Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Nutzung des Rudel-Meuteriebes
#11
AchimL,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166059#post166059 schrieb:wie machst du es das Du das Triebziel bist?
klicker und ball
mfg erwin
Zitieren
#12
schön geschrieben tinka,
die von mir beschriebenen Eigenschaften beziehen sich nicht auf den Diktator sondern auf das Volk.
echte Demokratie ist kaum lebensfähig

tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166060#post166060 schrieb:ich für mich persönlich wünsche mir, dass sich mein hund über kooperation, die ich mir über die berücksichtigung seiner bedürfnisse erarbeite, eingliedert, damit er unerwünschtes verhalten aktiv meidet, damit er auch sein ziel, dann über mich, erreichen kann.

bleibt schon mal meiden stehen,aggression auch,(brauchen wir im sd) und ob du es möchtest oder nicht die unterordnungsbereitschaft eines hundes ist das was auch die ausbildbarkeit sicherstellt.das wollen eben.
und mal im ernst Hunde wären eher Diktatoren den Demokraten.mußt dir mal den rütter und seine pflegefälle reintun,lach
mfg erwin
Zitieren
#13
wir dürfen nicht vergessen, dass wir menschen sind, und der hund ein hund. der hund weiß das auch.

wir befinden uns in einer symbiose. wir bieten dem hund ein soziales umfeld als ersatz für seinen fehlenden familienverband. dafür bietet er uns seine fähigkeiten.

auch er muss allerdings unsere gesten und deren bedeutung erlernen. zähnezeigen bein hund bedeutet ja etwas anderes als beim menschen. und regeln sind nur dann regeln, wenn es keine ausnahme gibt. beim menschen klappt das sicher mit den ausnahmen, beim hund ist das eine variable bestätigung.

natürlich brauchen wir die aggression des hundes, es ist eben ein auch für mich wünschenswerter verstärker zur durchsetzungsfähigkeit. setzt der hund sie gegen mich als hundeführer ein, so habe ich sicherlich einen fehler in der beurteilung entweder seines erregungszustandes gemacht, oder ihm etwas genommen, was ich ihm mal geschenkt habe. beides führt zum vertrauensbruch, also schon etwas im geselligkeitsbereich. und wenn ich darüber passives meiden erzeuge, dann wird sich das auch in anderen situationen widerspiegeln. natürlich gibt es dann trotzdem möglichkeiten, den hund im verhalten zu halten mittels aktiven zwängen. aber die ursache liegt dann woanders begründet.

damit habe ich aggression und meiden auch mit drin.

echte demokratie ist sicher lebensfähig, entgegen diktatur oder anarchie. und wir dürfen ja nicht vergessen, hier arbeiten wir nur mit einem individuum, nicht mit einem volk mit vielen ganz konträhen wünschen.

gruß reinhard


Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Zitieren
#14
hallo Achim,

die Bestätigung kam, wenn der Hund die Kommunikation mit mir gesucht hat. Gerade bei Gauner hat das am Anfang sehr lange gedauert. Sofort das Anschauen belohnt. Dies mit der Zeit aufgebaut, das es immer schneller ging und das Spielzeug oder die Bestätigung immer später kam. Bei Gauner funktioniert sehr gut: Wehren weckt Begehren ;-). Auch setzte ich Körperspannung ein ganz gezielt. Ich stelle wieder fest, wie schwierig es ist, das was ich oft aus dem Bauch heraus tue in Worte zu fassen und irgendwie verständlich zu schreiben. Hoffe man versteht es trotzdem.

Angelika

P.S. In der Junghundeaufbauarbeit habe ich das was B.B. darüber gesagt hat sehr zu Herzen genommen. Der Hund muss AKTIV sein und nicht REAKTIV. Also kam von mir die Reaktion erst als er mich gwasie Aktiviert hat.
Zitieren
#15
Angelika

Dies mit der Zeit aufgebaut, das es immer schneller ging und das Spielzeug oder die Bestätigung immer später kam. Bei Gauner funktioniert sehr gut: Wehren weckt Begehren ;-)

Und was hat das jetzt mit Nutzung vom Meutetrieb zu tun?

„Du bist mein Held, wollen wir Fußi laufen“? fragte der FCI-Weltmeister den kleinen Hund, berührte und streichelte ihn dabei, bevor er den kleinen Welpen mit Futter in die Grundstellung dirigierte,

Und was hat das jetzt mit Nutzung vom Meutetrieb zu tun?

Eure ganzen langen Texte sind wertlos .. ich will nicht wissen was der Meutetrieb ist, sondern wie er genutzt wird!!!

ich hätte einfach mal nur gerne ein Beispiel wie der Meutetrieb genutzt wird .... ohne Fressen .... ohne Spielen .... ohne Leine
Zitieren
#16
ALLEIN wird er niemals ausreichen, um mit dem Hund eine Unterordnung zu erarbeiten, zumindest nicht, wenn man ihm die Befriedigung dieses Triebes ansonsten nicht verwehren will oder ihm zeigt, das schwarz richtig schwarz ist. Dazu wäre ein Typ Hund vonnöten, der nicht nur im normalen Rahmen kooperationswillig ist, sondern sich extremst anbietet, um gefällig zu sein....
Meiner Meinung nach ist es eher eine gute Beigabe, um dem Hund ein tolles Gefühl IN der Arbeit zu vermitteln und nicht erst und ausschliesslich durch die Bestätigung danach.

LG-Nadin
Zitieren
#17
Ich denke, daß es sicher auch bestimmter Voraussetzungen bedarf. Ist der Hund ständig um einen herum, so ist er eigentlich übersättigt von der Gegenwart meiner Person.


Ich für meinen Teil nutze hier die Begrüßungsmomente,
versuche diese zu ritualisieren. Dabei beschäftige ich mich erst mit ihm direkt, bevor ich auf die sekundär motivierten Belohnungsbereiche
umschwenke.

Kleiner Ausschnitt

[media]http://youtu.be/7Pof9z15__o[/media]

Das behalte ich jetzt noch bei.

Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Zitieren
#18
AchimL,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24726-Nutzung-des-Rudel-Meuteriebes/?postID=166071#post166071 schrieb:Eure ganzen langen Texte sind wertlos .. ich will nicht wissen was der Meutetrieb ist, sondern wie er genutzt wird!!!
ganz einfach nur als ankündigung für eine zukünftige belohnung, man hält die hoffnung am leben.
Zitieren
#19
Und noch einen Nachtrag.

Mir wurde empfohlen dieses Gebelle und Angespringe bei ihm weg zu machen... Ich würde nur Probleme in der B und C bekommen

Das Gegenteil davon habe ich gemacht, ich habe es noch ausgebaut, es gefördert es nur unter Signalkontrolle gebracht.

Eigentlich stören sich nur andere daran, ich finde es gut, wenn er soviel Aufhebens um mich macht, erwartungsfroh in die Aufgaben geht, die ich stelle, und immer ansprechbar ist.

allerdings kann ich auch nicht sagen, wie er geworden wäre, hätte ich den Ratschlag befolgt...

Ich würde das bei jedem Hund wieder so machen.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Zitieren
#20
Und ich gebe dir gerne noch ein Beispiel:

Helfertreiben:
gemeinsam mit dem jungen Hund gegen den Figuranten.

Wo ist der böse Mann,
den packen WIR uns gemeinsam.

Alleine und vereinsamt ein Häufchen Elend, mit Vaddi oder Muddi
an der Seite doch ein bischen Held
sein.

gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste