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Hallo an alle, das mit den Mäuse jagen ist so eine kleine Unart. Es ist so wie im täglichen Leben, der Hund muss Regeln einhalten, die ich versuche ihm von klein auf beizubringen wie z.B. Radfahrer nicht hinterher springen oder vom Tisch nichts klauen. Wenn ich doch von vornherein weiß, dass Mäuse fressen oder anderer Unrat nicht so gut ist, ist meiner Meinung nach der einfachste Weg, meinem Hund dies zu verbieten und nicht mir Gedanken zu machen, wie oft ich entwurmen soll!
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Gruß Karl
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Megan,'index.php?page=Thread&postID=142164#post142164' schrieb:nur die Wirkstoffkombination Pyrantel/Praziquantel/Febantel kann zu Knorpelschäden führen? Jeder Wirkstoff einzeln ist ungefährlich?
Anscheinend ja. Zumindest wurden entsprechende Nebenwirkungen für die Kombination in Drontal Plus irgendwann mal erfasst. Sonst hätten sie damals nicht in den Beipackzetteln gestanden (als für diese noch die strengeren Regelungen galten). Möglicherweise ist es genau diese Kombination der Wirkstoffe, die Ursache sein kann für Knorpelschäden im Wachstum. Bei anderen Präparaten, die nur Praziquantel oder Pyrantel oder Pyrantel/Febantel enthielten, stand das mit den Knorpelschäden im Wachstum damals nicht in den Beipackzetteln.
Mich hat ein Tierarzt darauf hingewiesen, der selbst züchtet. Er hat mir auch einen der älteren Beipackzettel gezeigt, den er extra aufgehoben hatte (nachdem ihm aufgefallen war dass die Beschreibung der Nebenwirkungen irgendwann zusammen geschrumpft wurde). Er gab mir auch den Rat Welpen nicht gegen Bandwürmer zu entwurmen, weil das nicht notwendig wäre außer sie würden von einer völlig verflohten Mutter stammen oder ab der 4. Lebenswoche Mäuse fressen. Der Entwicklungzyklus von Bandwürmern ist so lang, dass es bei Welpen aus einem halbwegs gepflegten Bestand unnötig wäre so früh dagegen zu entwurmen. Andere züchtende Tierärzte, die ich daraufhin angesprochen habe, bestätigen mir dieses. Sie entwurmen i.d.R. ihre eigenen Welpen nur gegen Spulwürmer.
Gerade bei Welpen halte ich es für wichtig, nur so viele Giftstoffe wie wirklich nötig in den Organismus zu bringen. Ich habe schon mehrfach Sammelkotproben von Welpen zwischen der 8. und 12. Lebenswoche auf Würmer und auch Giardien und Kokzidien testen lassen, und wenn überhaupt irgend etwas gefunden wurde, dann waren das vereinzelt Hinweise auf Spulwürmer.
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Hallo,
entwurmt ihr die trächtige Hündin und wenn ja, womit?
Hat jemand Erfahrung mit Milbemax? Ist uns für die Entwurmung von Welpen(und auch der trächtigen/säugenden Hündin) empfohlen worden, jetzt lese ich, das auch Milbemax Praziquantel enthält und gegen Bandwürmer ist.
Gruß
Kirsten
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@ Draco - sorry das ist Unsinn daß "keiner" Kotproben über mehrere Tage sammelt. Wenn das bei Euch Gang und Gäbe ist für eine Wurmuntersuchung nur eine Tageskotprobe abzugeben, dann würde ich mir an Deiner Stelle mal den Tierarzt vorknöpfen was der sich dabei denkt.
Ich kenne es nicht anders als über mindestens 3 Tage zu sammeln.
Seit mehr als 10 Jahren hatte ich bei meinen (bis zu 3) gleichzeitig) Hunden niemals Wurmbefall, außer wie gesagt 2 x einen Bandwurm - und Bandwürmer kriegt ein Hund nicht vom Rumschnüffeln, sondern via Mäuse oder Flöhe. In all den Jahren habe ich nie entwurmt. Nach Deiner Theorie müßten alle meine Hunde ja vor Wurmbefall todkrank sein.
Ich füttere rein roh und gebe übrigens auch gar nichts als Wurmprophylaxe. Wurmfreiheit hat viel mit einem gesunden Immunsystem und einer intakten Darmflora zu tun. Außerdem mit den beim Barfen mit Knochenfütterung aggressiveren Verdauungssäften und den kürzeren Verdauungszeiten.
