Hallo Monika
Monika Grünen,'index.php?page=Thread&postID=151773#post151773' schrieb:Der oben stehende Satz regt mich aber schon auf und er unterstreicht wieder meinen Eindruck von einer "ewig gestrigen" Ausbildungsmethode........
Was ist denn die "ewig gestrige" Ausbildung? Gibt es die denn? Und was ist erfolgreich?Nur das,was der allgemeinen Sicht entspricht,vorzugsweise von Leuten,die noch nie eine Vernünftige Prüfung hinbekommen haben?
Was darf man denn heute noch zeigen,um nicht sofort zerrissen zu werden? Sind es denn nicht genau die Situationen,wo etwas nicht klappt,aus denen wir lernen können,positiv wie negativ?
Ich mache kein Geheimnis draus,das ich Helmuts UO-Philosophie nicht viel abgewinnen kann,sie gefällt mir nicht,so,hab kein Problem,das öffentlich zu machen,aber,ist deswegen alles falsch,was er macht und sagt?
Ich habe mir lange überlegt,wieso können die richtig guten HF untereinander richtig gut trainieren können,obwohl sie ganz unterschiedliche Einstellungen haben?...................
Es gibt mindestens eine Schnittmenge,die bei allen gleich ist.............deren Hunde hören ihnen zu.
Wie erreiche ich das? Der "adaptive" Hunde,oder wie Bart sagt,der Hund mit well to please wird dich da vor keine Probleme stellen,in der Regel vergißt er sogar seine Umwelt,sein HF und sein Mot sind ihm wichtiger als alles.
Hast du aber den Hund,der genau dieses nicht ist,mußt du dir überlegen,wie du dich für ihn wichtig machst.Nun sage ich dir aus eigener Erfahrung meines jetzigen Hundes,nur durch positiv Verstärkung wirst du nicht wichtig,du wirst nur der Bezahlautomat,der auf Knopfdruck zu funktionieren hat.
So,und jetzt kommt die Übung meines geschätzten Kollegen "Sportsman" zum tragen,die da heißt....hör zu und verarsch mich nicht........
OK,bleibt die Frage,wenn du die Erfahrung hast,wann fängst du damit an?
Mit einem kleinen süßen Welpen,der doch so herrlich seinen Trieb auslebt,oder warten wir erst,bis er so alt ist,das wir ihn nicht mehr alleine gehalten bekommen?
Sollten wir mehr Bröckchen aufs Gelände verteilen,damit er übers Prinzip belohnen zwar nicht hinhören muß,aber trotzdem halt langsamer wird,weil soviel da liegt?
Glaub es mir oder nicht,kanns eh nicht ändern,genau diese Probleme hab ich live erlebt und Helmut hat den kleinen Hund mit ganz knappen Maßnahmen geregelt,den Hund hats nur gewundert,für den HF wars wohl nicht so tolle.
Ende vom Lied,der Hund ist im Sport nie mehr führbar geworden,der HF unglücklich darüber und könnte er die Zeit noch mal zurück drehen,er würde genau das machen,was Helmut ihm gezeigt hat.
Ja,das ist dann ewig gestrig,aber es hat funktioniert.Und wenn es funktioniert,ist es dann nicht doch zeitgemäß...oder einfach zeitlos?
Ok,was ich nur sagen will ist,....ich denke,das es schon einen Grund dafür gab,so zu arbeiten.Was hier propagiert wird ist aber,hier hat jemand ein Video eingestellt im guten Glauben,nicht böse zu tun,er nimmt es schnell wieder runter,als er merkt,das einige sich darüber aufregen und das wird jetzt als Schuldeingeständnis gesehen.
Wie gesagt,ich habs nicht gesehen und werd deswegen weder beschönigen noch verurteilen,gebe nur zu bedenken,das es evtl. auch einen Grund für das gesehene geben wird.
Monika Grünen,'index.php?page=Thread&postID=151773#post151773' schrieb:was erwartet man von einem 4 Monate alten Hund (war er zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon 4 Monate alt??) auf der Fährte? Was ist ein brauchbares Suchverhalten in diesem Alter und welches Fehlverhalten rechtfertigt eine solche Korrektur?
Das ein Hund seine Nase benutzt und ich fange von Anfang an auch schon damit an,HZ und Leine als Kommunikationsmöglichkeit zu konditionieren.Die Intensität bestimmt der Hund.Stöbern breche ich ab.
LG Heinz