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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
Hallo Alex,

danke für die links.

Allerdings geht es hier weder darum den DSH krank zu machen noch Panik zu verbreiten. Hier geht es um Möglichkeiten der Risikominimierung.....
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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angieblau,'index.php?page=Thread&postID=153672#post153672' schrieb:alos ich will ganz ehrlich sein, ich habe erst hier im Forum davon erfahren, dass es eine sogenannte DM geben soll/gibt. Ich persönlich kenne und kannte KEINEN DSH der dies hat/te.

Macht man da nicht wieder aus einer Mücke einen Elefanten? Natürlich ist es furchtbar einen kranken Hund zu haben egal mal mit was für einer Krankheit, das steht außer Frage. Aber das DM so häufig beim DSH vertreten sein soll ist mir überhaupt ganz neu und ich beschäftige mich nicht erst seit ein paar Monaten mit DSH. Meine Liebe zu den DSH gehört zu meinem Leben und es haben mich DSH begleitet seit meinem 13. Lebensjahr.

Angelika


Es kommt leider oft vor aber wird leider spät oder gar nicht erkannt da viele TA es auch nicht genau kennen. Ich kenne leider mehrere Schäferhunde mit DM oder ein verdacht. Ich hatte leider selber eine Hündin wovon ich uberzeugt hat dass Sie es hatte. Leider war damals noch nicht viel bekannt und ist sie auch fruh an etwas anderes gestorben. Sie hatte alle symptome von eine DM in anfang. Sie ist damals auch untersucht worden auf CES, HD und Hernien da die TA's in die richtung gedacht haben. Die hündin war völlig gesund rucken und hufte technisch.

Viele TA's sind hier nicht mit bekannt. Meine alte rüde ist träger dass weiss meine TA. Und er hat schon zeit Jahren muskelprobleme gehabt in der sport, sie meinte kommt von der DM er ist ja schlieslich ein träger. Und das hört mann oft solche sachen vor allem wenn mann sich damit beschäftigt.

Es ist kein neue Krankheit aber eine die schon länger da ist aber nicht rechtzeitig erkannt wurde/wird.
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
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Hallo,

Ich habe guten kontakt zu Züchtern in den USA und Canada. Und habe mit Ihnen über die DM gesprochen ( da ich von dieser Krankheit in DE nur bei den Corgis was gehört habe und nicht bei DSH) , da sie sich mit dieser Krankheit schon etwas länger befassen und die sagten mir das Du nicht sicher sein Kannst das wenn Du N/N x N/N Eltern hast und dann nur N /N Nachkommen hast, das die Nachkommen der Kinder wieder frei sind. Wie gesagt die müssen dann wieder getestet werden. Da das Gen wieder mutieren kann. Und dort das Problem wider entstehen kann. Das ist fast so wie mit der PRA bei den Welsh Corgis. Dort sind diese Probleme ja schon auch aufgetreten. Das aus PRA freien Verpaarungen, doch Nachkommen rauskommen die dieses Gen wider in sich trugen.

Ich finde es dann doch schon wider sehr problematisch mit dem Antrag.

Gruss Isa
Wenn Du lachst, lacht die ganze Welt mit Dir, wenn Du weinst, weinst Du allein.
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isa,'index.php?page=Thread&postID=153696#post153696' schrieb:... und die sagten mir das Du nicht sicher sein Kannst das wenn Du N/N x N/N Eltern hast und dann nur N /N Nachkommen hast, das die Nachkommen der Kinder wieder frei sind. Wie gesagt die müssen dann wieder getestet werden. Da das Gen wieder mutieren kann. Und dort das Problem wider entstehen kann.

Die Wahrscheinlichkeit, dass genau die selbe Mutation im SOD1-Gen ein zweites Mal auftreten sollte, halte ich für ähnlich wahrscheinlich wie dass aus der Verpaarung zweier scharz-gelber Hunde ein graugewolkter entsteht. Ich habe inzwischen Mäuse mit mutierten Genen im sechstelligen Bereich gezüchtet, und noch nie ist eine Mutation ein zweites mal aufgetreten wenn die Elterntiere das betreffende Gen nicht mehr getragen haben.

Was ich für sehr viel wahrscheinlicher halte ist dass angegebene Abstammungen nicht stimmen oder Fehler bei der Genotypisierung bzw. der Auswertung gemacht worden sind. Da können Proben verwechselt oder beim Pipettieren einer 96well-Platte mal die falsche Reihe oder das falsche Well erwischt worden sein. Auch ein technischer Defekt kann im Einzelfall zu einer falschen Auswertung führen. Mir hat unser Gerät für die Auswertung der Proben erst kürzlich den Streich gespielt die Ergebnisse einer Messreihe doppelt abzuspeichern und dafür die nachfolgende auszulassen.

