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@Ingrid Giebel
Es war kurz danach eine FCI Sitzung.
Einiges soll so übernommen worden sein.
Den Apport finde ich nichtmal schlimm......da zeigt sich dann doch der Arbeitswille vom Hund.
Der IPO1 Schudi wird viel zu leicht.
Ich denke, nun wird es noch wichtiger, eine andere Zulassung zur Zucht zu bekommen.
@Moni-Ronja
ZB bei mir auf dem Profil. Silke Rünz
Oder bei Donya Lasch, ebenso in der Gruppe "Freunde des ADRK"
Man muss aber mit einem von uns befreundet sein, um auf dem Profil was zu sehen......
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=175438#post175438 schrieb:@Ingrid Giebel
Es war kurz danach eine FCI Sitzung.
Einiges soll so übernommen worden sein.
Den Apport finde ich nichtmal schlimm......da zeigt sich dann doch der Arbeitswille vom Hund.
Der IPO1 Schudi wird viel zu leicht.
Ich denke, nun wird es noch wichtiger, eine andere Zulassung zur Zucht zu bekommen.
Ja die Sitzung war am 19-9-2016. Sie ist immer einen Tag nach der FCI-WM. Dort wurde auch über diese PO abergestimmt in dem Fall die Delegierten der GHK. Aber wie ich schon schrieb....sie muss danach noch durch das FCI Generalkommitee bestätigt werden und die Tagen Ende Oktober und im März/April. Es kann sein das alles so kommt muss aber nicht.
Die Zucht wird durch die Verbände gesteuert, was hilt mir ne einfache PO wenn ich ne schwere Körung oder ZTP machen muss.
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Naja......eine ZTP gibts im SV noch nicht. Und die Körung ist ja nun wirklich nicht schwer im SV.
Das die PO für Neulinge leichter gemacht wird.....ist ja auch soweit OK.
Wobei ich die aktuelle PO nicht für wirklich schwierig halte. Und eine ordentliche Grundausbildung sollte schon drin sein.
Zum Einstieg für Anfänger gibts ja die BGH und andere Prüfungsformen......
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Ich stelle hier mal meine Beiträge zu dem Thema aus dem Malinois-Forum ein. Ist zwar jetzt nicht ganz chronologisch, dennoch meine Meinung zu dem Thema. Hier Beitrag Nr. 1:
Hallo Volker,
bei allem Respekt, aber siehst Du das tatsächlich noch so?? Ich habe mir über die letzten 3 Jahre wirklich alle großen Veranstaltungen angeschaut - wenn nicht persönlich, dann über WD. ICH sehe das ein bißchen anders. Für mich machen die Malis rückwärts was den echten Trieb anbelangt. Und das schon eine geraume Weile. Vielleicht war es auch nie echter Trieb, vielleicht war es mehr Verrücktheit gepaart mit ganz viel schlechten Nerven. Aber das ist eine andere Diskussion.....
Die meisten Malis, die weit oben geführt werden, haben ein ganz normales Triebverhalten bei den technischen Übungen (Abrufen, Überwechseln und auch Apportieren). Bei manchen hätte ich sogar deutlich mehr erwartet in diesen Übungen nachdem ich ihre Freifolge gesehen habe........ natürlich gibt es immer noch die spektakulären Hunde, die wirklich einen draufmachen in diesen Übungen. Aber schau sie Dir einmal genau an. Die brettern über die Kletterwand als wollten sie einen Freisprung versuchen, die hacken in das Holz wie die Irren und haben dann Probleme mit der schnellen Aufnahme weil sie es vor lauter schnell schnell nicht richtig erwischen, die brauchen große Bögen um die Geschwindigkeit beim Drehen rauszunehmen, die machen Rücksprünge, daß einem das Auge lacht, aber so weit weg kann der HF gar nicht stehen, daß der Vorsitz dann auch noch paßt usw. usw. (übrigens sehe ich in den letzten Jahren extrem viele Malis, die gar nicht mehr springen können....)
