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voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165808#post165808 schrieb:Wir kommen in der Diskussion doch nicht weiter, wenn wir die geschriebenen Aussagen immer wieder vergessen.
Richtig erkannt "voraus".
Daher nochmals: Der Hund ist in der Situation in der wir/Chaco reagieren müssen nicht so dass er unkontrollierbar wäre. Er kann mit Clicker und Leckerlies angesprochen werden und selbst einfaches Handauflegen bringt ja mittlerweile schon eine positive Reaktion.
voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165808#post165808 schrieb:Falsche Frage, aber ich will sie trotzdem, beantworten.
Richtige Frage, nur leider noch nicht beantwortet. Darauf warte ich noch immer.
voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165808#post165808 schrieb:Das Nichtbefolgen ist ja absehbar bei Chacos Hund in den geschilderten Situationen. Sie hat geschildert, dass die Durchsetzung des Abbruchsignals in dieser Hochstresslage nur über massivste Einwirkungen gehen würde, wenn ich erinnern darf.
In diese Stresslage lasse ich den Hund ja erst garnicht kommen. Wie ich schon geschrieben habe(siehe unten), wenn der Hund ein Killer wäre, würde ich Dein schönfüttern vorziehen.
Ingo Hofsaess,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165773#post165773 schrieb:Wäre z.B. der Hund wirklich so eine Bestie die im Wald alles und immer jeden anfallen möchte dann könnte man ihn mit der schönfüttermethode sicher von 180 auf ein erträgliches Level herunterholen. Dies wäre dann besser als den Hund mittels Zwang (hier Starkzwang) in seine Schranken zu weisen. Das würde nämlich nicht so einfach ablaufen und man würde wirklich viel zerstören.
So, nochmals:
Der Hund stellt die Rute und fängt an zu schnauben. Das ist dann unser Einsatzsignal.
Wir nehmen den Hund 2-3 Meter auf die Seite. Der Hund wird dadurch erstmal von seiner Handlung, dem Hochfahren zum Bellen, gestört.
Wir nehmen den Hund ins Platz. Da kann er dann im besten Fall erstmal entspannen.
Macht er dann noch dicke Backen oder will das Platz verlassen dann kommt von mir ein klares Nein mit Einwirkung.
Viele Grüße
Ingo
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Ingo Hofsaess,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165810#post165810 schrieb:Der Hund stellt die Rute und fängt an zu schnauben. Das ist dann unser Einsatzsignal. Hallo Ingo, ich denke deine Strategie verstanden zu haben. unter dem Motto "wehret den Anfängen" wirst du rechtzeitig vor einer Eskalation aktiv und reglementierst den Hund, er lernt er muss sich anpassen. das wird funktionieren, Hunde sind Experten im sich anpassen. Der Impuls im Hund auf einen bestimmten Reiz zu reagieren wird nicht um konditioniert, sondern kontrolliert. Was aber bleibt ist, das man als Hundeführer ständig aufpassen muss auch rechtzeitig im Einflussbereich des Hundes zu sein, damit man auch rechtzeitig kontrollierend eingreifen kann.
Eine andere Möglichkeit ist es, den auslösenden Reiz "fremde Person" tatsächlich so zu konditionieren das sich der Hund von einem anderen inneren Impuls leiten läßt. Chaco ist da gerade am Ball und wenn es gelingt, dann wäre ein entspanntes gehen im Wald möglich, ohne das man ständig aufpassen muss ob da jemand kommt oder nicht.
Die Vorstellung, dass ein Hund, der auf einen Click reagiert und Futter annimmt oder sich später durch Handauflegen beruhigen lässt, doch sicher stattdessen auch ein erlerntes Abbruchsignal befolgen könnte, oder zumindest es dann auf unangenehme Einwirkungen hin befolgen würde, ist leider völlig falsch. So eindimensional funktionieren Gehirnprozesse nicht.
Das nur mal so als allgemeiner Hinweis.
Ansonsten bringt es natürlich nichts, die Angaben von Chaco immer wieder anzuweifeln und aus der Ferne zu behaupten, dass der Hund bestimmt gar nicht so schlimm war in diesen Situationen.
Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass jemand sein und das Verhalten seines Hundes nicht richtig beschreibt. Darin liegt sogar eine häufige Fehlerquelle bei der Benennung eines Problems. Oft geht es um ein ganz anderes Problem, wenn man es mal real ansehen durfte.
Deshalb kann letztlich natürlich nur letzte Klarheit geschaffen werden, wenn man selbst mal dabei wäre (oder wenigstens per Video). Solange das nicht möglich ist, sollte man Chacos Angaben als Diskussionsbasis nehmen und nicht einfach immer wieder eigene fantasieren, die besser zu den eigenen Methoden passen. Sonst erübrigt sich für mich die weitere Diskussion, selbst bei konkreten Fragen.
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Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165811#post165811 schrieb:Hallo Ingo, ich denke deine Strategie verstanden zu haben. unter dem Motto "wehret den Anfängen" wirst du rechtzeitig vor einer Eskalation aktiv und reglementierst den Hund, er lernt er muss sich anpassen.
Ja Detlef, so in etwa meinte ich das.
(und möchte auch gleich dazu erwähnen das "sich zu reglementieren" und "sich anpassen" nicht negativ ist)
Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165811#post165811 schrieb:Eine andere Möglichkeit ist es, den auslösenden Reiz "fremde Person" tatsächlich so zu konditionieren das sich der Hund von einem anderen inneren Impuls leiten läßt. Chaco ist da gerade am Ball und wenn es gelingt, dann wäre ein entspanntes gehen im Wald möglich, ohne das man ständig aufpassen muss ob da jemand kommt oder nicht.
Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165811#post165811 schrieb:Was aber bleibt ist, das man als Hundeführer ständig aufpassen muss auch rechtzeitig im Einflussbereich des Hundes zu sein, damit man auch rechtzeitig kontrollierend eingreifen kann.
Muss man das wirklich bei Chacos Hund? immer auf der Hut sein? Ich glaube nicht.
Er ist so wie die meissten Hunde in diesem Alter, da wird gerne schonmal was ausprobiert. Grenzen erkunden usw.
Ich denke dass dieser Hund einfach irgendwann mal ein falsches Signal von Chaco erhalten hat und in diesem Alter einfach rüpelhaft reagiert.
Vermutlich tauchte plötzlich eine Person auf, Chaco hat sich erschrocken und den Hund sofort an die "kurze Leine" gezerrt, oder so ähnlich.
Gib dem Hund noch etwas Zeit und die Situation entschärft sich. Denke daran wie releaxt der Hund auf Jogger reagiert oder auf Personen/Situationen im Garten
die ihm vertraut sind. Der Hund ist relativ normal ausgerichtet und für sein Alter OK.
Wir alle hatten schon Hunde in diesem Alter und so mancher kann ein Lied davon singen.
Viele Grüße
Ingo
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voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165812#post165812 schrieb:Ansonsten bringt es natürlich nichts, die Angaben von Chaco immer wieder anzuweifeln und aus der Ferne zu behaupten, dass der Hund bestimmt gar nicht so schlimm war in diesen Situationen.
Ich zweifle nichts an und behaupte auch nicht aus der Ferne sondern halte mich an das was Chaco uns hier mitteilt.
voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165812#post165812 schrieb:Solange das nicht möglich ist, sollte man Chacos Angaben als Diskussionsbasis nehmen und nicht einfach immer wieder eigene fantasieren, die besser zu den eigenen Methoden passen. Sonst erübrigt sich für mich die weitere Diskussion, selbst bei konkreten Fragen.
Eigene Fantasien?
Lass mal Gut sein "voraus".
Viele Grüße
Ingo
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Ingo Hofsaess,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165810#post165810 schrieb:So, nochmals:
Der Hund stellt die Rute und fängt an zu schnauben. Das ist dann unser Einsatzsignal.
Wir nehmen den Hund 2-3 Meter auf die Seite. Der Hund wird dadurch erstmal von seiner Handlung, dem Hochfahren zum Bellen, gestört.
Wir nehmen den Hund ins Platz. Da kann er dann im besten Fall erstmal entspannen.