Wenn immer mit entsprechenden Kontrollen gearbeitet wird, möglichst doppelt, dann fällt das bei der Auswertung der Genotypisierungen auf. Wenn nicht, dann wird auch schon mal ein falsches Genotypisierungsergebniss aus dem Labor heraus gegeben. Weswegen es wichtig ist dass nur mit wirklich kompetenten Laboren zusammen gearbeitet wird und nicht mit dem erstbesten.

Ist denn die Abstammung dieser Hunde mit mutiertem SOD1-Gen, die angeblich aus Verpaarung N/N x N/N stammten, über alle Generationen hin bis zu den nachweislich N/N-getesteten Vorfahren überprüft worden? Und wenn ja, wurden die Genotypisierungsergebnisse dieser N/N-getesteten Vorfahren mal in einem anderen Labor überprüft?

Wenn solche Fälle wirklich aufgetreten sein sollten, und das auch noch mehrfach, dann wären sie derart sensationell dass sich die Wissenschaftler eigentlich sofort hätte draufstürzen müssen.

Wobei man einen solchen Antrag, wenn er erst einmal angenommen wurde, später immer noch nachbessern kann. Für den Anfang wäre es schon einmal gut wenn homozygot und heterozygot betroffene sowie ungetestete Hunde nur mit N/N-Hunden verpaart werden dürften. Für die Zukunft würde es sich sowieso empfehlen, eng mit Wissenschaftlern zusammen zu arbeiten und deren Empfehlungen in evtl. Änderungen mit einfliessen zu lassen. Was man aber prinzipiell auch schon vor der Antragsstellung machen könnte.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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Was würde denn eine Untersuchung des Genmaterials auf DM kosten?
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Henning,'index.php?page=Thread&postID=153699#post153699' schrieb:Was würde denn eine Untersuchung des Genmaterials auf DM kosten?
und wer macht das?
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http://www.laboklin.de/index.php?link=la...ie-dm.html

ehrlich gestanden finde ich die diskussion, daß es auch DM gibt, bei hunden, die diese mutation nicht aufweisen, nicht so interessant.
denn wenn der überwiegende teil der hunde, die die mutation doppelt tragen, an DM erkrankt, so tue ich etwas für die gesundheit der welpen, die ich plane, wenn ich dieses risiko vermeide. in dem ich eben nicht zwei anlageträger für (diese form der) DM verpaare.

für mich z. b. ein grund, warum ich im neuen jahr eine genprobe meines hundes nach amerika schicken werde, weil es dort einen neuen gentest auf DCM beim schnauzer (mittelschnauzer) gibt. obwohl die linien meines hundes in keinerlei verdacht stehen. ich möchte mir aber später nicht eventuell selber sagen müssen "hätte ich doch den test gemacht ... dann wäre das nicht passiert ..."

lg l.
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@ Antje

Mir ist dies alles zu wissenschaftlich, vermutlich stürzt sich kein Wissenschaftler darauf, weil 1. keine interessierte Lobby dahinter steht und 2. das Problem für die Wissenschaft zu verschwindend gering ist.
Ich habe meine Mutterlinie und meinen einzigen Deckrüden testen lassen, habe meine Erkenntnisse, habe diese widerum in die Datenbanken aufnehmen lassen und werde entsprechend in meiner Zucht handeln.

Ich wünschte mir, das jeder Züchter ein wenig Selbstkontrolle übt und schon können wir unseren Welpenkäufern noch mehr Sicherheit für 600.- - 800.- Euro Welpenpreis bieten.

Man kann eine Rasse auch totuntersuchen lassen !!!

LG

Isa
Wenn Du lachst, lacht die ganze Welt mit Dir, wenn Du weinst, weinst Du allein.
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isa,'index.php?page=Thread&postID=153702#post153702' schrieb:Man kann eine Rasse auch totuntersuchen lassen !!!
:appl: :appl: :appl:

Michael, den Test kannst Du bei Laboklin machen lassen.
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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tux,'index.php?page=Thread&postID=151555#post151555' schrieb:Bei gechippten(ab ca. 2010) Hunden kostet es beim SV nur 35EUR, da wurde ja beim Chippen gleich eine Blutprobe genommen und eingelagert, also einfach nur eine Mail an die DNA Stelle des SV schreiben um den DM Test zu veranlassen, muss man nicht mal zum TA... Smile
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