Und ich wohne auf dem Land - meine Hunde (und Katzen) jagen und fressen auch Mäuse und laufen eigentlich immer frei und nehmen sich auch mal einen herzhaften Happen draußen von nicht ganz so appetitlichen Dingen.
Eine Wurmkur schädigt das Darmklima massiv bis hin zur fast vollständigen Abtötung der dort angesiedelten Darmbakterien. Das hat zur Folge daß sich NACH einer Wurmkur neue Würmer wieder umso leichter ansiedeln können weil der Hund dagegen quasi keinerlei Abwehrstoffe mehr besitzt. Das wird dann schnell zum Teufelskreis eines ewigen Entwurmens.
Gruß Bettina
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Da habe ich doch gleich mal eine Frage: Mein 4 jähriger Rüde hat eine Autoimmunerkrankung der Augen. Als Welpe war er total verwurmt, kam schon so vom Züchter, hat die Würmer auch ausgekotzt. Da war er 9 Wochen alt, es ging ihm echt schlecht. Lt. Aussage des TA sei es nachgewiesen, daß eine Verwurmung in dem Alter (evtl. schon durch die Mutter) beim Welpen eine Immunerkrankung auslösen kann.
Ich habe ihn natürlich seitdem immer regelmäßig mit Wurmkur "gefüttert".
Sollte ich das dann lassen? Das mit den Möhren habe ich ja jetzt verstanden, reicht das auch bei ihm aus?
Schädige ich sein Immunsystem noch mehr, wenn ich ihn regelmäßig mit Wurmkuren fütter?
Danke für eine Antwort.
LG Petra
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Meiner Meinung nach definitiv ja. Gerade solchen kranken Hunden würde ich das Immunsystem stärken - Wurmkuren tun diesbezüglich definitiv nichts Gutes.
Evtl. engmaschig den Kot kontrollieren lassen, alle 2 Monate, und in der ersten Zeit die Darmflora aufbauen.
Gruß Bettina
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Also ich entwurme meine Hunde per Homöopathie seit Jahren mit Erfolg und bei Giardien
mische ich 1/4 L Buttermilch mit jeweils 2 EL Oregano, 2 EL Majoran und 2 EL Thymian, lass das etwas länge ziehen
und davon bekommt der Hund 3 x Täglich 2 EL über 7 Tage bisher immer mit Erfolg
LG Ursula
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was mir nicht so recht einleuchten will: wieso wird die Darmflora durch Wurmkuren zerstört? Bei AB-Behandlung ist klar das Antibiotikum unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Bakterien, aber Würmer haben doch einen ganz anderen Aufbau?
Ich kopiere hier:
Milbemycin-Oxim gehört zur Gruppe der makrozyklischen Laktone. Die Wirkung von Milbemycin-Oxim steht im Zusammenhang mit seiner Wirkung auf die Neurotransmission der Invertebratae: es aktiviert das GABA-erge System (γ-Amino-Buttersäure) der Invertebratae und hemmt so die neuromuskuläre Übertragung, was zur Paralyse führt.
Praziquantel ist ein Pyrazino-Isoquinolin-Derivat. Es wirkt gegen alle Stadien (Eier, unreife und reife) der Zestoden und Trematoden. Es verändert die Permeabilität der Parasiten-membranen für Kalzium, was zu Membranschädigungen und Muskelkontraktionen führt. Dies führt zur Ausstossung oder zum Tod des Parasiten.
Wie ensteht hier eine Wirkung auf die Darmflora, lasse mich gerne belehren!
Tja, und was macht man, wenn man in einem Land lebt, wo man mit Herzwuermern zu kaempfen hat? Da helfen dann auch keine Kuerbiskerne oder Sauerkraut mehr... da muss man monatlich mit Ivermectin entwurmen.
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Mir ist nur bekannt, daß die Mikroflora des Darms durch Wurmmittel geschädigt bzw. zerstört werden. Wie genau - keine Ahnung, bin kein Wissenschaftler.
Bei vielen Wurmkuren steht sogar drauf daß diese gar keine Nebenwirkungen hätten. Das halte ich für einen schlechten Witz...
Wer einmal Wurmbefall beim Menschen miterlebt hat und was dabei für ein Bohei um einen Wiederaufbau der Darmflora gemacht wird, der weiß daß es bei Hunden ganz sicher nicht viel anders ist.
Gruß Bettina
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