Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
Ich mag dazu nur sagen: Der Vater meines Hundes hat unendlich viel gedeckt!
Zitieren to top
Lange Rede - kurzer Sinn:

Testen ist gut - betroffene nur mit nicht betroffenen (N/N) verpaaren ist richtig - belastete aus der Zucht zu nehmen ist derzeit nicht erforderlich.

Außerdem würde diese Forderung mit ziemlicher Sicherheit keine Mehrheit finden. Es ist schon fraglich, ob der obligatorische Test überhaupt mehrheitsfähig ist.
Zitieren to top
Helmut Dillmann,'index.php?page=Thread&postID=153009#post153009' schrieb:Ich mag dazu nur sagen: Der Vater meines Hundes hat unendlich viel gedeckt!

was ja nicht bedeuten muss, daß man ihn nun meiden muss, weil er "DM gebracht hat".
das ist doch der tolle vorteil, den bei einfachen erbgängen gentests bringen: man kann nachzuchten von ihm testen lassen und weiss dann, was man vorliegen hat.

ich weiss nicht, welchen genstatus dein hund hatte. war er aber DM/DM so ist sein vater und seine mutter mindestens einfacher träger des gens.
in dem fall aber (DM/N x DM/N) könnte selbst ein vollbruder deines rüden N/N sein und somit diesbezüglich völlig unproblematisch sogar mit DM/N-hündinnen verpaart werden.

ohne gentest müssten die züchter hier nach dem motto vorgehen "ich will mir das nicht reinholen - also vermeide ich die linie".
und schnell ist ein rüde / eine linie, der/die ja nicht nur aus diesem gen besteht und im zweifel einiges hat, was ihn/sie für die zucht wertvoll sein lässt, aus der zucht.

gentests bei einfachen erbgängen sind hier vorallem auch eine chance den genetischen flaschenhals nicht noch weiter zu verengen.

lg l.
Zitieren to top
Mann braucht ja gar keine hunde aus zu schliessen aus der zucht. Auch kein DM/DM. Wenn mann die mit N/N verpahrt kommen gar keine DM/DM mehr zur welt. Dass gleiche mit N/DM x N/N. Ich verstehe auch nicht wass da so swierig dran ist. Mann braucht kein Hund aus der zucht zu holen. Nur auspassen und wissen wass die DM status ist. Und manche verparungen wurden dann nicht gehn aber vielleicht wohl ein wurfbruder usw.

Und DM kommt weit aus mehr vor als mann denkt oder vielleicht wissen will.

http://www.youtube.com/watch?v=8n8Nv-miqIg
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
Zitieren to top
Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=153010#post153010' schrieb:Testen ist gut - betroffene nur mit nicht betroffenen (N/N) verpaaren ist richtig - belastete aus der Zucht zu nehmen ist derzeit nicht erforderlich.

Wenn der Test obligat wird, ist die Frage, wer dann noch mit belasteten, sprich heterozygoten Tieren züchtet?!
Welcher Hündinnenbesitzer nimmt da noch einen heterozygoten Rüden für seine N/N- Hündin?
Welcher Welpenkäufer geht das Risiko ein, einen heterozygoten Hund zu bekommen?
Es wird doch jetzt schon in vielen Foren für die homozygoten Rüden eine Werbeplattform geschaffen.
Denke, dass da ein wirklich vernünftiger Umgang mit der Problematik erschwert wird.
Es werden zukünftig mit Sicherheit weitere Marker für andere Erkrankungen gefunden und deren Darstellung standardisiert werden.
Menschen streben immer zur Perfektion, sie werden diese Tests also gerne annehmen und nutzen und viele von ihnen wahrscheinlich relativ unreflektiert.
Meiner Ansicht nach sollten solche Entscheidungen, erst dann getroffen werden, wenn eine eingehende wissenschaftliche Beratung über Nutzen und Risiken erfolgt ist.
In diesem Zusammenhang sollte man sich auch mal fragen, warum der Marker-Test bezüglich HD nicht einfach so eingeführt wurde.
Man darf da sicherlich nicht nur pekunäre Absichten einflussreicher Züchter unterstellen.
Sicherlich ist jede Erkrankung für den betroffenen Hund und dessen Besitzer schrecklich und ich kann sehr gut verstehen, da alles Vermeidbare zu vermeiden.
Da muss aber anhand von sehr differenzierten Überlegungen gemacht werden, die nicht darin ausarten dürfen, dass man Verpaarungen anhand von einzelnen Markertests plant.
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Zitieren to top
Barbara,'index.php?page=Thread&postID=153014#post153014' schrieb:Meiner Ansicht nach sollten solche Entscheidungen, erst dann getroffen werden, wenn eine eingehende wissenschaftliche Beratung über Nutzen und Risiken erfolgt ist.
was erwartest du dir von so einer wissenschaftlichen beratung?


Barbara,'index.php?page=Thread&postID=153014#post153014' schrieb:In diesem Zusammenhang sollte man sich auch mal fragen, warum der Marker-Test bezüglich HD nicht einfach so eingeführt wurde.
vielleicht bin ich da falsch informiert, aber meiner kenntnis nach ist das ergebnis des hd-marker-tests nicht eindeutig interpretierbar für eine zuchtwahlentscheidung.

hd hat keinen einfachen dominant-rezessiven erbgang. ich kann also nicht anhand eines einzigen gens / allels eine entscheidung treffen.

dies ist aber der unterschied genau gegen über diesem DM-gen.

wenn man sich im vergleich dazu mal den umgang mit dilute bei dobermann und deutschen pinscher anguckt, dann kann man sehen, wie ein gentest genutzt wurde und wird für veränderungen.

und grade beim deutschen pinscher ist es eben nicht so, daß mischerbige hunde aus der zucht genommen wurden. der genpool ist klein, es gibt auch noch andere problem (augenerkrankungen z. b.) und (einfach-) träger sind phänotypisch gesund.
natürlich lasted der druck erstmal auf den rüden. aber auch hier kann man das nicht nur als nachteil sehen, denn so wird auch mal ein rüde als zuchtpartner gewählt, der ansonsten (beim deutschen pinscher meist wegen mangelnder titel) nicht interessant gewesen wäre.

natürlich ist die verwendung von trägern in der zucht erklärungsbedürftig. nur man kann erklären. auch grade welpenkäufern.
Zitieren to top
lusna,'index.php?page=Thread&postID=153015#post153015' schrieb:was erwartest du dir von so einer wissenschaftlichen beratung?

Z.B. eine Aussage darüber, welche Risiken eine Einengung des Gelpools anhand von Markern beherbergt.
Gebe allerdings zu, dass auch solche eine Aussage, nur bedingt verwertbar wäre, da ja die Genetiker in ihre Überlegungen sicher nicht einbeziehen,
welche weiteren Auswahlkriterien ein Züchter ansonsten noch wählt.
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Zitieren to top
Barbara,'index.php?page=Thread&postID=153016#post153016' schrieb:Z.B. eine Aussage darüber, welche Risiken eine Einengung des Gelpools anhand von Markern beherbergt.

grade dieser gentest kann genau das verhindern: eine einengung des genpools.

nehmen wir helmuts hund: würdest du einen wurf-bruder einsetzen?
ohne gentest wohl kaum. weil du könntest das risiko, daß dieser hund DM "in deine linie bringt" nicht einschätzen.

wenn der hund aber einen gentest mit N/N hätte, wäre das garkein problem. selbst DM/N wäre okay, wenn deine hündin N/N wäre. und schon wäre diese linie in der zucht weiter vorhanden.

lg l.
Zitieren to top
DAzu mal ne andere Frage. 1973 hat man an 20 von 22 DSH dieses DM erkannt. Was ist in den letzten 40JAhren passiert???? HAt die Erkrankung geruht?? Zuviel falsche CES Diagnostiziert? Und nicht nur der DSH ist, wenn es ein wirkliches Zukunfts Problem ist, betroffen. Da diese Krankheit ja vererblich ist stelle ich die frage was hat sie 40Jahre gemacht. Warum jetzt Panik??? Also es muss nicht Ausbrechen. so scheint es mir ja auch schon seit 40Jahren zu sein. Also immer ruhe mit Irgendwelchen Anträgen. DAvon abgesehen hätte ich gerne mal Einen Forscher oder Wissenschaftler HEUTE zu diesem Thema gehört. Nicht mit ausgaben von 19hundert.
LG Alex


Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
Zitieren to top
lusna,'index.php?page=Thread&postID=153017#post153017' schrieb:wenn der hund aber einen gentest mit N/N hätte, wäre das garkein problem. selbst DM/N wäre okay, wenn deine hündin N/N wäre. und schon wäre diese linie in der zucht weiter vorhanden.

Das ist sicher richtig, die Frage bleibt aber dennoch bestehen, wer nimmt noch einen N/M-Hund?

Alex72,'index.php?page=Thread&postID=153020#post153020' schrieb:DAvon abgesehen hätte ich gerne mal Einen Forscher oder Wissenschaftler HEUTE zu diesem Thema gehört. Nicht mit ausgaben von 19hundert.

Nichts anderes habe ich gefordert.

Möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich solche Testverfahren nicht befürworte, aber man sollte das eben kritisch hinterfragen.
Die Art der Promotion von DM- freien Hunden in Foren und sonst wo im Internet birgt meiner Ansicht nach die Gefahr, dass solche Verfahren zu unkritisch genutzt werden.
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 3 Gast/Gäste