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Erklärung??
#11
OK, ich habe nicht wirklich Erfahrung damit und sehe das nur bei wenigen Hunden, bei denen das aber nicht konsequent von Anfang an gearbeitet wurde...
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#12
frage an die leistungsrichter. würde dieser weg zu einer entwertung der übung führen? geht der hund noch genügend direkt in den helfer??
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#13
redtool,'index.php?page=Thread&postID=155137#post155137' schrieb:was ich noch wichtig finde, zwei varianten der übung zu unterscheiden:
thomas, ich denke beide varianten treffen nur zum teil zu, da steckt noch etwas anderes dahinter.
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#14
Hallo,

was Du hier siehst ist das Resultat der Leinenarbeit wie es z. B. die Heuwinkler machen. Wir arbeiten auch so, bringen das den Hunden von Anfang an bei... also bei der ersten Fluchtverhinderung ist die Leine dran und der Hund springt erstmal leer.

Der Hund wird durch den Leinenhalter quasi auf die falsche Seite gezogen, er ist also plötzlich rechts vom Helfer, bekommt keinen Anbiss und die Übung wird wiederholt. Nach 3-4 Einheiten sieht das dann so aus wie auf dem Video, stabilisiert sich dann aber mit der Zeit wieder, so dass der Bogen zwar immer noch da ist, aber deutlich weniger wird.

Ab und zu frischt man das dann nochmal auf, die Grundtendenz des Hundes bleibt aber erhalten... der erste Eindruck ist prägend. Wenn Hunde die Fluchtverhinderung anders gelernt haben, muss man regelmäßiger auffrischen. Dann hält das nicht konstant, da sind dann vor jeder Prüfung ein paar Erinnerungen nötig.

Ob der Hund leerspringt oder nicht entscheidet am Ende immer der Leinenhalter. Ist die Tendenz beim Anlaufen parallel zum Helfer, bekommt der Hund den Anbiss, knickt er zu früh ein, springt er leer.

Wichtig ist noch, dass die Hunde das Arbeiten gegen die Leine von Anfang an kennen, daher hat man auch bei schwächeren Hunden den negativen Effekt den Redtool beschrieben hat nicht. Unsicherheiten kommen da nicht auf, die Hunde kennen das von Welpenalter an.

Als Richter würde ich nichts entwerten... würde ich die Zeit stoppen, wäre der Hund wahrscheinlich genauso schnell im Arm wie einer der direkt läuft. Bei der Prüfung zeigen die das aber i. d. R. nicht so extrem, man macht ja vorher noch ein paar Durchgänge ohne Leine, dann relativiert sich das wieder und der Bogen ist deutlich flacher.

Viele Grüße

Sören
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#15
Sören,'index.php?page=Thread&postID=155145#post155145' schrieb:Als Richter würde ich nichts entwerten... würde ich die Zeit stoppen, wäre der Hund wahrscheinlich genauso schnell im Arm wie einer der direkt läuft. Bei der Prüfung zeigen die das aber i. d. R. nicht so extrem, man macht ja vorher noch ein paar Durchgänge ohne Leine, dann relativiert sich das wieder und der Bogen ist deutlich flacher.
ok, vielen dank sören!
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#16
Danke für die tolle Erklärung! Trainiert ihr das auch mit Arm rechts?
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#17
Zur erweiterten Erklärung noch von Sören's Beschreibung:

Durch das Bogenlaufen des Hundes bzw. später eher dem geraden Losstarten des Hundes schlägt der erst eher "spät" in den Helfer ein, weil er erst geradeaus läuft und dann seitlich einbeisst. Dadurch wächst aber die Chance hier auch einen vollen Griff zu setzen, was die LR ja auch gerne sehen.
Hier zeigt sich auch, wie die Helfer arbeiten: wenn jemand schön anbietet kommt nahezu jeder Hund zum Ziel. Wenn der Helfer aber Gas gibt, den Arm bewegt und nur kurz zum Anbiss ruhig hält ist diese Technik im Vorteil.

Trotzdem geschieht das alles so schnell, dass man nicht wirklich von einer Verzögerung sprechen kann zu den Hunden die spitz hinter dem Hund herlaufen und von dort eher in die Ecke einbeissen, wenn der Helfer schnell ist bzw. nicht ausdrücklich anbietet.

Parallel zu dieser reinen "Technik"Übung werden die Hunde über das Speren der Leine in ihrem Trieb / Reaktionsgeschwindigkeit bei der kurzen Flucht gefördert...so dass das ganze explosiver wird.
Also zwei Effekte gleichzeitig.

Neben dem Heuwinklern üben diese Technik auch die München-Nordler (Sporrer) sehr intensiv- ich denke von den beiden Gruppen wird/wurde das vorrangig in der weiten Welt breit bekannt gemacht, so dass es inzwischen viele so machen.

VG
Anja
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#18
danke anja für die infos!!
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#19
tux,'index.php?page=Thread&postID=155148#post155148' schrieb:Danke für die tolle Erklärung! Trainiert ihr das auch mit Arm rechts?

Nur wenn es nötig ist... also bekannt ist, dass ein Rechtshelfer eine Prüfung hetzt... war bisher aber noch nie der Fall, wo Sportler von uns gestartet sind. Wenn das aber mal nötig ist, würden wir es genauso machen.
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#20
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=155142#post155142' schrieb:thomas, ich denke beide varianten treffen nur zum teil zu, da steckt noch etwas anderes dahinter.

hallo detlef,

wie meinst du das da noch was anderes dahinter steckt ? hähhhhh
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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