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Erklärung??
#61
redtool,'index.php?page=Thread&postID=155240#post155240' schrieb:also FAKT ist viele sehr erfolgreiche hundesportler bilden den bogen aus. dieser wird später ohne leine von dem hund dann natürlich nicht mehr so deutlich gezeigt, und KEINER bekam es dort je entwertet. natürlich bei richtern die ahnung von der materie haben !!!
hallo thomas, wenn der hund dann als ergebnis des trainings den bogen nicht mehr so extrem wie auf dem video zeigt, dann finde ich das eine tolle sache, und dann würde das bestimmt auch nicht zu einer entwertung führen.
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#62
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=155253#post155253' schrieb:als ich das video von dem hund mit dem extremen bogen das erste mal gesehen habe war ich zunächst einmal sehr beeindruckt, ...

ich auch. wobei ich es als trainingsvideo sehe - und nicht als prüfungsvideo.
insofern hinkt für mich der vergleich absolut.
ich denke ich bin nicht die einzige, die im training dinge macht, die in einer prüfung zur abwertung wenn nicht sogar totalen entwertung einer übung führen würden.

training ist ja nicht dafür da, daß hund, hundeführer und helfer dort die perfekte ausführung laut po zeigen, sondern es geht darum situationen so zu gestalten, daß der hund später möglichst optimal die übung zeigen kann.

insofern interessiert mich nicht der vergleich des trainingsvideos mit prüfungsvideos anderer hunde, sondern mich würde ein prüfungsvideo von dem hund interessieren.

lg l.
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#63
lusna,'index.php?page=Thread&postID=155258#post155258' schrieb:ich auch. wobei ich es als trainingsvideo sehe - und nicht als prüfungsvideo.
insofern hinkt für mich der vergleich absolut.
...es ist zwar ein trainingsvideo, aber meine betrachtungsweise bezog sich dann darauf, das ein hund, diese art der flucht verhinderung genauso in einer prüfung zeigt. das wäre ja möglich, und hätte ja auch den einen oder anderen vorteil. erst später kam mir der gedanke ob das nicht zu einer entwertung der übung führen kann.
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#64
Vielleicht wäre es auch mal den einen oder anderen Gedanken wert, warum jeder einzelne ausbildet.
Ich persönlich versuche, nicht für eine PO, die sich alle paar Jahre ändert oder die Vorliebe dieses oder jenes LR auszubilden.
Ich mag einige Dinge - als Beispiel : in B den sehr dichten Vorsitz des Hundes mit Körperkontakt zu mir - die oftmals zu Punktabzug führen.
Ist mir aber ehrlich gesagt relativ egal, mir muss es gefallen.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#65
detlef diese frage geht aber so nicht aus deinem eingangsposting hervor.

da fragst du nachdem, was gemacht wurde. das haben leute hier erklärt. und nicht nur das wie, sondern auch das warum und auch, wie sich das später dann in den prüfungen auswirkt.

tenor war: das zeigt sich in dem extrem so nicht. es ist also eine trainingsanlage, die ein extrem kurzzeitig nutzt, um ein gewünschtes verhalten zu erzeugen. ähnlich wie beim rückentransport, wo die position am bein ja auch durch rückwärtslaufen oder helfer macht linkswinkel - hundeführer macht mit hund rechts drehung, bevor er dem helfer wieder folgt, gefestigt werden kann. in der prüfung darf ich als hundeführer auch nicht rückwärtslaufen, wenn wir dem helfer folgen.

würdest du einen leistungsrichter hier im forum ernsthaft fragen, ob rückwärtsgehen beim rückentransport in der prüfung zur abwertung führen würde? wohl kaum.

lg l.
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#66
lusna,'index.php?page=Thread&postID=155265#post155265' schrieb:es ist also eine trainingsanlage, die ein extrem kurzzeitig nutzt, um ein gewünschtes verhalten zu erzeugen.
jo claudia, das habe ich verstanden, wenn dann das ergebnis in einer prüfung nicht so extrem ist, finde ich das eine super sache. ich bleibe da am ball und werde das evt mal mit dem einen oder anderen hund praktizieren.
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#67
also ich persönlich finde die Technisierung im IPO Sport zum kotzen. Vor lauter Technik vergißt man ganz, dass es ein Tier ist und KEINE Marionette die nur für die IPO funktionieren soll/muss. Mir fehlt da komplett das LEBEN. Deshalb würde ich auch lieber Punktabzug riskieren wie ständig Technik, Technik und noch mal Technik "auszubilden". Das hat für mich nämlich auch nicht wirklich was mit Ausbildung bzw. nur teilweise was mit Ausbildung zu tun.

