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Antijagdtraining
Hallo Uwe,

ich finde es interessant und anregend. Und einen erholsamen Gegensatz zur Hau-Drauf-"Pädagogik", die man so sieht. Der RSV ist dummerweise der einzige Verein, der seine Ausbildungs"philosophie" in dieser Form in Worte fasst und bietet sich daher natürlich für solche Seitenhiebe an. Das Zitat, das Pesch oben verwendet hat, lässt doch tiefe Einblicke in die Einstellung zu, finde ich.

Für mich zum Beispiel ist vieles von dem, was Pesch schreibt, ein Verstärker für meine Arbeit mit dem Hund. Ich sehe leider noch zu oft auf Hundeplätzen, dass sich sehr viel Gedanken gemacht werden, wie man seinen Hund mit unangenehmen Einwirkungen dazu bringt, zu tun was der HF will. Nur wenige dieser HF machen sich überhaupt einen Kopf, wie man den Hund in seiner Eigenmotivation bestärkt! Ein wenig Bällchen, oder auch Futter. Das war's. Die Ausführungen Peschs über das "social brain" sind schlüssig und einleuchtend und betonen noch einmal, wie wichtig es ist, seinem Hund deutlich zu sagen/zeigen, wenn er richtig liegt.

Was das jetzt mit arrogant und elitär zu tun hat, will sich mir nicht so ganz erschließen.

LG

Bine
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171225#post171225 schrieb:Das Zitat, das Pesch oben verwendet hat, lässt doch tiefe Einblicke in die Einstellung zu, finde ich.
nur für oberflächige menschen die sich einfach manipulieren lassen.

Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171225#post171225 schrieb:Die Ausführungen Peschs über das "social brain" sind schlüssig und einleuchtend und betonen noch einmal, wie wichtig es ist, seinem Hund deutlich zu sagen/zeigen, wenn er richtig liegt.
ein kernpunkt auch in der ausbildungsphylosophie des rsv, ...und sicherlich etwas was auch du schon seit langer zeit praktizierst.
Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171223#post171223 schrieb:ist aber ein Widerspruch in sich. Die Übungen sind ein Faustschlag
Dieses Zitat ist verfälscht.

Ich habe so zitiert:
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171217#post171217 schrieb:ist aber ein Widerspruch in sich... Die Übungen sind ein Faustschlag

Die drei Punkte ... machen deutlich, dass dazwischen noch was steht. Ich also eben nicht einfach was ungekennzeichnet aus dem Zusammenhang reisse und neu zusammenstelle.
Das Löschen der Punkte durch den User suggeriert, dass ich nicht kenntlich machen will, dass dazwischen noch was steht und er Recht hat mit seiner Behauptung, ich hätte es aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich habe gekennzeichnet (...) gekürzt, aber den Sinn nicht verfälscht. Wie jeder im vollständigen Text des RSV2000 nachlesen kann.

Es ist jetzt das dritte mal, dass dieser Teilnehmer Worte verdreht bzw. Zitate fälscht. Das ist nicht mehr aus Versehen, das hat System. Ich habe jetzt die Nase voll. Man kann verschiedener Meinung sein, aber ein Mindestmaß an ehrlicher Diskussions- und Zitatkultur muss sein. Als Wissenschaftler gehört das zum Berufstethos. Als Hundesportler mag man auch keine Wortverdreher, die nur ihre veralteten Pressingmethoden, mit denen sie seit Jahrzehnten keinen Blumentopf mehr gewinnen können, noch irgendwie rechtfertigen wollen, und alle neuen Erkenntnisse sofort attackieren mit allen Mitteln.
Hallo Detlef,

ganz schön frech, was Du schreibst... Ich kann Dich beruhigen - ich bin NICHT oberflächlich, sondern das Zitat bestätigt letzten Endes nur das, was ich aus eigener Anschauung kenne. Ich lasse mich auch nicht manipulieren, jedenfalls nicht so leicht. Was ich im RSV (und in vielen SV-OGs) beobachten konnte, huldigt mehr der "das Fehlen von Strafe ist Lob genug"-Philosophie als dem Ansatz, den Pesch zitiert hat. Aber Deine Art, hier persönlich anzugreifen, zeugt von einer miserablen Gesprächskultur.