Macht er dann noch dicke Backen oder will das Platz verlassen dann kommt von mir ein klares Nein mit Einwirkung.
Sorry, nochmals DAS GEHT NICHT! Und es nervt wirklich etwas, dass das teilweise einfach ignoriert wird.
Ich weiß schon was du denkst, da sollte jemand aufhören seinen Hund 24 Stunden zu streichen, zu klickern und mit Futter vollzustopfen. Dem ist nicht so. BH tauglich ist er schon lange, Ablage klappt ohne Leine egal was auf dem Platz los ist und und.
Es ist sogar sehr kontraproduktiv den Hund ins Platz zu schicken oder deutlich an den Rand zu gehen. Hab ich mal versucht aber damit werte ich sie Situation auf, der Hund wird noch aufgeregter.
Ich kann Ingo und Moni gut verstehen, ich habe bisher auch so gearbeitet wie sie. Aber mit diesem Hund muss man etwas anders umgehen und man muss bereit sein andere Wege zu suchen.
Es gibt Situationen die handhabe ich wie Ingo es beschreibt und es klappt prima. Im Haus auf seinen Platz schicken, die Ablage auf dem Platz und vieles mehr.
Ab einer bestimmten Reizlage des Hundes komme ich damit nicht weiter im Gegenteil ich verstärke die ganze Geschichte. Das Bellen im Garten habe ich erst in den Griff bekommen, als ich mit der "Methode Ingo" (sorry ist nicht bös gemeint) aufgehört habe. Auch im Garten habe ich während er gebellt hat gelobt. Bellen an der Haustüre, ich sage "brav" und ruhig ist er und ich habe auf brav nicht eingewirkt und nicht auf die Idee kommen brav wäre das Abbruchsignal fürs Bellen.
So ist der Hund nun mal.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165687#post165687 schrieb:Wald und Ball, Stöckchen, Bullzapfen klar, er weicht nicht von meiner Seite und hat nur Augen für mich. Aber kommt jemand
Meinen Balljunkie interessiert das in dem Fall null.
Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165811#post165811 schrieb:Chaco ist da gerade am Ball und wenn es gelingt, dann wäre ein entspanntes gehen im Wald möglich, ohne das man ständig aufpassen muss ob da jemand kommt oder nicht.
schön zu lesen
mfg erwin
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Der Balljunkie ist doch aber ein anderer Hund???
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Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165815#post165815 schrieb:Sorry, nochmals DAS GEHT NICHT! Und es nervt wirklich etwas, dass das teilweise einfach ignoriert wird.
Ich weiß schon was du denkst, da sollte jemand aufhören seinen Hund 24 Stunden zu streichen, zu klickern und mit Futter vollzustopfen. Dem ist nicht so. BH tauglich ist er schon lange, Ablage klappt ohne Leine egal was auf dem Platz los ist und und.
Es ist sogar sehr kontraproduktiv den Hund ins Platz zu schicken oder deutlich an den Rand zu gehen. Hab ich mal versucht aber damit werte ich sie Situation auf, der Hund wird noch aufgeregter.
Ich kann Ingo und Moni gut verstehen, ich habe bisher auch so gearbeitet wie sie. Aber mit diesem Hund muss man etwas anders umgehen und man muss bereit sein andere Wege zu suchen.
Na dann Chaco ist ja alles geklärt.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute weiterhin.
Viele Grüße
Ingo
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Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165687#post165687 schrieb:Schutzdienst und Ball, :lachschlapp:
Wald und Ball, Stöckchen, Bullzapfen klar, er weicht nicht von meiner Seite und hat nur Augen für mich. Aber kommt jemand :lachschlapp:
Meinen Balljunkie interessiert das in dem Fall null.
Ich werde berichten. Manche Wege sind lang, aber sie lohnen sich.
Etwas blöd geschrieben.
Vielleicht wird es deutlicher wenn man auf die Lacher achtet.
Genau so wenig wie er im Schutzdienst bei Anwesenheit vom Figuranten auf einen Ball reagiert, reagiert er in dieser speziellen Situation auf einen Ball. Er reagiert eben nicht.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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