Gerade die letzte VDH DM hat gezeigt, daß die anderen Rassen in Punkto Geschwindigkeit ganz gut mithalten können - aber sie sind sachlicher. Mir persönlich ist das lieber, es ist nicht unbedingt ein Zeichen von Qualität wenn ein Hund seinen Verstand ausschaltet und nur noch Trieb (oder Nerven??) zeigt.
Schau Dir mal die UO von Jenny an - die wurde Bundessieger damit. Spektakulär ist da nichts - aber sicher, frei, genügend schnell in der Geschwindigkeit und absolut zuverlässig. Das ist MIR persönlich lieber, als diese Gratwanderung bei manchen Hunden. Und auch da sieht man nur gewisse Übungen, die spektakulär sind. Andere Übungen dagegen sind nicht abgesichert oder man muß es so lassen, damit das andere weiterhin funktioniert....
Ich sehe in letzter Zeit viele gute DSH, ich habe auf der VDH DM tolle Rottweiler gesehen in der UO oder Riesenschnauzer - die können das alle auch.
Ich denke, wir müssen grundsätzlich in unseren Gedankengängen und Anforderungsprofilen normaler werden. Eine UO besteht nicht nur aus Geschwindigkeit, genauso wenig wie ein Schutzdienst. Dazu gehören viele andere Details die nur dann gut ausbildbar und vorzeigbar sind, wenn man einen Hund hat, der das nervlich aushält und der lernfähig ist. Momentan habe ich den Eindruck, wir machen es andersrum. Hauptsache der hat Trieb (oder Nerven?) ohne Ende - irgendwie werden wir das schon geregelt kriegen und wenn nicht, dann ist er wenigstens spektakulär.
Und dazu kommt sehr erschwerend, daß es eben nicht mehr ausreicht, die Grundanforderungen zu erfüllen. Beim Apportieren z.B. kommen so viele Dinge dazu (guter Fokus, schnelle Wege, schnelles Aufnehmen, schnelles Eindrehen, dichtes Vorsitzen, ruhiges und festes Halten, freies Präsentieren) - alles Anforderungen die es so vor 10 Jahren noch nicht gab. Da braucht man ja fast schon die eierlegende Wollmilchsau, um das in Perfektion und vor allen Dingen abrufbar zu zeigen. Und ich glaube auch, daß wir deswegen so langsam nicht mehr die Hunde haben, die auch Härte und Nehmerqualitäten haben, denn mit denen wird es sehr schwer, solche Übungen in solcher Perfektion zu zeigen. Immer mehr Hunde, die weich sind, sehr reagibel, keinen eigenen Kopf mehr haben, sich für mein Empfinden zu sehr anpassen - das rächt sich in der Zucht, denn Härte brauchen wir eben auch und wo soll es denn noch herkommen?? Aber ich schweife ab.....
Zum Thema: ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit Auslegen des Holzes so schlecht finde. Es ist absolut trainierbar, auch hier genügend Trieb drauf zu machen. Da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Da die Hölzer ja offensichtlich nicht geändert werden, finde ich es eigentlich gar nicht so schlimm. Diese besch..... Hölzer landen doch eh nie da, wo sie sollen - ich habe noch nie so viele Wurfwiederholungen gesehen wie nach der letzten PO Änderung. Außerdem haben die HF nun nicht mehr den Vorteil, die körperlich in der Lage sind, das Holz bis nach Timbuktu zu werfen, denn der Abstand ist nun immer gleich und über die Länge der Wege kann sich kein (falscher) Trieb mehr aufbauen.
Zur neuen PO selbst: ich weiß nicht, wie das in den Rassezuchtverbänden kommuniziert wurde, aber für den dhv kann ich sagen, daß wir sehr wohl die Aufgabe erhalten haben, Stimmen der Basis einzufangen. Das haben wir auch getan, alles gesammelt und in einer 2-Tages-Sitzung (alle LRO und OfS des dhv) haben wir einen Entwurf erarbeitet für eine neue PO (mit etlichen Änderungen und Streichungen) und haben die an die Gebrauchshundekommission des VDH zurückgegeben (da war aber der Teil mit dem Auslegen des Holzes nicht dabei). So wie ich gehört habe, waren wir so ziemlich die Einzigen, von denen so etwas gekommen ist. Teilweise kam von den RZV gar nichts oder wenig Inhalt.
Ich muß mir das was die Schweiz jetzt veröffentlicht hat, mal genau durchlesen. Und dann wäre es gut, wenn hier mal einer sagen würde, wie die Abläufe sind. Jetzt ist wieder der große Aufschrei in ganz Deutschland, jeder weiß etwas, macht noch ein bißchen dazu, verunsichert alle anderen und zum Schluß ist alles nur heiße Luft.
Man muß doch wissen, wie der momentane Stand ist - gibt es einen finalen Vorschlag, wird der nochmal modifiziert? Wenn ja wann und durch wen? Geht dieser Vorschlag nochmal in die Länder? Wann ist die finale Sitzung, bei der das Wording der neuen PO endgültig festgelegt wird?
Vorher ist alles nur Spektulation, viel Geschreibsel, jeder beteiligt sich und jeder denkt seine Idee ist die Beste - so kann sowas nicht funktionieren. Vielleicht sollte man sich in den Ländern und Verbänden mal Gedanken machen, eine eigene Kommission zu etablieren, die während der Laufzeit einer PO Schwachstellen sammelt, Änderungsvorschläge sammelt (dies natürlich unter Einbeziehung der Basis) und dann wenn eine neue PO ansteht bereits vorbereitet ist und fachlich fundierte Vorschläge zu Änderungen machen kann. Dann müßte man vielleicht auch keine Neuveröffentlichung um 1 Jahr verschieben, weil man den ganzen Input, der ja aus aller Welt kommt (Deutschland ist nun mal nicht der Nabel der Welt) zu konsolidieren.
Gruß, Moni
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Hier Beitrag Nr. 2
Richtig Ingrid - aber irgendwie kam diese Frage so nicht rüber. Fakt ist, daß die PO geändert wird. Fakt ist auch, daß man sich darüber aufregen kann oder nicht, es wird so kommen. Fakt ist auch, daß das kein Deutschland-Wunschkonzert ist, sondern daß da alle FCI Länder mit beteiligt sind und ICH will diese ganzen Inputs nicht sortieren und lesen und für oder nicht gut befinden müssen.
Daß die IPO I deutlich abgeschwächt wird, ist für mich ein Gewinn. Wir verlieren eh immer mehr IPO Sportler, mit schuld ist auch dieser wahnsinnig schwere Einstieg. Wenn ein Hund gut auf IPO 1 ausgebildet ist, dann ist es easy die 2 und die 3 zu machen. Viele verlieren aber gerade am Anfang die Nerven und die Geduld.
Ich sehe das ganz genau so - die IPO ist eine rein auf Turniere und Prüfungen ausgerichtete PO. Einen Hund zu selektieren über gute Leistungen im IPO Sport war schon immer fatal. Schuld daran ist aber nicht die IPO, die FCI oder die Gremien sondern die Züchter und die Welpenkäufer. Die Nachfrage bestimmt das Geschäft. Solange die Leute immer noch nicht lernen, daß ein guter Sporthund nicht zwangsläufig ein guter Zuchthund ist und solange sie nicht erkennen, welche der geforderten Eigenschaften angelernt sind (die dann auch nicht vererbbar sind) und welche der Hund einfach hat, so lange wird sich gar nichts ändern was die Zucht anbelangt.
Der SV war genau in dieser Schiene - 20 Jahre lang. Alle sind zum Bundessieger gerannt und haben sich dort die Hündinnen belegen lassen und fanden reißenden Absatz. Es scheint mir aber, daß sie jetzt dort gemerkt haben, daß das nicht gut geht. Wenn immer weniger Substanz da ist, gibt es auch immer weniger Substanz zu vererben.
Das ist heutzutage noch fataler, weil die Ausbildung so gut geworden ist.
Aber wieder anderes Thema.....
Der IPO Sport ist ganz einfach nur Sport - alles trainierbar. Von daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht.
Was mir viel mehr Sorgen macht ist dieses immer höher, schneller, weiter........ nicht, weil es nicht lernbar ist, sondern weil es einen Hundetyp verlangt, den ich nicht favorisiere. Viele Hunde sind einfach nur exterm schnell. In der UO vollkommen unüberlegt, benötigen unglaublich viel Führereinsatz, viel Vorbereitung, da darf nichts dazwischen kommen, da ist alles getaktet und wehe, der Ablauf kommt durcheinander.... im Schutzdienst nur noch schnell, schneller, am schnellsten - daß sogar richtig gute Helfer sagen, das kann auf Dauer nicht gutgehen. Aber keine Wucht, keine Dominanz, keine Griffe, keine Nerven in den Bewachungsphasen - das ist doch das Problem! Das sehen die Leute gar nicht mehr - die sehen nur einen Hund, der kommt wie eine Kanonenkugel und vergessen darüber alles, was im ersten Teil passiert ist.... Ich habe am WE ein paar Hunde fliegen sehen, da hab ich mich gewundert, daß denen nichts passiert ist. Das kann doch nicht das Ziel sein. Mir ist ein Hund, der einen Helfer noch sieht beim Einholen, der sich den Helfer holen will und sich auf seinen Anbiß konzentriert (und den dann auch halten kann) zehnmal lieber, als einer, der nur noch rennt und mit viel Glück den Arm erwischt und seine ganze Geschwindigkeit halten kann. Das hat doch aber nichts damit zu tun, daß sich dieser Hund auch wirklich mit dem Helfer auseinandersetzen will. Das ist Akrobatik in reinster Perfektion.... ok, ich verzettel mich mal wieder...........
Zu Deiner Frage eine Gegenfrage: gibt einen strukturierten Ablauf, der irgendwo geschrieben steht? Wer erhält von der FCI welche Aufgabe, wer muß diese an wen weiterdelegieren, wer arbeitet an dieser Aufgabe und wie geht diese dann zurück an die FCI? Das muß doch irgendwo geregelt sein.
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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vielleicht sollten einmal die Personen, die für den VDH sprechen, benannt werden.
Mir ist zB Uwe Krachudel vom KfD bekannt.
Edgar Scherkl ist wohl auch in diesem Gremium.
Günter Diegel?
...???
Wer arbeitet denen zu?
Ist das jetzt nicht alles etwas spät?
Bye Uwe
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Ausschuss für GebrauchshundwesenVorsitzender:
Günther Diegel (Obmann für das Gebrauchshundwesen)
Wolfgang Henke (Zuständiges Vorstandsmitglied)
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Christoph Holzschneider (Obmann für Hundesport)
Uwe Krachudel
Karl-Heinz Nieratzky
Uwe Petersen
Edgar Scherkl
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Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=175447#post175447 schrieb:Ausschuss für GebrauchshundwesenVorsitzender:
Günther Diegel (Obmann für das Gebrauchshundwesen)
Wolfgang Henke (Zuständiges Vorstandsmitglied)
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Klaus-Jürgen Glüh
Christoph Holzschneider (Obmann für Hundesport)
Uwe Krachudel
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Uwe Petersen
Edgar Scherkl
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Da ist Scherkl aber auch der einzige, dem ich noch eine gewisse Kompetenz gutspreche.
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Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=175437#post175437 schrieb:Kommt drauf an mit wem du befreundet bist, aber es geht um diesen Link vom schweizer Kennel Club
http://www.tkgs.ch/cms/files/IPO/IPO_201...Gorica.pdf
Danke Dir!!!
LG Simone Krüger :hallo:
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Also ich habe im SV absolut NULL davon mitbekommen, das man in irgendeiner Weise etwas zur neuen PO beitragen kann
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