Gewöhnlich bin ich ein recht kritischer Mensch, halte mich hier im Forum aber meist zurück. Dies Thema hätte mich wirklich interessiert, aber es scheint, dass es hier nach wie vor wenig Sinn macht, eine sachliche, vernünftige Diskussion zu führen.

Viel Spaß noch - Ihr könnt Euch ja noch ein wenig beweihräuchern...

LG

Bine
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171207#post171207 schrieb:Anhänger der alten Methoden würden am liebsten die PO so ausgelegt wissen, dass auf Arbeitsfreude kein Wert gelegt wird. Mit so einer Richtweise hätten sie auf einen Schlag den Unterschied zu den Top 10% zumindest teilweise ausgeglichen und könnten endlich mal wieder die unteren Ränge verlassen.
Das ist schlichtweg Bödsinn. Niemand sieht nur schwarz-weiß. Die Ausbildungsmethoden, haben sich allgemein schon vor ca. 20 Jahren in eine entgegengesetzte Richtung der von dir zitierten Gewaltausbildung bewegt, im spezielllen bei den sog. Spitzensportlern sogar noch früher. Dieses Rad lässt sich nicht mehr umkehren, und das will auch keiner.

Die meisten Ausbilder, die ich kenne, bilden einen Hund heute über überwiegend positive Bestärkung aus. Da das Leben, auch das eines Hundes, aber nicht nur aus Honigschlecken bestehet, bietet dieses Leben in bestimmten Situationen eben auch negative Erfahrungen an, aus denen der Hund auch etwas für sein soziales Leben mit seinem Menschen lernen kann. Solche Situationen sind im besonderen dann gegeben, wenn der Sozialpartner Mensch weder die Situation selbst noch deren Konsequenzen als wünschenswert betrachtet, z.B. Jagdverhalten.

Ein solches Verhalten möchte man dann aber auch relativ schnell beenden. Und dafür hat nun Kimmy wirklich sehr viele Ratschläge erhalten.

Wenn ich jedoch die Beiträge von Kimmy lese, hat sich für den Hund in diesen letzten eineinhalb Jahren trotzdem nicht viel verändert. Das ist generell auch nicht schlimm, denn mit Leine lassen sich aus dem nicht behobenen Jagdproblem vorhersehbare Probleme vermeiden.

Und ich bin überzeugt, dass auch deine gut gemeinten Ansätze über das Supralernen nicht zum Erfolg führen werden. Diese Überzeugung teilen m.E. eine Menge anderer User mit mir, weshalb sie deine Ausführungen zu dem Supralernen an dieser Stelle einfach als überflüssig ansehen.

Das rechtfertig jedoch nicht, diese User in die "Steinzeit" der Hundeausbildung zurückzustufen, selbst wenn sie der Ansicht sind, dass in diesem spziellen Fall halt nur einmal durch ein "saftig" beigebrachtes Meideverhalten Erfolg erzielt werden könnte.

Servus Walter

PS: Bine: Auch neue Lernansätze sind meist nicht ganz neu, sondern eine Weiterentwicklung bekannter Lerngesetze. Lass dich nicht stressen! 8) Confusedquint: :thumbup:
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
Ach, Walter, ich weiß das wohl... Und es wäre nett gewesen, mal sachbezogen über Themen wie die von Pesch aufgebrachten zu diskutieren. Aber es macht einfach keinen Spaß hier, ich finde diese persönlichen Rempeleien schlicht zum Kotzen, wenn Du mir dieses offene Wort erlaubst.
Es war einen Versuch wert. Hat nicht geklappt Sad.

LG

Bine
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171228#post171228 schrieb:Aber Deine Art, hier persönlich anzugreifen, zeugt von einer miserablen Gesprächskultur.
warum fühlst dich durch meine beiträge oder zitate persönlich angegriffen?? deine meinung das die zitate von @Pesch tiefe einblicke zu lassen kann ich nun mal nicht teilen! hast du dir mal die mühe gemacht und wirklich versucht die einstellung des rsv zu verstehen? wenn ja, wie kommt man darauf zu glauben das es dort überwiegend darum geht wie man hunde verhaut?? (um es mal plat auszudrücken)

und mal von mir ganz abgesehen, findet die überwiegende mehrheit das ein @Pesch eine nicht besonders vorteilhafte diskussionskultur hat.

Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171228#post171228 schrieb:Dies Thema hätte mich wirklich interessiert, aber es scheint, dass es hier nach wie vor wenig Sinn macht, eine sachliche, vernünftige Diskussion zu führen.
eine diskussion ist nicht unvernünftig und nicht unsachlich, nur weil man eine andere sichtweise vertritt.
Detlef,

wenn man jemandem unterstellt, er sei oberflächlich und leicht zu manipulieren, nur, weil er eine andere Ansicht vertritt als Du, empfinde ich das sehr wohl als einen persönlichen Angriff. Und genau das hast Du getan. Das ist für mich sogar ganz miserable Gesprächskultur und in meinen Augen auch äußerst unsachlich.

Aber - jeder wie er mag.

Bine
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171228#post171228 schrieb:das Zitat bestätigt letzten Endes nur das, was ich aus eigener Anschauung kenne.

„Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll ...ist ... ein Widerspruch in sich“ (RSV)
das sieht man, wie du zu recht sagst, immer noch in vielen Vereinen. Aber nur ein Verein macht diesen Aberglauben zum Bestandteil seiner Ausbildungsmethodik.

Die Wissenschaft und die Praxis haben längst bewiesen, dass Arbeit und Freude weder bei Menschen noch bei Tieren ein Widerspruch sein müssen.

Es ist das Verdienst der Leistungsrichter der nationalen und internationalen Meisterschaften der vergangenen Jahre, die Arbeitsfreude immer stärker in das Werturteil einzubeziehen. Einigen HF ist es gelungen, die Arbeitsfreude mit hoher technischen Korrektheit zu kombinieren. Das haben die LR honoriert und damit Anreiz gegeben, dass immer mehr HF darüber nachdenken, wie sie die Arbeitsfreude ihres Hundes bewahren und fördern können. Für mich ist das ein großes Thema der Gegenwart und Zukunft. Das Superlernen kann dabei einen Beitrag leisten. Es funktioniert wirklich bei der Freifolge als aktives Versöhnungsverhalten sehr gut. Diese bemühte Spannung im Hund trägt dann auch die anderen Übungen besser mit.

Eine positive Entwicklung, die wir uns nicht kaputtmachen lassen sollten, durch Leute, die meinen, dass Hunde keine Arbeitsfreude haben können und dass deshalb die Richtweise wieder geändert werden muss. Ich wünsche dir und jedem anderen modernen HF, dass er ein Trainingsumfeld hat, das nicht glaubt, dass keine Strafe Lob genug ist und Hunde keine Arbeitsfreude in der UO haben können.

Leider strickt der RSV aktiv an einer neuen PO, die die Zeit um Jahrzehnte zurückdrehen würde. Bitte unterstützt die Verbände und LR, die die Arbeitsfreude der Hunde auch in einer neuen PO positiv bewerten
haben wollen.
Pesch ist ja nun und war ( ist ja nun nicht der erste Nick, den er/sie hier im Laufe einer langen Zeit verwendet) kein(e) Dumme®, und sachlich/fachlich völlig emotionslos betrachtet sind die meisten Dinge auch sicher richtig und nachvollziehbar, die Diskussionskultur ist aber nicht besser, nur weil man subtiler austeilt als das andere machen....und ein Zitat an einer Stelle mit "...." mal eben abzukürzen und an einer anderen Stelle fortzufahren ist doch definitiv ein Mittel, um einen Eindruck beim gemeinen Leser, der vielleicht keinem wissenschaftlichen Berufsstand angehört, zu verstärken oder gar Dinge zu suggerieren.
Ich finde einfach schade, dass es nicht funktioniert über Weiterentwicklungen zu reden, ohne alles andere anzuprangern und über einen Kamm zu scheren.
Ich glaube, ich hatte das schon mal in einer früheren Diskussion geschrieben, dieses Auftreten erzeugt einfach nur einen Oppositionsreflex....und was man von anderen erbittet, sollte man doch selber versuchen, vorzuleben.

LG-Nadin


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