es hat sich NICHTS verändert, was eine Disqualifikation wegen mangelnder Unbefangenheit angeht. Es ist nur anders formuliert worden. In der praktischen Umsetzung ändert sich gegenüber der jetzigen PO gar nichts. Neu ist, dass nun eine Wiederholung der BH festgelegt werden kann.................
Kein Richter tut das gerne... das liest sich ja gerade so, als ob die neue PO nur dafür da ist, dass Richter nun willkürlich Hunde disqualifizieren können, wie es ihnen gerade in den Kram passt.
Und Alex, Du unterstellst damit indirekt, dass Richter Spaß und Freude daran haben, dieses zu tun. Glaube mir: Ich kenne keinen Richter dem es Spaß macht, wenn er Hunde durchfallen lassen muss.
Viele Grüße
Sören
Bei allem Respekt, Sören, aber ich glaube, beim ersten Punkt liegst Du falsch. Gemäß dem Entwurf ist es k e i n e Kannbestimmung, sondern verpflichtend, weil es heißt:
Eintrag: Disqualifikation wegen mangelnder Sozialverträglichkeit, Hund muss erneut in einer Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest vorgeführt werden.
Korrigier mich bitte, aber in meinen Augen ist das eine deutliche Verschärfung zur bestehenden PO.
Und zu den Richtern muss man ganz neutral sagen, die Mehrheit arbeitet in der von Dir beschriebenen Art.
Aber - was war wohl der Grund, dass Karsten Herglotz in seiner "SV - Akademie zur Fährte " sehr deutlich ausführte, auf welche LR Begleitung er verzichten kann. Und ich finde, der Mann ist kein unbedachter Nörgler.
Daher fände ich persönlich es hilfreich - für beide Seiten - dass man versucht, die neue PO sehr präzise zu formulieren, so dass es kaum Spielraum für Deutungen gibt.
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Hallo Burkhard,
ja... bei einer Disqualifikation wegen mangelnder Sozialverträglichkeit ist das richtig. Und ich bin der Meinung, dass ein Hund, der sich offensiv aggressiv gegenüber anderen Menschen oder Hunden zeigt, auch aus Rücksicht auf andere Teilnehmer, nicht mehr so ohne weiteres im Sport vorgeführt werden darf. Er kann da wieder hinkommen, wenn er eine BH/VT ablegt. Und diese Regelung ist auch richtig. Eine Disqualifikation gibt es dafür schon heute, neu ist eben das Neubestehen der BH/VT. Ist ja auch konsequent: Die BH wird ja bewusst in allen Sportarten verlangt, um eben die Unbefangenheit nachzuweisen. Stellt sich dann später heraus, dass der Hund nicht mehr unbefangen ist, muss er diese eben wieder neu nachweisen.
Schaust Du z. B. im Ringsport: Wenn da ein Hund einen anderen Menschen als die Figuraten beißt, also Ringhelfer oder Richter, dann ist der gesperrt... lebenslang.... ohne wenn und aber. Im IPO-Sport kann es bisher noch munter weiter geführt werden. Das kann es auch nicht sein. Ich würde mich als Richter auch weigern bei einem Hund den Chip abzulesen, wenn er einen Kollegen vorher gebissen hätte. Das muss doch nicht sein....
Aber nochmal: Wie oft kommt das denn vor? Wir reden hier über ein paar wenige Einzelfälle im Jahr... und bei IPO-Hunden ist mir das auch noch nie untergekommen. Da funktionierte die Chipkontrolle problemlos, das Verhalten mit anderen Hunden war immer im Rahmen und auch bei der Siegerehrung gab es bisher keine Zwischenfälle. Und meiner Meinung gehört das auch zu einem Gebrauchshund, dass es sich anderen Hunden und Menschen neutral verhält, so lange eine gewisse Distanz vorhanden ist. Was will z. B. ein Polizist mit einem Diensthund, der sich ständig mit anderen Hunden prügeln will... so ein Hund ist nicht diensttauglich.
Viele Grüße
Sören
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Nun ja,Sören,ich gebe dir Recht ,was du in deinem letzten Artikel schreibst.Nur,es ist nur ein Teil der Wahrheit.Ich selbst mag,wie die meisten inzwischen wissen,den kernigen Hund,der sich nicht alles so gefallen läßt.Nicht zu verwechseln mit den Nervenkasperln,die bei Konflikt sofort nach vorne gehen,aber wenn du die letzte Änderung der BH ließt,dann ist im Kontext,das sich jeder Hund anfassen lassen muß schon eine Verschärfung zu erkennen.Wenn man die Entwicklung langfristig sieht,dann läßt sich das,was verlangt wird,kaum mit den Attributen eines Gebrauchshundes vereinbaren,die da sind,mit Belastungen umzugehen und eben nicht everybodys Darling zu sein.
Da die erste,meiner Meinung nach verkehrte,Anforderung bis jetzt meines Wissens nach nicht korrigiert wurde,sehe ich da schon eine Verschärfung,die offensichtlich in Sinne der "Politik der kleinen Schritte" in die Richtung führt,unseren IPO Sport nur noch als Farce überleben zu lassen.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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