Warum kann eigentlich der Mensch/Helfer hier nicht LERNEN sich so zu bewegen, dass ein Hund zum Anbiss kommen kann hm? Warum muss immer nur der HF und Hund Technik lernen und umsetzen und der Helfer soll das nicht tun?

Ich Glaube schon, dass es möglich sein sollte, dass ein Helfer in der Fluchtvereitelung "aufpaßt" wie er läuft und der HF den Hund an der Ablage so legen kann, dass man hier nicht noch mal mit irgendwelchen "technischen Zwängen" arbeiten muss.

Diese kurze Sequenz hat mir nicht wirklich gefallen, weil der Hund erst für mich extrem links am Helfer vorbeigelaufen ist und dann ob gesehen oder nicht in irgendeiner Form eine Korrektur erhalten haben MUSS, damit er dann den Bogen auf den Helfer gemacht hat. Von sich aus selber hat der Hund das nämlich bestimmt nicht gelernt so zu Laufen. Irgendwo hier im Forum hatten wir doch mal die Diskussion mit dem "Bogen-Laufen" und wie, was, warum zum Abzug kommt.

Wenn der Trend weiter so geht im IPO Bereich, dass immer nur die perfekte Technik wichtig ist, dann bin ich über kurz oder lang nicht mehr in dieser "Sportart" zu Hause. Dann ich möchte AUSBILDEN und mir nicht überlegen, wie ich am besten die technischen Übungen zur Perfektion bringe, damit ich ja auch meine 100,100, 100 habe ...

Angelika
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#68
Zitat ''Warum kann eigentlich der Mensch/Helfer hier nicht LERNEN sich so zu bewegen, dass ein Hund zum Anbiss kommen kann hm? Warum muss immer nur der HF und Hund Technik lernen und umsetzen und der Helfer soll das nicht tun? ''

Warum kann ein gegnerischer Torwart nicht lernen, Bälle nicht zu halten dann wäre doch alles Friede Freude und es gäbe 20 Tore in einem Spiel? Oh mann...Technik ist toll und hat nix mit Zwang zu tun Angelika ;-)
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#69
@Angieblau

Zitat: Dann ich möchte AUSBILDEN und mir nicht überlegen, wie ich am besten die technischen Übungen zur Perfektion bringe, damit ich ja auch meine 100,100, 100 habe ...

Aber das macht den Reiz doch aus - oder etwa nicht?! Wenn man keine Lust auf Wettbewerb hat, lässt man die Sache mit den Prüfungen eben weg. Aber sportlicher Wettkampf bedeutet IMMER auch das Streben nach Perfektion, das eine bedingt sozusagen das andere. Es wird doch keiner gezwungen auf 100-100-100 auszubilden, es steht jedem frei, es zu machen wie er mag und wie seine persönlichen Voraussetzungen es erlauben.

Viele Grüße,

Bine
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#70
Ich glaube, was Angelika meint ist, dass durch das immer höhere Streben nach Perfektion nur allzu oft der Hund als Individuum auf der Strecke bleibt.
So manches Mal kann man beobachten, dass HF ihren Hund nicht erkennen und ihm etwas abverlangen möchten, was er auf Grund von anatomischen oder nervlichen Einschränkungen her gar nicht geben kann.
Und statt nun zu sagen "Okay, der Typ Hund macht mir sichere 94 im SD" wird Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um aus diesen 94 eben 98 zu basteln...mit dem Ergebniss, dass evtl. nur noch 88 bei rum kommen - dann aber natürlich der Hund nichts taugt und ein neuer her muss. Und das ganze beginnt von vorn.
Dazu kommt sicher auch, dass HF und LR manche Trends setzen...wie es eben anfing, dass die Hunde nun alle den Kopf im Nacken haben sollen weil nur das ein gerades Gehen und Perfektion ist...
Da bewerten das einige LR hoch oder bekannte HF machen das - und peng!! muss nun jeder Typ Hund so tippeln und nur noch so ist es passend.

Und wieder wird nicht geguckt, was man an der Leine hat, sondern man will das eben - fertig.
Die eigentliche Natur und das wirklich ererbte Gut sieht man durch diese ganzen Tricks und Techniken vielen Hunden gar nicht mehr an. Entweder sind sie Blender und dafür technisch perfekt oder der wirklich starke Hund holt dann keine 98...
Ich bevorzuge den Zweiten!
Ist sicher bei weitem nicht für das gros der Hunde geltend, aber der ein oder andere ist durch zuviel Technik sicher schon versaubeutelt worden.
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